Aktuelles aus der Kategorie 'Veranstaltungen'

Wassertag mit der NMS Paldau

9. April 2018

Die Schüler und Lehrer der 2a NMS Paldau

Welche Funktion hat das Wasser?

Dieser und weiterer Fragen sind wir gemeinsam nachgegangen. Begonnen haben wir beim Wasserkreislauf. Die Energie, die das Wasser aufnimmt, wenn es verdunstet gibt es wieder ab, wenn es auf die Erde zurückfällt. Es transportiert Gebirge in die Meere und schafft neues Land in den Deltagebieten. Wenn dort kein Sediment mehr ankommt, verlieren hunderte Millionen Menschen ihr Land und müssen flüchten. Wenn wir das Wasser aufstauen wird es wärmer. Wärmeres Wasser hat eine schlechtere Sauerstoffbindung und daher auch eine schlechter Qualität. Wir unterscheiden die Flüsse nach ihrer Fliessgeschwindigkeit und teilen sie ein nach den in ihnen lebenden Fischen. Gebirgsflüsse gehören zur Forellen-Region, Alpenvorlandflüsse zur Barbenregion und Tieflandflüsse zur Brachsenregion. Je langsamer das Wasser fließt, desto hochrückiger werden die Fische. Sie passen sich an. Den ganzen Beitrag lesen »

Vulkanland-Experte – Geologische Grundlagen

7. April 2018

Jeder Einheimische sollte wissen, was ihn so umgibt. Für die Kursteilnehmer waren die gewonnenen Erkenntnisse sicher ein Anlass zu weiteren Kursbesuchen. Mag. Bernd Wieser gab einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Vulkanlandes:

   

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Streuobst-Schnittkurs 2018

30. März 2018

Reger Andrang herrschte beim diesjährigen Streuobst-Schnittkurs im Naturschaugarten Stainz bei Straden. Zusammen mit dem Obst- Wein- und Gartenbauverein hat der Blaurackenverein eingeladen mit Hans Kern das Streuobstschneiden zu erlernen. Zuvor aber hielt Bernd Wieser noch einen Vortrag über die Tätigkeiten des Vereines im Bereich der Nachzüchtung von Streuobst-Sorten. Dann aber wurden die Obstbäume im Garten geschnitten. Es gab Gelegenheit, selbst Hand an zu legen. Auch der Erzeihungsschnitt bei den neu gesetzten Bäumchen gehörte dazu. Den ganzen Beitrag lesen »

Pflanzen sterben aus!!

19. Februar 2018

In ganz Österreich laufen derzeit die Erhebungsarbeiten zu den Roten Listen der Gefäßpflanzen auf Hochtouren. Mehr als 50 % aller Pflanzenarten sind betroffen. Das sollte uns zu denken geben. Die Mitarbeiter der Universität Wien mit Luise Ehrendorfer-Schratt, Harald Niklfeld, Andreas Bohner, Christian Gilli und Michaela Sonnleitner setzten sich mit der Landesforschungsstelle Joanneum und der Karl-Franzens-Universität mit Christian Berg, Kurt Zernig, Gerhard Kniely, Christian Schröck, Stefan Weiss, Emanuel Trummer und Bernard Wieser in Graz zusammen und besprach die neuen Entwicklungen mit den regionalen Experten. Im Naturschutzzentrum in Andritz wurden die Botaniker zu einzelnen Arten befragt, bzw. konnten auch selbst Besprechungsarten einbringen. Für die Südoststeiermark, bzw. für den subillyrischen Großraum Österreichs fehlten noch verlässliche Daten aus den letzten beiden Jahrzehnten. Den ganzen Beitrag lesen »

Fischotter – eine Gefahr für andere Arten

14. Februar 2018

Großes Interesse an der Thematik in Detusch-Goritz im Gasthof Bader

Im Rahmen einer Naturparkakademie- Vortragsreihe fand in Deutsch-Goritz eine Diskussion zum Thema Fischotter zwischen Anglern und Naturschützern auf sehr sachliche Ebene statt. Wenn es um den Fischotter geht, dann wird von Seiten der Angler und Fischteichbesitzer schnell einmal polarisiert oder gleich ein Abschuss gefordert, so auch hier in Deutsch-Goritz. Beides hilft in der Sache nicht weiter, so der anerkannte Fischotterspezialist Andreas Kranz, der seit über 20 Jahren diesem Tier auf der Spur ist. Die Jäger würden sich sogar weigern, den Fischotter in die Liste jagdbaren Wildes aufzunehmen, weil damit auch finanzielle Verantwortung verbunden ist, außerdem steht das Tier noch immer unter striktem Naturschutz aufgrund der sensiblen Situation bei den Fliessgewässern.

Andreas Kranz – Fischotterspezialist

Der Fischotter ist aufgrund der zahlreichen Fisch- und Angelteichanlagen samt ihrem massiven Überbesatz an Fischen verhältnismäßig überproportional gefördert worden. Jetzt ist er in alle Räume der Steiermark zurückgekehrt. Ein Weibchen braucht zur Aufzucht in der vergleichsweise fischarmen Region Bruck an der Mur 60 Kilometer Fliessgewässer, ein Männchen 28 Kilometer. Bei uns in der Südoststeiermark ist das sicher in einem kürzeren Abschnitt möglich. Bei 560 Kilometer öffentlichen, d. h. fischtauglischen Fliessgewässern kann man selbst hochrechnen, wie viele Fischotterfamilen möglich sind. Eine Familie besteht neben den heurigen Jungtieren auch noch aus den älteren Jungtieren des vorigen Wurfes, die von der Feh (weibl. Fischotter) geduldet werden. Die Feh ist ganzjährig empfangsbereit, d. h. ein Abschuss der Jungtiere würde nicht viel bringen. Das es die Teichbesitzer trifft, steht außer Frage. Doch die einzige Möglichkeit sich diesem Problem zu nähern ist, Zäune an den Teichen zu errichten. Dazu gibt es sogar eine Förderung seitens des Landes.

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