Aktuelles aus der Kategorie 'Veranstaltungen'

Baumschnitt

8. Februar 2019

Die Obstbaumschneider testen das Gerät

Das Schneiden der Obstbäume ist für den Erhalt eine der wichtigsten Maßnahmen. Nicht nur Totäste werden entfernt, befallene Pilzstellen gereinigt und Efeu, sonstige Kletterpflanzen oder Sträucher als Wurzelkonkurrenz beseitigt. Es muss auch der Baum gelegentlich verjüngt werden um neue Äste zu bilden. Die Vergreisung setzt die Blühtriebe herab. Trotz allem bleiben in unseren Gärten alle Holzteile zurück. In den Asthaufen können sich Zaunkönige ein Nest bauen, das dickere Totholz wird von Käfern, Pilzen oder Ameisen bevölkert und diese bilden Grundlagen für Vogelarten im Garten. An den Grundgrenzen dürfen durchaus kleine Hecken aufgehen, die das Biotop strukturierter machen und auch nach der Blütezeit der Bäume noch Nahrung z. B.: für Hummeln, Erdbienen oder sonstige Nützlinge schaffen. Den ganzen Beitrag lesen »

Ramsarwanderung in Bad Radkersburg

6. Februar 2019

Wanderung über die Feldwege nach Laafeld

Zahlreiche Wanderer aus Slowenien, Österreich und Kroatien unterstützen die Anliegen des Murschutzkomitees nach einer Staufreien Grenzmur und einer Revitalisierung des Flusses. Bei schönstem Wetter konnte eine Strecke vom Zentrum der Thermenstadt bis zur Drauchenbachmündung und über das schöne Laafeld zurück erwandert werden. Am Start konnte Bürgermeister Heinrich Schmidlechner seiner Freude über den guten Besuch Ausdruck verleihen und gleichzeitig die Menschen zur Einweihungsfeier des Biosphären-Parks im Sommer im Rahmen des Strawanzer-Festes am 11. Juli einladen.

Murschutzkomitee mit Politiker

Für die Murschutzkomitee-Mitglieder Bertl Langer und Gerhard Kulmer wurden 2 Gedenkscheiben der Mur bei der Murbrücke übergeben.

Bgm. Schmidlechner und Organisator Bernd Wieser

Bürgermeister Schmidlechner übergab eine World-Water-Day-2019 Holzscheibe der Mur als Gruß an die Unterlieger! Bis zur Drauchenbachmündung geht es am Murufer entlang. Die Schneeglöckchen zeigen ihre weißen Blüten bereits und der Biber hält sich an den Weidenstämmen fein.

Abschluss am Hauptplatz bei Gulaschsuppe und Glühmost

Zum Abschluss der Wanderung gibt es noch eine feine Gulaschsuppe vom Metzgerwirt Christandl und Bio-Glühmost vom Blaurackenverein.

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Mitgliederversammlung 2019

5. Februar 2019

Vorstand mit Ehrengästen

Einen vollen Saal konnte der Blaurackenvereinsobmann Karl Lenz zur Mitgliederversammlung in Hof bei Straden begrüßen. Nicht nur eine positive Jahresbilanz konnte LEiV-Geschäftsführer Bernd Wieser vorweisen, auch eine sehr umfangreiche Aktivität im abgelaufenen Jahr, welche mit Fotos dokumentiert wurde. Es wurde aber auch den 3 verstorbenen Mitgliedern Alois Wiedner – Streuobstmeister, Bertl Langer – Vorstandsmitglied und Gerhard Kulmer – Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Vereines gedacht.

Obmann Karl Lenz

Eine Projektperiode ist abgelaufen. Die Blaurackenwiesen des Vereines wurden kartiert. Über 3500 Arten konnten in diesen Wiesen festgestllt werden. Der Amphibienschutz wurde Bezirksweit organisiert. Die Habitateinrichtungen im Blauracken-Brutgebiet urden gewartet und ergänzt. Das umfangreichste Projekt ist jedoch die Streuobstkartierung mit über 35.000 Bäumen gewesen. Hier werden nach der Auswertung wertvolle Erkenntnisse in die Planungen der nächsten Jahre einfließen. Eine wissenschaftliche Abarbeitung des Projektes wird gerade vorbereitet.

