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Es wird eifrig geflochten. Die Korbflechter sorgen auch für die Erhaltung der Kopfweiden

Jeweils am Freitag nach dem Festtag der Hl. Drei Könige treffen sich die Stainzer Korbflechter im Haus der Vulkane und freuen sich nach der langen Sommerpause über das Wiedersehen. „Weiden putzen und herrichten für das Flechten des Korbbodens sind die ersten Griffe, die Korbflechter lernen müssen“, so Leopold Riedrich, einer der Lehrmeister. Es schaut kompliziert aus, wenn für das Bodenkreuz die Weiden gespaltet und zusammen geschoben werden. Mit dünnen Weiden beginnt dann das Flechten. „Ganz so schwer kann es nicht sein, wenn mein 12-jähriger Sohn Florian es innerhalb weniger Tage erlernt hat“, macht Christian Lackner aus Radochen den Anfängerinnen Mut. Und stolz zeigen diese am Ende des ersten Abends ihren fertigen Boden und freuen sich schon, wenn sie beim nächsten Mal die Weiden für den Aufbau der Seitenwand in diesen einstecken werden. weiterlesen »

 
 
23. September 2018

Besucher der Streuobstausstellung 2018 am Tabor in Feldbach

Zum 1. Mal fand heuer der Streuobst-Sortentag in Feldbach statt. Es ist dies die zweitgrößte Veranstaltung dieser Art in der Steiermark vor Graz im Oktober 2018. Dr. Michael Suanjak und der Blaurackenverein LEiV zeigten über 160 Sorten (davon ca. 50 des Vereines) von Äpfeln und Birnen, die im Streuobstbereich ihre Verwendung finden. Die Besucher konnten Äpfel verkosten und ihre eigenen zur Bestimmung mitbringen.

2 Pomologen unter sich Dr. Michael Suanjak – links und Mag. Alois Wilfling – rechts

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Stadtgemeinde Feldbach – Bgm Josef Ober. Während des obligaten Regens konnte man in die Kellerräume des Museums am Tabor unterziehen. Die Ausstellung läuft bis Mittwoch dem 26. September und wird dann von einer Pilzausstellung des Vereines LEiV – Mag. Bernard Wieser abgelößt. weiterlesen »

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6. August 2018

Ehrengäste und internationales Jugendcamp besuchen den Blaurackenverein LEiV

Seit genau 20 Jahren gibt es das Blaurackenfest. Man kann sagen es ist ein traditionelles Fest und es dient der Öffentlichkeitsarbeit rund um die seltenen Blauracken, die leider auch hier um Straden vor dem Aussterben stehen. weiterlesen »

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30. Juli 2018

Leuchtzelt

Den Nachtfaltern auf der Spur. Die beiden Schmetterlingsspezialisten Rupert Fauster und Leo Kuzmits untersuchen das Vulkanland im Auftrag des Blaurackenvereines nun schon seit fast 20 Jahren. In dieser Zeit haben sie bereits über 1500 Schmetterlingsarten kartiert. Auch heuer wurden wieder einige Wiesen des Blaurackenvereines auf Tagfalter untersucht. weiterlesen »

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26. Juli 2018

Am steilen Hang bei 30 °C ist Schwitzen leicht gemacht

Nicht zum ersten Mal haben sich wieder Jugendliche aus der ganzen Welt für ein gemeinsames Arbeitscamp beim Blaurackenverein eingefunden. Das Internationale Projekt Grenzenlos verbindet dabei die Wünsche der zumeist Studierenden, aber auch schon fertig ausgebildeten Leute, hier in Österreich das Typische zu erleben und dabei noch etwas Sinnvolles für die Natur zu machen mit ihrem Wunsch, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Dafür zahlen sie sich selbst den Flug. Wir übernehmen Unterkunft und Transportkosten vor Ort. Sponsoren zumeist die Verpflegung. Die Arbeit selbst besteht aus Heuarbeiten und Neophytenbekämpfung. Dass es auf den steilen Hängen ganz schön heiß werden kann, haben unsere Freunde gleich am ersten Tag erleben können. Trotzdem verbindet das gemeinsame Arbeiten sehr. weiterlesen »

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16. Juli 2018

Beinahe in jedem hohlen Baum leben Rosenkäfer-Larven

Ganz spezielle Bedürfnisse hat er, der Eremit – Osmoderma eremita. Er lebt Jahre lang gut versteckt als Larve im Inneren von Bäumen. Dort, tief im Mulm vergraben, ernährt er sich von speziellen Pilzen, die im Holz wachsen. Seinen Lebensraum teilt er sich mit anderen Höhlenbewohnern, oft mit verwandten Arten, wie den Kupfer-Rosenkäfer, oder dem Großen Rosenkäfer. Nach Abschluss der Entwicklung der Eremiten-Larve, im Hochsommer verpuppt sie sich und wird zum Käfer. Dieser ist beinahe flugunfähig, oder will zumeist nicht weit fliegen. Deshalb sind andere Käferbäume in der Nähe sehr willkommen. Nur kurz ist das Käferleben, nur zur Paarung und zur Eiablage gedacht. weiterlesen »

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