Aktuelles aus der Kategorie 'Aktionen'

Neuer Big Jump Rekord in Weitersfeld

10. Juli 2017

Die Organisatoren des diesjährigen Big Jump an der Mur haben sich alle Mühe gegeben und so ist es nicht verwunderlich, dass trotz der neuen Stelle für den Sprung in die Mur 3mal sowiele Leute dabei waren als im Vorjahr. Der Fluss zeigte sich von seiner angenehmen Seite. Er war schon zu warm für diesen Abschnitt. Auf fast 500 m konnte man hinunterschwimmen bis zur Murfähre und dort beim Rafthing-Einstieg wieder den Fluss verlassen. Alt und Jung haben sich der Aktion angeschlossen. 150 Schwimmer sind Rekord.

Dem Biber auf der Spur

20. Juni 2017

Im Rahmen der Aktion NATURA2000 macht Schule des Blaurackenvereines L.E.i.V. werden Schüler der Neuen Mittelschulen mit Bezug zu den heimischen NATURA2000 Gebieten von ausgebildeten Naturpädagogen in die Naturräume des Bezirkes entführt. Dort gibt es dann Forschungsarbeit zum Fühlen und Erleben.

Oliver Gebhard ist Zoologe aus Graz und Säugetierspezialist. Mit den Schülern der NMS Fehring erkundete er die Raab bei Hohenbrugg auf Biber- und Fischotterspuren. Die Fährten wurden mit Gibsabdrucken ausgehärtet. Jeder Schüler konnte solch einen Abdruck mit nach Hause nehmen. Alle Spuren (Fährten und Fraßspuren) wurden zusammengetragen und eine Karte mit den Bewegungsmustern der Säuger erstellt. Am Ende gab es auch noch ein Biberfell zum Anfassen.

BAT-NIGHT in Klöch

11. Juni 2017

2 hervorragende Vortragende, Oliver Gebhard (re) aus Graz und Primoz Presetnik (mi) aus Laibach haben gestern bei der Bat-Night in Klöch das Neueste aus der Fledermausforschung weltweit und auch regional vorgetragen. Es ist ein Glück, dass es diese Vernetzung zwischen Forschern und Naturschützern gibt und die Zusammenarbeit hat schon Tradition. Der Grund dafür war ursprünglich die Erweiterung des Klöcher Steinbruches, bei der die Bevölkerung eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangte und Primoz Presetnik den Teil der Fledermäuse erforschte. Seit 2004 gibt es eine gedeihliche Zusammenarbeit im Rahmen der Aktion Beserlgeld für Fledermäuse. Es wurden über 100 private Wochenstuben ausgesucht und die Leute beraten. Mit der Pfarre gibt es ein Übereinkommen, dass die Pflege des Pfarrhofes Klöch von Freiwilligen der Berg- und Naturwacht und vom Blaurackenverein übernommen wird und im Gegenzug niemand Umbauarbeiten oder Sonstiges im Dachstuhl durchführt, was für die mittlerweile größte steirische Wochenstube mit schon fast 3000 Fledermäusen vom erheblichen Nachteil wäre. Auch Bürgermeister Dupona ist eingebunden und freut sich über diese Natur-Attraktion im eigenen Dorf. Den ganzen Beitrag lesen »

NATURA2000 macht Schule

9. Juni 2017

Der Blaurackenverein finanziert aus eigenen Mitteln 5 Biologen, die mit den Neuen Mittelschulen Projekttage zum Thema NATURA2000 durchführen. Nachdem kaum Akzente in Richtung NATURA2000 Bildung gesetzt werden schien es uns umso notwendiger etwas für die Bildung der nächsten Generation beizutragen. Immerhin hängt von der heutigen Jugend die Landbewirtschaftung der Zukunft ab. Von 10 Neuen Mittelschulen nehmen 320 Schüler, vornehmlich die der Biologieklassen im heurigen Jahr teil. Die ersten Einsätze unserer Biologen fanden schon am 10. und 12. Mai in Hohenbrugg an der Raab mit 40 Schülerinnen und Schülern der NMS Fehring statt mit den Naturpädagogen Andreas Tiefenbach und Gudrun Kaufmann.

„Von Schlangen und anderem „grauslichen Getier“

Nach einem kurzen Spaziergang vom Gemeindezentrum Hohenbrugg zum Naturschutzgebiet „Hohenbrugger Altarme“ erfuhren die Kinder zur Einleitung viel Wissenswertes über heimische Schlangen und Echsen. Vor allem das Aussehen und die Lebensweise der in der Südoststeiermark beheimateten Natternarten wurde den Kindern näher gebracht.  Warum es im Raabtal keine Giftschlangen gibt und wie man richtig reagiert wenn man – natürlich nicht in der Oststeiermark – von einer Kreuzotter oder Hornotter gebissen wird, wurde ebenso erklärt, wie die Frage warum denn eine Blindschleiche keine Schlange (und auch keine Eidechse) ist. Welche Schlangen Eier legen und welche lebende Jungen gebären (wie zum Beispiel die Schlingnatter). Den ganzen Beitrag lesen »

Unsere Wiesen sind Lebensräume

7. Juni 2017

Vorsicht: Langer Text

Seit 20 Jahren werden einige unserer Pachtflächen schon von uns bewirtschaftet. Es ist an der Zeit nach zu sehen, was sich alles in den Wiesen verbirgt und es ist spannend. 274 Flächen werden zurzeit von uns bewirtschaftet. Um einen Überblick über die Pflanzenwelt zu bekommen, reicht es nicht aus, nur einmal nach ihnen zu suchen. Man muss schon über die ganze Vegetationszeit, also von März bis Oktober hinschauen und jedesmal wird man fündig werden. Wir wollten also nichts versäumen und so haben wir schon sehr zeitig begonnen nach den Pflanzen zu suchen. Zuerst erscheinen die Frühlingsgeophyten – meist Waldpflanzen, die auch auf schattigen Wiesen wachsen:

                         Illyrischer Krokus

Illyrischer Krokus, Buschwindröschen, Lungenkraut, Lerchensporne, Frühlingsknotenblume, Heckennieswurz usw. Dazu die Frühlingsgräser: Wiesenfuchsschwanz, Ruchgras, Frühlings-Segge, Wiesen-Simse. Überhaupt sind die Sauergräser eher früher als die Süßgräser dran. Im März sind auch schon die Hummelköniginnen unterwegs:

Die seltene Grashummel findet man auch auf unseren Wiesen

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