Aktuelles aus der Kategorie 'Schulen'

Unsere Wiesen sind Lebensräume

7. Juni 2017

Vorsicht: Langer Text

Seit 20 Jahren werden einige unserer Pachtflächen schon von uns bewirtschaftet. Es ist an der Zeit nach zu sehen, was sich alles in den Wiesen verbirgt und es ist spannend. 274 Flächen werden zurzeit von uns bewirtschaftet. Um einen Überblick über die Pflanzenwelt zu bekommen, reicht es nicht aus, nur einmal nach ihnen zu suchen. Man muss schon über die ganze Vegetationszeit, also von März bis Oktober hinschauen und jedesmal wird man fündig werden. Wir wollten also nichts versäumen und so haben wir schon sehr zeitig begonnen nach den Pflanzen zu suchen. Zuerst erscheinen die Frühlingsgeophyten – meist Waldpflanzen, die auch auf schattigen Wiesen wachsen:

                         Illyrischer Krokus

Illyrischer Krokus, Buschwindröschen, Lungenkraut, Lerchensporne, Frühlingsknotenblume, Heckennieswurz usw. Dazu die Frühlingsgräser: Wiesenfuchsschwanz, Ruchgras, Frühlings-Segge, Wiesen-Simse. Überhaupt sind die Sauergräser eher früher als die Süßgräser dran. Im März sind auch schon die Hummelköniginnen unterwegs:

Die seltene Grashummel findet man auch auf unseren Wiesen

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Obergnas hat einen Amphibienzaun

10. März 2017

Seit 1998 stellt die Neue Mittelschule Gnas in Obergnas den Amphibienzaun auf und betreut diesen bis in den April hinein. Bis zu 2000 Amphibien wandern zu den Roth-Teichen um dort zu laichen. Dabei müssen sie die Straße nach Kohlberg überqueren und da gab es immer zahlreiche Opfer unter den Tieren. Maria Altenburger, Bernd Wieser und Oskar Tiefenbach betreuten die Kinder vor Ort. Den ganzen Beitrag lesen »

Amphibienwiegen Saaz und Reith

9. März 2017

Am Reither Amphibienzaun – die NMS Paldau

Eine Amphibienwiege nennt man den Ort der Kinderstube für Amphibien. In den großen Fischteichanlagen von Saaz und Reith habe die Amphibien der umliegenden Wälder ihre Amphibienwiege. Einige tausend Tiere wandern jetzt zu den Teichen um dort zu laichen. Dabei müssen sie gefährliche Straßen überqueren. Gäbe es nicht den Einsatz von Ehrenamtlichen und Schülern, die Bestände der Tiere wäre längst zusammengeschmolzen. Alois Taferl und seine Helfer, Robert Moitzi und die Schüler der NMS Paldau, haben schon im Vorjahr, so auch heuer wieder Hand angelegt und über 1 Kilometer Zaun errichtet. Den ganzen Beitrag lesen »

Amphibienschutz in Schiefer bei Fehring

4. März 2017

Die Güssinger Bundesstraße trennt den Wald von den Hohenbrugger und Schieferer Raab-Altarmen und daher auch den Sommerlebensraum von den Laichräumen der Amphibien im Raabtal. Etwa 15.000 Fahrzeuge passieren diesen Streckenabschnitt täglich. Sowohl auf burgenländischer als auch auf steirischer Seite werden seit fast 20 Jahren Amphibienschutzzäune aufgestellt, die die Tiere vor dem Verkehr schützen. Die NMS Fehring mit Franz Unger arbeitet zusammen mit Bernd Wieser an einem Stück Amphibienzaun in Schiefer. Danach gab es noch eine Exkursion in das Naturschutzgebiet an der Raab, wo Bernd Wieser die einzelnen Altarme, die Fischaufstiegshilfe beim Hohenbrugger Wasserkraftwerk, die Tschartakke und die Pflanzungen vorstellt, die in den letzten 18 Jahren über die Aktion Mein Quadratmeter Raabtal hier neu entstanden sind. Den ganzen Beitrag lesen »

Innovationspreis für NATURA2000-Zentrum

9. Februar 2017

Mit der Idee zum NATURA2000 Zentrum gewann Mag. Bernard Wieser den Innovationspreis für den Lebensraum des Steirischen Vulkanlandes. Der Preis wurde am 8. Februar im Dorfhof der Marktgemeinde Markt Hartmannsdorf verliehen. Von 51 Einreichungen wurden insgesamt 10 in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. Den ganzen Beitrag lesen »