Aktuelles aus der Kategorie 'Natura 2000 macht Schule'

NATURA2000 macht Schule

9. Juni 2017

Der Blaurackenverein finanziert aus eigenen Mitteln 5 Biologen, die mit den Neuen Mittelschulen Projekttage zum Thema NATURA2000 durchführen. Nachdem kaum Akzente in Richtung NATURA2000 Bildung gesetzt werden schien es uns umso notwendiger etwas für die Bildung der nächsten Generation beizutragen. Immerhin hängt von der heutigen Jugend die Landbewirtschaftung der Zukunft ab. Von 10 Neuen Mittelschulen nehmen 320 Schüler, vornehmlich die der Biologieklassen im heurigen Jahr teil. Die ersten Einsätze unserer Biologen fanden schon am 10. und 12. Mai in Hohenbrugg an der Raab mit 40 Schülerinnen und Schülern der NMS Fehring statt mit den Naturpädagogen Andreas Tiefenbach und Gudrun Kaufmann.

„Von Schlangen und anderem „grauslichen Getier“

Nach einem kurzen Spaziergang vom Gemeindezentrum Hohenbrugg zum Naturschutzgebiet „Hohenbrugger Altarme“ erfuhren die Kinder zur Einleitung viel Wissenswertes über heimische Schlangen und Echsen. Vor allem das Aussehen und die Lebensweise der in der Südoststeiermark beheimateten Natternarten wurde den Kindern näher gebracht.  Warum es im Raabtal keine Giftschlangen gibt und wie man richtig reagiert wenn man – natürlich nicht in der Oststeiermark – von einer Kreuzotter oder Hornotter gebissen wird, wurde ebenso erklärt, wie die Frage warum denn eine Blindschleiche keine Schlange (und auch keine Eidechse) ist. Welche Schlangen Eier legen und welche lebende Jungen gebären (wie zum Beispiel die Schlingnatter). Den ganzen Beitrag lesen »

Unsere Wiesen sind Lebensräume

7. Juni 2017

Vorsicht: Langer Text

Seit 20 Jahren werden einige unserer Pachtflächen schon von uns bewirtschaftet. Es ist an der Zeit nach zu sehen, was sich alles in den Wiesen verbirgt und es ist spannend. 274 Flächen werden zurzeit von uns bewirtschaftet. Um einen Überblick über die Pflanzenwelt zu bekommen, reicht es nicht aus, nur einmal nach ihnen zu suchen. Man muss schon über die ganze Vegetationszeit, also von März bis Oktober hinschauen und jedesmal wird man fündig werden. Wir wollten also nichts versäumen und so haben wir schon sehr zeitig begonnen nach den Pflanzen zu suchen. Zuerst erscheinen die Frühlingsgeophyten – meist Waldpflanzen, die auch auf schattigen Wiesen wachsen:

                         Illyrischer Krokus

Illyrischer Krokus, Buschwindröschen, Lungenkraut, Lerchensporne, Frühlingsknotenblume, Heckennieswurz usw. Dazu die Frühlingsgräser: Wiesenfuchsschwanz, Ruchgras, Frühlings-Segge, Wiesen-Simse. Überhaupt sind die Sauergräser eher früher als die Süßgräser dran. Im März sind auch schon die Hummelköniginnen unterwegs:

Die seltene Grashummel findet man auch auf unseren Wiesen

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Mai-Ausflug in die Perchtoldsdorfer Heide und den Lainzer Tiergarten

2. Mai 2017
 

Über 60 Exkursionsteilnehmer zeigen ein großes Interesse am Naturschutz

Jeden 1. Mai fahren wir aus, um andere NATURA2000 Schutzgebiete zu besuchen und deren innere Wertgegenstände kennen zu lernen. Diesmal ging es nach Wien und in den Wiener Wald. Seit einiger Zeit pflegt Bernd Wieser Kontakte zu den Betreuern dieser Schutzgebiete und da war es nun an der Zeit, Genaueres zu erfahren. Über 60 waren diesmal bei der Ausfahrt mit den Steiermärkischen Landesbahnen dabei. Wir bedanken uns bei Alex und Irene, den Freunden der Perchtoldsdorfer Heide und bei Johannes Lutterschmied von den Wiener Forstbetrieben für ihre Ausführungen. Den ganzen Beitrag lesen »

Obergnas hat einen Amphibienzaun

10. März 2017

Seit 1998 stellt die Neue Mittelschule Gnas in Obergnas den Amphibienzaun auf und betreut diesen bis in den April hinein. Bis zu 2000 Amphibien wandern zu den Roth-Teichen um dort zu laichen. Dabei müssen sie die Straße nach Kohlberg überqueren und da gab es immer zahlreiche Opfer unter den Tieren. Maria Altenburger, Bernd Wieser und Oskar Tiefenbach betreuten die Kinder vor Ort. Den ganzen Beitrag lesen »

Amphibienwiegen Saaz und Reith

9. März 2017

Am Reither Amphibienzaun – die NMS Paldau

Eine Amphibienwiege nennt man den Ort der Kinderstube für Amphibien. In den großen Fischteichanlagen von Saaz und Reith habe die Amphibien der umliegenden Wälder ihre Amphibienwiege. Einige tausend Tiere wandern jetzt zu den Teichen um dort zu laichen. Dabei müssen sie gefährliche Straßen überqueren. Gäbe es nicht den Einsatz von Ehrenamtlichen und Schülern, die Bestände der Tiere wäre längst zusammengeschmolzen. Alois Taferl und seine Helfer, Robert Moitzi und die Schüler der NMS Paldau, haben schon im Vorjahr, so auch heuer wieder Hand angelegt und über 1 Kilometer Zaun errichtet. Den ganzen Beitrag lesen »