Aktuelles aus der Kategorie 'Veranstaltungen'

Wiesentag in Aigen

3. Juni 2018

Mag. Sengl erklärt die Gräser

Mag. Phillip Sengl gab am Grenzübergang Aigen einen Überblick über das Aigener Feld, einen Teil von St. Anna am Aigen. In diesem Gebiet wachsen besonders seltene Pflanzenarten zusammen mit seltenen Insektenarten. Das rührt daher, dass es einerseits eine räumliche Nähe zu den östlichen Klimaregionen Pannonikum bzw. Illyrikum gibt, andererseits kommen kalkhaltige Schichten aus dem Erdaltertum zu Tage. Geographisch spricht man hier von der Südburgenländischen Schwelle. Außerdem ist das Aigener Feld schon lange Zeit Waldlos und wurde wohl in der Vergangenheit beweidet, bzw. durch Mahd offen gehalten. Seit den frühen 80er Jahren werden die restlichen Wiesenflächen sukzessive angekauft. Im Schuffergraben wurden die Klöcklwiesen und die Göblwiese erworben, an der Abzweigung zur Grenze wurde die Lacknerfläche gekauft, etwas weiter unten die Düsswiese und am Grenzübergang die Langgründe. Den ganzen Beitrag lesen »

Wiesenpreise für die schönsten Wiesen von Landesrat Anton Lang vergeben

22. Mai 2018

LR Anton Lang übergibt den Wiesen-Naturschutzpreis an die Familie Platl aus Mühldorf

Seit 1988 gibt es nun schon das Biotoperhaltungsprogramm des Landes Steiermark und seit Beginn ist die Wiesenfläche von Gerd Platl bzw. Sepp und Poldi Platl am Fuchsriegel dabei. Durch den Verzicht auf die Düngung und die spätere Mahd ist ein Wiesenparadies entstanden, welches nun schon über 150 Gräser und Kräuter und natürlich zahlreiche Schmetterlings- und verschiedenste andere Insektenarten in sich beherrbergt.  Obwohl es leider keinen Abnehmer für das Wiesenheu mehr gibt, wird die Fläche gemäht, das Mähgut auf einigen Plätzen kompostiert und auf dem Kompost werden alte Erdäpfelsorten gezogen. Viel Heu kommt auf den Flächen nicht zusammen, sind sie doch ausgemagert im Laufe der Jahre. Doch gerade deshalb zeigen sich nun so viele Pflanzenarten, wie der Genfer Günsel, der Berg-Haarstrang oder das endemische Vulkan-Labkraut, das hier auf Tuffschichten vom nahegelegenen Auersbacher Vulkan wächst. Geologisch bietet das Gebiet viel. Die Mosaikböden können eine enorme Artenvielfalt begünstigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Mattersburg

2. Mai 2018

Flaumeichenwald am Marzer Kogel

Der 1. Mai-Ausflug unseres Vereines führt uns in die Mattersburger Gegend im Mittelburgenland in den Naturpark Rosalia-Kogelberge. Wir holen Gerhard Koller aus Mattersburg ab, der uns den Weg durch das Naturschutzgebiet der Pannonischen Trockenrasen und Flaumeichenwälder zeigt und uns Hintergrundinformationen gibt. Schon am Beginn des Weges hören wir die Feldlerche singen. Wir sehen den Rohrbacher Teich mit seinen umliegenden Weidewiesen und den ausgeprägten Schilfgürtel in dem Silber- und Nachtreiher, sowie auch die Zwergrohrdommeln brüten. Am Wegesrand zum Marzkogel blühen Ochsenzunge und Spargelklee. Am Höhenrücken angekommen wandern wir durch einen artenreichen Flaumeichenwald mit Blumenesche, Mehlbeere, Diptam, Breitblättrigem Salomonsiegel, Steinsame, Purpur-Knabenkraut und Maiglöckchen. Die Schwarzkieferbestände hat leider der Sturm gefällt. Ihr Stämme verhelfen uns zu einer kurzen Rast und Stärkung. Die pannonischen Halbtrockenrasen sind noch im Aufblühen. Wir sehen aber schon den Ährigen Ehrenpreis, die Zwergweichsel, das Helmknabenkraut, die Hummel-Ragwurz, das Mannstreu und das Federgras, das gerade herausspitzelt. An den Ackerrändern wachsen Feld-Rittersporn, Acker-Steinsame, Gewöhnlicher Erdrauch, Mohn und Feldstiefmütterchen. Auch die Bienenfresser sind schon aus ihren Winterlager in Afrika zurück und begleiten uns am Weg. Den ganzen Beitrag lesen »

Bezirkstag Berg- & Naturwacht

15. April 2018

Der 4. Bezirkstag der Berg-& Naturwacht fand im Trauteum, Trautmannsdorf, Gemeinde Bad Gleichenberg statt. Bezirksleiter Mag. Bernard Wieser freute sich über die zahlreich erschienen Ehrengäste und Berg-& Naturwächter des Bezirkes. 9300 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden im Zeichen unserer Natur- und Kulturlandschaft, geleistet von 289 Kameraden. Wir gehören zu den fleißigen Bienen im Bezirk und verschönern unsere Landschaft. Wir unterstützen die Behörde in Naturschutzangelegenheiten und im Bereich der Gewässeraufsicht. Es gibt kaum Anzeigen, weil wir zuerst das Gespräch suchen. Die Grundlage dafür ist die Kenntnis der Abläufe im Vulkanland. Daher biete ich selbst Kurse für unsere Kameraden an, die im Bereich Landwirtschaft, Tourismus, Biologie und Geologie ein Grundwissen abdecken sollen, so Bezirksleiter Mag. Bernard Wieser. Wir haben aber noch zahlreiche Experten in unseren Reihen. Unsere 15 Orteinsatzstellen sind über den gesamten Bezirk verteilt. Natürlich brauchen wir auch die Unterstützung der Gemeinden aber wir geben sehr viel zurück. Den ganzen Beitrag lesen »

Wassertag mit der NMS Paldau

9. April 2018

Die Schüler und Lehrer der 2a NMS Paldau

Welche Funktion hat das Wasser?

Dieser und weiterer Fragen sind wir gemeinsam nachgegangen. Begonnen haben wir beim Wasserkreislauf. Die Energie, die das Wasser aufnimmt, wenn es verdunstet gibt es wieder ab, wenn es auf die Erde zurückfällt. Es transportiert Gebirge in die Meere und schafft neues Land in den Deltagebieten. Wenn dort kein Sediment mehr ankommt, verlieren hunderte Millionen Menschen ihr Land und müssen flüchten. Wenn wir das Wasser aufstauen wird es wärmer. Wärmeres Wasser hat eine schlechtere Sauerstoffbindung und daher auch eine schlechter Qualität. Wir unterscheiden die Flüsse nach ihrer Fliessgeschwindigkeit und teilen sie ein nach den in ihnen lebenden Fischen. Gebirgsflüsse gehören zur Forellen-Region, Alpenvorlandflüsse zur Barbenregion und Tieflandflüsse zur Brachsenregion. Je langsamer das Wasser fließt, desto hochrückiger werden die Fische. Sie passen sich an. Den ganzen Beitrag lesen »