Große Zuhörerschaft

Aber es geht auch schon wieder weiter. Im Landtag wurde unser Verein als vorbildhaft mehrfach gelobt und vom Landesrat Anton Lang gibt es Unterstützung für die nächsten zwei Jahre. 2000 Streuobstbäume sollen unter die bevölkerung gebracht werden. die alten Apfelsorten sollen die Streuobstbestände auffüllen helfen. Es ist ein erster Schritt, dieser ist aber unbedingt notwendig. Den Arten wie der Wiedehopf oder die Zwergohreulen sind gefährdet und sollen unterstützt werden. Natürlich wird das Blauracken-Artenschutzprojekt fortgeführt. Internationale Bemühung geben Hoffnung auf eine Zuwanderung vom Süden. Unser Bestand ist genetisch am Ende. Der Amphibienschutz geht gut gerüstet in die nächsten 2 Jahre.

Für all die Bemühungen gab es schließlich Lob vom Landtagsabgeordneten Franz Fartek, vom Bundesrat und Bürgermeister von Tieschen Martin Weber und auch von Straden-Bürgermeister Gerhard Konrad. Erstmals war auch Bezirksjägermeister Rudi Eder anwesend und konnte auch einige Worte an die Mitglieder richten.

Korbflechten

28. Dezember 2018

Es wird eifrig geflochten. Die Korbflechter sorgen auch für die Erhaltung der Kopfweiden

Jeweils am Freitag nach dem Festtag der Hl. Drei Könige treffen sich die Stainzer Korbflechter im Haus der Vulkane und freuen sich nach der langen Sommerpause über das Wiedersehen. „Weiden putzen und herrichten für das Flechten des Korbbodens sind die ersten Griffe, die Korbflechter lernen müssen“, so Leopold Riedrich, einer der Lehrmeister. Es schaut kompliziert aus, wenn für das Bodenkreuz die Weiden gespaltet und zusammen geschoben werden. Mit dünnen Weiden beginnt dann das Flechten. „Ganz so schwer kann es nicht sein, wenn mein 12-jähriger Sohn Florian es innerhalb weniger Tage erlernt hat“, macht Christian Lackner aus Radochen den Anfängerinnen Mut. Und stolz zeigen diese am Ende des ersten Abends ihren fertigen Boden und freuen sich schon, wenn sie beim nächsten Mal die Weiden für den Aufbau der Seitenwand in diesen einstecken werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Blauracken-Kalender

29. November 2018

Der erste Blaurackenkalender ist da und wurde mit großem Publikum im Haus der Vulkane vorgestellt. 13 Seiten mit Fotografien von Oliver Gebhard, Andreas Tiefenbach, Alois Absenger, Michael Tiefenbach und Alois Bresnik wurden vom Maler Alois Bresnik als Vorlagen für Aquarelle genutzt. Der Künstler aus Pölten bei Klöch lebt inmitten einer Naturlandschaft und lies sich diesmal von Naturmotiven für seine Arbeit leiten. Die Originalbilder wurden von Stradnern Unternehemern und 2 Mitgliedsgemeinden des Blaurackenvereines gekauft und somit auch die Kosten für die Kalenderproduktion gedeckt. Der Reinerlös kommt den Artenschutzprojekten des Vereines LEiV zu Gute. Karl Lenz hat diese, großteils neuen Partner für den Verein geworben und viele von ihnen sind auch gekommen um ihre Bilder zu übernehmen. Die Anwesenheit und Dankesreden von LAbg. Franz Fartek und Bgm. Gerhard Konrad zeigen die Bedeutung der Tätigkeiten des Blaurackenvereines. Mag. Bernard Wieser konnte in seinem Vortrag über die abgebildeten Arten die Gefährdungsursachen einschränken und bittet die Anwesenden um Mithilfe in der Meinungsbildung. Schon jetzt sind große Schritte getan. Der Verein bewirtschaftet 300 Wiesen und ist der größte Bio Grünlandbetrieb in der Region.