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Das Schillern des Weines im Glas gibt dem Schilcher seinen Namen

Traditioneller Weise fährt der Blaurackenverein anfang November noch einmal mit dem Bus in ein Naturschutzgebiet um dort Mensch und Kultur, und seine von ihm gestaltete Umwelt zu erleben. Eine bekannt steirische Region ist das Schilcherland, das seinem Namen der Eigenschaft einer sehr alten Weinsorte, Blauer Wildbacher verdankt, dem Schillern!

Die Weiße Sulm hat im Vergleich zu ihrem Schwesternbach, der Schwarzen Sulm ein sehr helles kaum von Mooren dunkel gefärbtes Wasser

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29. Juni 2019

Foto: Gudrun Kaufmann

Natura 2000 macht Schule hat am 14. Juni 2019 Station in St. Anna am Aigen gemacht und zwar in Form eines Stationenworkshops. Nach einer Einführung über Natura 2000 vor der Schule wurden 5 Themen mit 57 Kindern an 5 Stationen mit ebenso vielen Biologen bearbeitet. Gleich hinter der Schule hat sich der perfekte Ort für die Austragung des Workshops gefunden: Wald, Wiese und ein schöner Feldweg genau im Übergangsbereich dieser Habitate. Am Punkt mit der besten Aussicht stationiert war Andreas Tiefenbach mit der Vogelstation. Ausgerüstet mit Teleskopen und Ferngläsern von Swarovski Optik hatten die Kinder die Möglichkeit heimische Sing- und Greifvögel zu erspähen. Der versierte Vogelkundler Tiefenbach wusste natürlich zu jeder Art Interessantes zu erzählen und auch anhand Vogelgestimmen wurden Arten bestimmt – zum Beispiel der Schwarzspecht, ein Natura 2000 Schutzgut. Beim Federnspiel konnten die Schüler außerdem zeigen, wie gut sie Federn den jeweiligen Vogelarten zuordnen können. Ebenfalls am Waldrand hat sich Laura Pabst mit der Insektenstation niedergelassen. Warum heißt die Eintagsfliege eigentlich so, obwohl ihre tatsächliche Lebensspanne deutlich länger als ein Tag ist. Laura ist fasziniert von der Insektenwelt und vermittelt diese Begeisterung mit Freude an die Kinder. Ausgerüstet mit Insektenkeschern und Becherlupen machten sich die Kinder auf die Suche nach allerlei Krabbeltieren. weiterlesen »

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22. Juni 2019

Nase, Foto: Gudrun Kaufmann

Am 24. Mai besuchten 19 Schüler der 3. Klasse NMS Ehrenhausen im Zuge des Natura 2000 macht Schule Workshops „Wasserwelten“ den Gamlitzbach der selbst Teil des Europaschutzgebietes ist. Zu Beginn referierte Naturpädagoge Andreas Tiefenbach über Natura 2000 und stellte verschiedene Schutzgüter vor, wobei besonderes Augenmerk auf die Naturjuwelen des Gamlitzbaches gelegt wurde.

Bei Sonnenschein präsentierte sich der Bach von seiner schönsten Seite. Auf den zahlreichen Schotterbänken tummelten sich noch dutzende laichbereiter Nasen und immer wieder ließ sich ein im Sonnenlicht blau schillernder Eisvogel blicken, der unweit des Ortskerns in einer Steilwand brütet.

Mit kleinen Netzen und Gefäßen „bewaffnet“ konnten die Schüler und Schülerinnen zahlreiche Tiere fangen und bestimmen. Neben diversen Wasserinsekten wie Eintagsfliegenlarven und Großlibellenlarven kescherten die Kinder auch verschiedene Fische wie Nase, Aitel, Schneider, Barbe, Strömer, Elritze und Gründling. Auch ein Signalkrebs, eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Tierart,  wurde gefangen. weiterlesen »

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12. Juni 2019

Helmut Zotter mit dem Eremiten-Team

Das Eremiten-Team besuchte neulich die Kurparkanalge von Bad Gleichenberg. Die alten Bäume dort sind ein Mekka für Baumbewohner und so wurde acuh nach dem seltenen Juchtenkäfer – Osmoderma eremita gesucht. Mit einem Trüffelhund, der auch auf den Geruch dieses Käfers trainiert wurde holte man Probe um Probe aus den alten Bäumen. Selbst für Kurpark- und Gemeindegärtner Helmut Zotter war dies eine völlig neue Erfahrung. Mag. Thomas Friess und Gabi Sausengg bemühten sich sehr, wurden aber leider nicht fündig, was den Juchtenkäfer betraf. Der scheue auwaldbewohner hat es wohl nicht bis zur Wasserscheide geschafft. Anders im benachbarten Goricko, wo der Käfer über die Kopfweidenbestände die Lendava heraufkommt bis zur Österreichischen Grenze. weiterlesen »

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12. Juni 2019

B&N Ortsgruppe Kirchberg/Eichkögl nach Einsatz

Obwohl seit einigen Jahren alles unternommen wird, um diese Pflanze in den Griff zu bekommen, verbreitet sie sich über unsere Flüsse nach Osten. Kaum hat die Berg& Naturwacht ein Nest bekämpft, ist schon das nächste da. Wir haben gewußt, dass es so kommen wird. Im Frühjahr sieht man die Jungpflanzen nicht immer und schon sind im Sommer die ersten Grundblätter gebildet. Im hohen Bestand des Drüsigen Springkrautes, das inzwischen die Bachsäume bestimmt, sind die Grundblätter nicht mehr auszumachen. Erst im nächsten Jahr finden wir dann wieder Pflanzen an völlig neuen Standorten. Durch das Transportieren von Erdmaterial, oft über die Bauhöfe verursacht, kommen die Neophyten sogar weit vom Gewässer entfernt auf. Noch haben wir nicht verloren, aber es gibt immer mehr Verletzungen durch die Pflanzen. Die Bevölkerung muss auch wachsamer werden. Der Blühbeginn des Riesenbärenklau lag heuer am 9. Juni. So der Bericht von Bezirksleiter Mag. Bernard Wieser. weiterlesen »

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22. Mai 2019

Foto: Gudrun Kaufmann

Am Montag dem 20.5. wurde der vielgebuchte Workshop -„ Schlangen und anderes grausliches Getier“ in der Volksschule Ratschendorf von den Naturpädagogen Andreas Tiefenbach und Gudrun Kaufmann abgehalten. Die Schüler und Schülerinnen lernten interessante Fakten über unsere Natura 2000 Gebiete kennen und erhielten auf spielerische Art und Weise zahlreiche interessante Informationen über unsere heimische Amphibien- und Reptilienwelt. Unter anderem wurde erklärt warum diese Tiergruppen fürs Ökosystem sehr wichtig sind und wieso man in der Südoststeiermark von keiner Giftschlange gebissen werden kann. Entlang der Ratschendorfer Teiche konnten zur Freude der Schüler und Schülerinnen mehrere Ringelnattern, eine Blindschleiche und viele Grünfrösche entdeckt werden. Dass der Workshopname Programm ist und Schönheit im Auge des Betrachters liegt, bewies eine dicke Weidenschwärmerraupe, deren interessantes Aussehen bei den Kindern große Begeisterung hervorrief.

Raupe des Weidenbohrers, einer Schmetterlingsart. Foto: Gudrun Kaufmann

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