Aktuelles aus der Kategorie 'Schulen'

Korbflechten

28. Dezember 2018

Es wird eifrig geflochten. Die Korbflechter sorgen auch für die Erhaltung der Kopfweiden

Jeweils am Freitag nach dem Festtag der Hl. Drei Könige treffen sich die Stainzer Korbflechter im Haus der Vulkane und freuen sich nach der langen Sommerpause über das Wiedersehen. „Weiden putzen und herrichten für das Flechten des Korbbodens sind die ersten Griffe, die Korbflechter lernen müssen“, so Leopold Riedrich, einer der Lehrmeister. Es schaut kompliziert aus, wenn für das Bodenkreuz die Weiden gespaltet und zusammen geschoben werden. Mit dünnen Weiden beginnt dann das Flechten. „Ganz so schwer kann es nicht sein, wenn mein 12-jähriger Sohn Florian es innerhalb weniger Tage erlernt hat“, macht Christian Lackner aus Radochen den Anfängerinnen Mut. Und stolz zeigen diese am Ende des ersten Abends ihren fertigen Boden und freuen sich schon, wenn sie beim nächsten Mal die Weiden für den Aufbau der Seitenwand in diesen einstecken werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Blauracken-Kalender

29. November 2018

Der erste Blaurackenkalender ist da und wurde mit großem Publikum im Haus der Vulkane vorgestellt. 13 Seiten mit Fotografien von Oliver Gebhard, Andreas Tiefenbach, Alois Absenger, Michael Tiefenbach und Alois Bresnik wurden vom Maler Alois Bresnik als Vorlagen für Aquarelle genutzt. Der Künstler aus Pölten bei Klöch lebt inmitten einer Naturlandschaft und lies sich diesmal von Naturmotiven für seine Arbeit leiten. Die Originalbilder wurden von Stradnern Unternehemern und 2 Mitgliedsgemeinden des Blaurackenvereines gekauft und somit auch die Kosten für die Kalenderproduktion gedeckt. Der Reinerlös kommt den Artenschutzprojekten des Vereines LEiV zu Gute. Karl Lenz hat diese, großteils neuen Partner für den Verein geworben und viele von ihnen sind auch gekommen um ihre Bilder zu übernehmen. Die Anwesenheit und Dankesreden von LAbg. Franz Fartek und Bgm. Gerhard Konrad zeigen die Bedeutung der Tätigkeiten des Blaurackenvereines. Mag. Bernard Wieser konnte in seinem Vortrag über die abgebildeten Arten die Gefährdungsursachen einschränken und bittet die Anwesenden um Mithilfe in der Meinungsbildung. Schon jetzt sind große Schritte getan. Der Verein bewirtschaftet 300 Wiesen und ist der größte Bio Grünlandbetrieb in der Region.

Leuchtabende

30. Juli 2018

Leuchtzelt

Den Nachtfaltern auf der Spur. Die beiden Schmetterlingsspezialisten Rupert Fauster und Leo Kuzmits untersuchen das Vulkanland im Auftrag des Blaurackenvereines nun schon seit fast 20 Jahren. In dieser Zeit haben sie bereits über 1500 Schmetterlingsarten kartiert. Auch heuer wurden wieder einige Wiesen des Blaurackenvereines auf Tagfalter untersucht. Den ganzen Beitrag lesen »

Grenzenlos – Camphosting

26. Juli 2018

Am steilen Hang bei 30 °C ist Schwitzen leicht gemacht

Nicht zum ersten Mal haben sich wieder Jugendliche aus der ganzen Welt für ein gemeinsames Arbeitscamp beim Blaurackenverein eingefunden. Das Internationale Projekt Grenzenlos verbindet dabei die Wünsche der zumeist Studierenden, aber auch schon fertig ausgebildeten Leute, hier in Österreich das Typische zu erleben und dabei noch etwas Sinnvolles für die Natur zu machen mit ihrem Wunsch, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Dafür zahlen sie sich selbst den Flug. Wir übernehmen Unterkunft und Transportkosten vor Ort. Sponsoren zumeist die Verpflegung. Die Arbeit selbst besteht aus Heuarbeiten und Neophytenbekämpfung. Dass es auf den steilen Hängen ganz schön heiß werden kann, haben unsere Freunde gleich am ersten Tag erleben können. Trotzdem verbindet das gemeinsame Arbeiten sehr. Den ganzen Beitrag lesen »

Wiesentag in Aigen

3. Juni 2018

Mag. Sengl erklärt die Gräser

Mag. Phillip Sengl gab am Grenzübergang Aigen einen Überblick über das Aigener Feld, einen Teil von St. Anna am Aigen. In diesem Gebiet wachsen besonders seltene Pflanzenarten zusammen mit seltenen Insektenarten. Das rührt daher, dass es einerseits eine räumliche Nähe zu den östlichen Klimaregionen Pannonikum bzw. Illyrikum gibt, andererseits kommen kalkhaltige Schichten aus dem Erdaltertum zu Tage. Geographisch spricht man hier von der Südburgenländischen Schwelle. Außerdem ist das Aigener Feld schon lange Zeit Waldlos und wurde wohl in der Vergangenheit beweidet, bzw. durch Mahd offen gehalten. Seit den frühen 80er Jahren werden die restlichen Wiesenflächen sukzessive angekauft. Im Schuffergraben wurden die Klöcklwiesen und die Göblwiese erworben, an der Abzweigung zur Grenze wurde die Lacknerfläche gekauft, etwas weiter unten die Düsswiese und am Grenzübergang die Langgründe. Den ganzen Beitrag lesen »