Aktuelles aus der Kategorie 'LEiV'

Grenzelos Studenten arbeiten für den Wiesenschutz

24. Juli 2019

Internationale Studenten arbeiten auf den artenreichsten Wiesen im Vulkanland

Mit größtem körperlichen Einsatz bei hohen Temperaturen werden die Heumengen von den Steilhängen im Vulkanland gerecht. Studenten aus aller Welt helfen dabei auch diese schwierig zu bewirtschaftenden Wiesen zu erhalten. Die Alternative wäre wohl das völlige Zuwachsen mancher Hangflächen. Mit der Unterstützung des Blaurackenvereines und der Gemeinde Straden können die Studenten zwei Wochen lang die schöne Hügelwelt der Südoststeiermark erleben und geniesen. Ihr Beitrag ist die ehrenamtliche Arbeit in der Landschaftspflege.

Fledermäuse fühlen sich wohl im Vulkanland

12. Juli 2019

 

Ein altes Mausohrmännchen ist bei Familie Fink in Untermiete

Zusammen mit dem Fledermausexperten Primoz Presetnik aus Laibach wurden in den letzten Tagen an die 40 private Wochenstuben im Vulkanland besucht und die Bestände mit den Daten der letzten 15 Jahre Fledermausforschung im Vulkanland verglichen. Eine konstante Zunahme bei fast allen Arten, zumindest das gleiche Ergebnis wie zuletzt konnte dabei festgestellt werden. Das bedeutet, dass noch immer gute Verhältnisse für die Flattertiere herrschen. Funde von seltenen Arten zeigen auch, dass die Wälder in einem guten Zustand sind. Den ganzen Beitrag lesen »

Rangertour mit B&N Bezirksgruppe Graz

3. Juli 2019

Wiesen schauen im Streuobstgarten

Einen Tag mit LEiV-Geschäftsführer Mag. Bernard Wieser auf den LEiV-Pachtflächen verbrachte die Bezirksstelle der B&N Graz im Südoststeirischen Hügelland. Prioritäre Zielsetzungen im NATURA2000 Gebiet mit der Erhaltung der Freiland-Lebensräume für die Blauracke aber auch für 600 Kräuter und über 100 Gräserarten und die gesetzten Maßnahmen standen am Vormittagsprogramm. Der LEiV-Betrieb umfaßt 130 ha Landwirtschaft, derzeit 8 Artenschutzprojekte und die Öffentlichkeitsarbeit dazu. Außerdem findet laufend Forschung statt. Junge und versierte Forscher tragen ihren Anteil am Naturführer Vulkanland bei, mittlerweile ein Standardwerk für Wanderer im Vulkanland. Den ganzen Beitrag lesen »

Amazonas Europas – Biosphärenpark Grenzmur

3. Juli 2019

Gernot Frischenschlager interviewt die offiziellen Naturschutzstellen der fünf Anrainerstaaten des Amazonas Europas im Zehnerhaus in Bad Radkersburg zu den Zielsetzungen des Biosphärenparks

Ist der Biosphärenpark Grenzmur eine Chance für die Region? Der Wert dieser zweitgrößten Aulandschaft Österreichs liegt wohl aus wirtschaftlicher Sicht eindeutig im Tourismus. Schon im Frühjahr strömen die Menschen in den Auwald um den Bärlauch zu ernten, die Radfahrer und andere Erholungssuchende nutzen die Aue das ganze Jahr. Für die Radkersburger Therme ist es eine wichtige Ergänzung im touristischen Angebot. Das haben vor allem die Bürgermeister erkannt. Den ganzen Beitrag lesen »

Natura 2000 macht Schule „Stationenworkshop“ in St. Anna am Aigen

29. Juni 2019

Foto: Gudrun Kaufmann

Natura 2000 macht Schule hat am 14. Juni 2019 Station in St. Anna am Aigen gemacht und zwar in Form eines Stationenworkshops. Nach einer Einführung über Natura 2000 vor der Schule wurden 5 Themen mit 57 Kindern an 5 Stationen mit ebenso vielen Biologen bearbeitet. Gleich hinter der Schule hat sich der perfekte Ort für die Austragung des Workshops gefunden: Wald, Wiese und ein schöner Feldweg genau im Übergangsbereich dieser Habitate. Am Punkt mit der besten Aussicht stationiert war Andreas Tiefenbach mit der Vogelstation. Ausgerüstet mit Teleskopen und Ferngläsern von Swarovski Optik hatten die Kinder die Möglichkeit heimische Sing- und Greifvögel zu erspähen. Der versierte Vogelkundler Tiefenbach wusste natürlich zu jeder Art Interessantes zu erzählen und auch anhand Vogelgestimmen wurden Arten bestimmt – zum Beispiel der Schwarzspecht, ein Natura 2000 Schutzgut. Beim Federnspiel konnten die Schüler außerdem zeigen, wie gut sie Federn den jeweiligen Vogelarten zuordnen können. Ebenfalls am Waldrand hat sich Laura Pabst mit der Insektenstation niedergelassen. Warum heißt die Eintagsfliege eigentlich so, obwohl ihre tatsächliche Lebensspanne deutlich länger als ein Tag ist. Laura ist fasziniert von der Insektenwelt und vermittelt diese Begeisterung mit Freude an die Kinder. Ausgerüstet mit Insektenkeschern und Becherlupen machten sich die Kinder auf die Suche nach allerlei Krabbeltieren. Den ganzen Beitrag lesen »