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Beinahe in jedem hohlen Baum leben Rosenkäfer-Larven

Ganz spezielle Bedürfnisse hat er, der Eremit – Osmoderma eremita. Er lebt Jahre lang gut versteckt als Larve im Inneren von Bäumen. Dort, tief im Mulm vergraben, ernährt er sich von speziellen Pilzen, die im Holz wachsen. Seinen Lebensraum teilt er sich mit anderen Höhlenbewohnern, oft mit verwandten Arten, wie den Kupfer-Rosenkäfer, oder dem Großen Rosenkäfer. Nach Abschluss der Entwicklung der Eremiten-Larve, im Hochsommer verpuppt sie sich und wird zum Käfer. Dieser ist beinahe flugunfähig, oder will zumeist nicht weit fliegen. Deshalb sind andere Käferbäume in der Nähe sehr willkommen. Nur kurz ist das Käferleben, nur zur Paarung und zur Eiablage gedacht. weiterlesen »

 
 
22. Mai 2018

LR Anton Lang übergibt den Wiesen-Naturschutzpreis an die Familie Platl aus Mühldorf

Seit 1988 gibt es nun schon das Biotoperhaltungsprogramm des Landes Steiermark und seit Beginn ist die Wiesenfläche von Gerd Platl bzw. Sepp und Poldi Platl am Fuchsriegel dabei. Durch den Verzicht auf die Düngung und die spätere Mahd ist ein Wiesenparadies entstanden, welches nun schon über 150 Gräser und Kräuter und natürlich zahlreiche Schmetterlings- und verschiedenste andere Insektenarten in sich beherrbergt.  Obwohl es leider keinen Abnehmer für das Wiesenheu mehr gibt, wird die Fläche gemäht, das Mähgut auf einigen Plätzen kompostiert und auf dem Kompost werden alte Erdäpfelsorten gezogen. Viel Heu kommt auf den Flächen nicht zusammen, sind sie doch ausgemagert im Laufe der Jahre. Doch gerade deshalb zeigen sich nun so viele Pflanzenarten, wie der Genfer Günsel, der Berg-Haarstrang oder das endemische Vulkan-Labkraut, das hier auf Tuffschichten vom nahegelegenen Auersbacher Vulkan wächst. Geologisch bietet das Gebiet viel. Die Mosaikböden können eine enorme Artenvielfalt begünstigen. weiterlesen »

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11. Mai 2018

Der Laubfrosch ist schon da

Es ist bald soweit. Die Kaulquappen haben sich fast vollständig verwandelt und werden demnächst ihre Wanderung in neue Lebensräume beginnen. Rechtzeitig davor haben wir beim Biotop Neusetz mit einem Zaun verhindert, dass die Tierchen auf die Straße gelangen. Alois und Claudia haben dabei geholfen!

Claudia und Alois vor dem Amphibienzaun

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6. Mai 2018

Bisher gibt es 2 größere Befallsstellen im Bezirk Südoststeiermark. Am Pickelbach bei Studenzen und am Zerlacher Bach (Schwarzau-Bach) bei Unteredelstauden. Obwohl schon seit Jahren bekannt, konnten sich die Bestände ausbreiten. Nun haben sie schon einige Kilometer Flusslauf eingenommen und verbreiten sich weiter und weiter, wenn nicht… weiterlesen »

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2. Mai 2018

Flaumeichenwald am Marzer Kogel

Der 1. Mai-Ausflug unseres Vereines führt uns in die Mattersburger Gegend im Mittelburgenland in den Naturpark Rosalia-Kogelberge. Wir holen Gerhard Koller aus Mattersburg ab, der uns den Weg durch das Naturschutzgebiet der Pannonischen Trockenrasen und Flaumeichenwälder zeigt und uns Hintergrundinformationen gibt. Schon am Beginn des Weges hören wir die Feldlerche singen. Wir sehen den Rohrbacher Teich mit seinen umliegenden Weidewiesen und den ausgeprägten Schilfgürtel in dem Silber- und Nachtreiher, sowie auch die Zwergrohrdommeln brüten. Am Wegesrand zum Marzkogel blühen Ochsenzunge und Spargelklee. Am Höhenrücken angekommen wandern wir durch einen artenreichen Flaumeichenwald mit Blumenesche, Mehlbeere, Diptam, Breitblättrigem Salomonsiegel, Steinsame, Purpur-Knabenkraut und Maiglöckchen. Die Schwarzkieferbestände hat leider der Sturm gefällt. Ihr Stämme verhelfen uns zu einer kurzen Rast und Stärkung. Die pannonischen Halbtrockenrasen sind noch im Aufblühen. Wir sehen aber schon den Ährigen Ehrenpreis, die Zwergweichsel, das Helmknabenkraut, die Hummel-Ragwurz, das Mannstreu und das Federgras, das gerade herausspitzelt. An den Ackerrändern wachsen Feld-Rittersporn, Acker-Steinsame, Gewöhnlicher Erdrauch, Mohn und Feldstiefmütterchen. Auch die Bienenfresser sind schon aus ihren Winterlager in Afrika zurück und begleiten uns am Weg. weiterlesen »

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15. April 2018

Der 4. Bezirkstag der Berg-& Naturwacht fand im Trauteum, Trautmannsdorf, Gemeinde Bad Gleichenberg statt. Bezirksleiter Mag. Bernard Wieser freute sich über die zahlreich erschienen Ehrengäste und Berg-& Naturwächter des Bezirkes. 9300 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden im Zeichen unserer Natur- und Kulturlandschaft, geleistet von 289 Kameraden. Wir gehören zu den fleißigen Bienen im Bezirk und verschönern unsere Landschaft. Wir unterstützen die Behörde in Naturschutzangelegenheiten und im Bereich der Gewässeraufsicht. Es gibt kaum Anzeigen, weil wir zuerst das Gespräch suchen. Die Grundlage dafür ist die Kenntnis der Abläufe im Vulkanland. Daher biete ich selbst Kurse für unsere Kameraden an, die im Bereich Landwirtschaft, Tourismus, Biologie und Geologie ein Grundwissen abdecken sollen, so Bezirksleiter Mag. Bernard Wieser. Wir haben aber noch zahlreiche Experten in unseren Reihen. Unsere 15 Orteinsatzstellen sind über den gesamten Bezirk verteilt. Natürlich brauchen wir auch die Unterstützung der Gemeinden aber wir geben sehr viel zurück. weiterlesen »

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