Aktuelles aus der Kategorie 'Forschung'

Blaurackenzählung im Brutgebiet von Kroatien

13. Mai 2019

Zelko macht Fischpaprikasch

Zur Überwachung der Nistkästen im Brutgebiet von Zadar haben sich die Mitglieder von Pd Drava, einer Naturschutzorganisation, geleitet von Darko Grlica seit nunmehr 7 Jahren mit Unterstützung des Blaurackenvereines sehr viel Arbeit angetan. Das Brutgebiet ist groß. Auf über 50 Kilometer Entfernung gibt es mindestens drei zentrale und zahlreiche dezentrale Bruten in den fetteren Talräumen rund um Zadar und dem Vransko-Jesero. Ein sehr erfolgreiches Projektgebiet liegt direkt neben der Stadt. Dort inmitten eines gezäunten Areals brüten inzwischen schon mehr als 10 Brutpaare. Es wird sich zeigen, wieviele Racken es im Sommer sein werden, doch haben wir schon einmal mit weiteren 15 Nistkästen für Verstärkung gesorgt. Neben den Blauracken machen es sich auch zahlreiche Wiedehopfe und Zwergohreulen in den Kästen bequem. Mit den Bewirtschaftern ist man sich einig. Im Bereich einer riesigen Kuhweide darf nicht gejagd werden und das schützt die Vögel hier nachhaltig. Denn ernst genommen wird das Jagdverbot auf geschützte Vogelarten in Kroatien nach wie vor nicht. Es fehlt auch an Überwachungspersonal. Insgesamt konnten bei einer ersten Zählung über 20 Blauracken außerhalb der Nistkästen gesichtet werden.

Neue Nistkästen vom Blaurackenverein für Zadar

Wunderschön blühen nun auch die Blumen im Velebit. Als spätere Orchidee konnte sogar ein Dingel gefunden werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Rangertour mit Alpenverein Gleisdorf

13. Mai 2019

Gleisdorfer Alpenverein besucht Blaurackenwiesen bei Kronnersdorf

Eine Wiesentour mit dem Alpenverein Gleisdorf und Organisator Sepp Gauster stand gestern am Programm. 2 Blauracken gab es zum Drüber streuen.

Totholz im Amphibien-Biotop Neusetz, ein wichtiges Strukturelement

Zur Wiesentour, im Speziellen zur Orchideenblüte im Steirischen Vulkanland waren der Alpenverein Gleisdorf mit Mag. Bernard Wieser verabredet. Verschiedene Wiesengesellschaften, neu geschaffene Biotope, Pflegemaßnahmen, die die Artenvielfalt garantieren, das waren die Themen, die in Wort und Person verdeutlicht wurden. In Neusetz gab es einen Besuch beim Ersatzbiotop für das neue Straßenstück auf den Rosenberg. Amphibienzäune sollen die Jungfrösche vor dem Straßentod retten und sie in Richtung Waldfläche umleiten. Ein Artenschutzprojekt mit dem Hundsfisch findet hier statt. Die beiden flachen Wasserflächen eignen sich sehr gut dafür. Für größere Fische ist das Wasser zu seicht. Den ganzen Beitrag lesen »

1. Mai im ÖRZEG-Nationalpark

2. Mai 2019

Unsere Gruppe vom 1. Mai 2019

In Westungarn, direkt ans Südburgenland anschließend befindet sich der ÖRSEG-Nationalpark. ÖRSEG = Die Wache. Ein Waldgebiet, das im Norden von der sich mäandrierenden Raab begrenzt wird und sich im Süden an Slowenien anbindet. Ein wichtiges Trinkwasserreservoir für Ungarn und seit März 2002 Nationalpark. Außerdem ist es teilweise auch das Gebiet der slowenischen Minderheiten in Ungarn mit ca. 4000 ungarischen Slowenen. Für die Zustimmung zum Nationalpark forderte die Bevölkerung damals eine Anbindung an Slowenien. Diese wurde gewährt. Zwei Straßen wurden neu errichtet. Eine führt von Martinje nach Felsösölnök – Oberzeming, die andere nach Abatistvanfalva – St. Stefan, bzw. eine Verbindungsstraße von St. Stefan über Kötvölgy – Zweitäler nach Felsösölnök. Den ganzen Beitrag lesen »

Fledermaus auf dem Vulkan

26. April 2019

Die Stradner Tanzgruppe vor der Aufführung

Beim Erasmus-Projekt Fledermaus auf dem Vulkan beteiligten sich Neue Mittelschulen, Volksschulen und Kindergärten aus dem steirischen Straden und den Slowenischen Marburg und Sveti Anna mit über 140 Kindern. Im Jugendgästehaus Tieschen fanden dazu Workshops mit gemeischten steirischen und slowenischen Kindergruppen statt, die sich in erster Linie mit Natur und Geologie befassten. Organisiert wurde alles von Direktor und LEiV-Obmann Karl Lenz, der dazu Pädagogen und Forscher eingeladen hatte. Spannende Themen, wie Vulkanismus, Waldschule, Fledermäuse, Schmetterlinge, Leben im Wasser und auf den Wiesen, sowie künstlerische und handwerkliche Auseinandersetzungen mit diesen Themen umfassten ein dreitägiges Programm, bei dem die einzelnen Gruppen die Stationen durchwechselten. Den ganzen Beitrag lesen »

Riesenbärenklau – Schulung und Bekämpfungsaktion

7. April 2019

Bergwächter aus dem gesamten Bezirk nahmen an der Schulung teil

Nach einem schweren Verletzungsfall durch die unbeabsichtigte Berührung mit dem Riesen-Bärenklau – Heracleum mantegazzianum – wurde ein lange unentdecktes Vorkommen dieser Pflanze am Oberdorfer Bach bei Kirchberg an der Raab gefunden. Die Pflanzen wurden durch einen mittlerweile verstorbenen Imker als Bienentracht angepflanzt und haben sich heimlich über eine Strecke von 1 Kilometer ausgebreitet. Mittlerweile reichen die Vorkommen bis in den Tiffernitzbach. Seit drei Jahren bemüht man sich nun schon seitens der Gemeinde und der Wasserbauabteilung, diese Pflanze zu entfernen, bzw. das Vorkommen einzudämmen.

Riesen-Bärenklau auch abseits vom Gewässer – verschleppter Bestand

Für Berg& Naturwacht Bezirksleiter Mag. Bernard Wieser hat die Beseitigung dieser Pflanzen oberste Priorität. Allein der Gedanke, dass spielende Kinder mit den mittlerweile häufigen Pflanzen und ihren phototoxischen Blättern in Berührung kommen könnten, ist dafür Anreiz genug. Also gab es eine Bezirksschulung für alle B&N Ortseinsatzstellen im Bezirk, auch für jene, die noch kein Problem damit haben. Im Rahmen dieser Schulung wurden die Merkmale der Pflanze erklärt und die Art und Weise der Beseitigung besprochen und anschließend am gesamten Oberdorfer Bach durchgeführt. Eine Nachkontrolle wird zeigen, wieweit die Maßnahme erfolgreich war. Immerhin konnten über 300 Pflanzen entfernt werden. Den ganzen Beitrag lesen »