Aktuelles aus der Kategorie 'LEiV'

Die Kröten wandern wieder

14. März 2018

Berg&Naturwächter von Paldau

Die enorme Temperatursteigerung der letzten Tag hat die Amphibien aufgeweckt und auf Wanderschaft geschickt. Ein leichter Regen reichte aus und schon lagen zahlreiche Tiere tot auf der Straße. Also akuter Handlungsbedarf. Den Beginn macht Herbert Hödl mit seinen Helfern in Pichla bei Tieschen. Die Berg- und Naturwacht Paldau sichert die Gemeindestraße nach Pöllau ab, wo jährlich 2500 Tiere wandern.

Nach der Aktion in Reith

James (Alois) Taferl und Bernd Wieser bauen zusammen mit den NMS Schülern von Paldau in Reith und Saaz Amphibienschutzzäune. Die Kinder sind begeistert schon seit Jahren bei der Aktion dabei. Den ganzen Beitrag lesen »

Keine Auszeit wegen der Kälte

27. Februar 2018

Das Team – Martina Niederl und Alois Absenger, sowie Hans Kaufmann am Steuer des Laders

Die Arbeit muss weitergehen, auch wenn die sibierische Kälte uns daran hindern möchte. So werden auch bei unter minus 11° und eisigem Wind  die Nistkästen gewartet und geputzt. Mit dabei ist wieder Hans Kaufmann mit seinem Lader. Ebenfalls geholfen hat Martina Niederl aus Tieschen und Alois Absenger aus Muggendorf. Es galt, weitere 40 Nistkästen im Raum Hof, Karla, Purkla, Hürth, Laasen, Jörgen, Patzen sowie Deutsch-Haseldorf und Aigen zu warten. Den ganzen Beitrag lesen »

Pflanzen sterben aus!!

19. Februar 2018

In ganz Österreich laufen derzeit die Erhebungsarbeiten zu den Roten Listen der Gefäßpflanzen auf Hochtouren. Mehr als 50 % aller Pflanzenarten sind betroffen. Das sollte uns zu denken geben. Die Mitarbeiter der Universität Wien mit Luise Ehrendorfer-Schratt, Harald Niklfeld, Andreas Bohner, Christian Gilli und Michaela Sonnleitner setzten sich mit der Landesforschungsstelle Joanneum und der Karl-Franzens-Universität mit Christian Berg, Kurt Zernig, Gerhard Kniely, Christian Schröck, Stefan Weiss, Emanuel Trummer und Bernard Wieser in Graz zusammen und besprach die neuen Entwicklungen mit den regionalen Experten. Im Naturschutzzentrum in Andritz wurden die Botaniker zu einzelnen Arten befragt, bzw. konnten auch selbst Besprechungsarten einbringen. Für die Südoststeiermark, bzw. für den subillyrischen Großraum Österreichs fehlten noch verlässliche Daten aus den letzten beiden Jahrzehnten. Den ganzen Beitrag lesen »

Nistkasten-Reinigung

18. Februar 2018

Das Team – Hans, Christof und Alois am Lader

Eine sehr wichtige Arbeit im Winter ist die Nistkastenreinigung bei den Blauracken-Bruthilfen. Hier sind unsere beiden Mitarbeiter Alois und Christoph, unterstützt von Johann Kaufmann aus Krusdorf, der jedes Jahr seinen Lader und seine Arbeitszeit gratis zur Verfügung stellt, zwei bis drei Tage im Einsatz. Verteilt auf das gesamte Brutgebiet stehen 110 Nisthilfen zur Verfügung, die neben den Blauracken von zahlreichen weiteren Arten in Anspruch genommen werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Fischotter – eine Gefahr für andere Arten

14. Februar 2018

Großes Interesse an der Thematik in Detusch-Goritz im Gasthof Bader

Im Rahmen einer Naturparkakademie- Vortragsreihe fand in Deutsch-Goritz eine Diskussion zum Thema Fischotter zwischen Anglern und Naturschützern auf sehr sachliche Ebene statt. Wenn es um den Fischotter geht, dann wird von Seiten der Angler und Fischteichbesitzer schnell einmal polarisiert oder gleich ein Abschuss gefordert, so auch hier in Deutsch-Goritz. Beides hilft in der Sache nicht weiter, so der anerkannte Fischotterspezialist Andreas Kranz, der seit über 20 Jahren diesem Tier auf der Spur ist. Die Jäger würden sich sogar weigern, den Fischotter in die Liste jagdbaren Wildes aufzunehmen, weil damit auch finanzielle Verantwortung verbunden ist, außerdem steht das Tier noch immer unter striktem Naturschutz aufgrund der sensiblen Situation bei den Fliessgewässern.

Andreas Kranz – Fischotterspezialist

Der Fischotter ist aufgrund der zahlreichen Fisch- und Angelteichanlagen samt ihrem massiven Überbesatz an Fischen verhältnismäßig überproportional gefördert worden. Jetzt ist er in alle Räume der Steiermark zurückgekehrt. Ein Weibchen braucht zur Aufzucht in der vergleichsweise fischarmen Region Bruck an der Mur 60 Kilometer Fliessgewässer, ein Männchen 28 Kilometer. Bei uns in der Südoststeiermark ist das sicher in einem kürzeren Abschnitt möglich. Bei 560 Kilometer öffentlichen, d. h. fischtauglischen Fliessgewässern kann man selbst hochrechnen, wie viele Fischotterfamilen möglich sind. Eine Familie besteht neben den heurigen Jungtieren auch noch aus den älteren Jungtieren des vorigen Wurfes, die von der Feh (weibl. Fischotter) geduldet werden. Die Feh ist ganzjährig empfangsbereit, d. h. ein Abschuss der Jungtiere würde nicht viel bringen. Das es die Teichbesitzer trifft, steht außer Frage. Doch die einzige Möglichkeit sich diesem Problem zu nähern ist, Zäune an den Teichen zu errichten. Dazu gibt es sogar eine Förderung seitens des Landes.

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