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Im Rahmen der Aktion NATURA2000 macht Schule des Blaurackenvereines L.E.i.V. werden Schüler der Neuen Mittelschulen mit Bezug zu den heimischen NATURA2000 Gebieten von ausgebildeten Naturpädagogen in die Naturräume des Bezirkes entführt. Dort gibt es dann Forschungsarbeit zum Fühlen und Erleben.

Oliver Gebhard ist Zoologe aus Graz und Säugetierspezialist. Mit den Schülern der NMS Fehring erkundete er die Raab bei Hohenbrugg auf Biber- und Fischotterspuren. Die Fährten wurden mit Gibsabdrucken ausgehärtet. Jeder Schüler konnte solch einen Abdruck mit nach Hause nehmen. Alle Spuren (Fährten und Fraßspuren) wurden zusammengetragen und eine Karte mit den Bewegungsmustern der Säuger erstellt. Am Ende gab es auch noch ein Biberfell zum Anfassen.

 
31. März 2017

Auf 6 Flächen wurden 58 Streuobstbäume gepflanzt. In Kooperation mit Grundbesitzern am Rosenberg konnten allein dort im Weinbaugebiet über 40 neue Streuobstbäume gesetzt werden. Schon im Vorjahr liefen dazu die Vorbereitungsarbeiten, das Graben der Pflanzlöcher und die Bestellung der Sorten. Nicht nur Apfel und Birnen, sondern auch Kirschen, Kriecherln, Zwetschken und Weingartenpfirsiche wurden gepflanzt. Nachdem in den letzten Jahren immer mehr Streuobstgärten den Weinkulturen zum Opfer gefallen waren und die Wiedehopf-, Zwergohreulen-, Wendehals- und Gartenrotschwanzbruten immer mehr in Bedrängnis kamen, ist dieser Schritt nun der Erste in die Gegenrichtung. Fast alle Grünflächen und Streuobstgärten am Rosenberg werden inzwischen vom L.E.i.V.-Verein bewirtschaftet.

Alarmierend sind die Zustände im übrigen Gebiet. In den letzten 10 Jahren sind teilweise bis zu 30% der Streuobstbäume verschwunden. Kein Hausgarten mehr mit Streuobst, das ist die bittere Zukunft. Dort grünen heute Ziergehölze meist aus dem Ausland, das mindestens gleich viel Arbeit erfordert. Unser Verein bietet Unterstützung beim Pflanzen und Betreuen der Streuobstbäume in den ersten 10 Jahren an. weiterlesen »

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18. März 2017

Die Teilnehmerzahl beim jährlichen Streuobst-Schnittkurs des Vereines L.E.i.V. steigt von Jahr zu Jahr. Viele wissen oft nicht, was sie mit ihren geerbten oder gekauften Streuobstgärten tun sollen. Das Grundwissen über den richtigen Schnitt der Bäume, über die Pflege, Düngung, Krankheiten, Schädlinge, Sortenauswahl und die ökologischen Zusammenhänge geben Hans Kern und Bernd Wieser gerne an die Teilnehmer weiter. Doch das wichtigste ist der Kontakt zu jemanden, der Hilfestellung geben kann. weiterlesen »

10. März 2017

Seit 1998 stellt die Neue Mittelschule Gnas in Obergnas den Amphibienzaun auf und betreut diesen bis in den April hinein. Bis zu 2000 Amphibien wandern zu den Roth-Teichen um dort zu laichen. Dabei müssen sie die Straße nach Kohlberg überqueren und da gab es immer zahlreiche Opfer unter den Tieren. Maria Altenburger, Bernd Wieser und Oskar Tiefenbach betreuten die Kinder vor Ort. weiterlesen »

9. März 2017

Am Reither Amphibienzaun – die NMS Paldau

Eine Amphibienwiege nennt man den Ort der Kinderstube für Amphibien. In den großen Fischteichanlagen von Saaz und Reith habe die Amphibien der umliegenden Wälder ihre Amphibienwiege. Einige tausend Tiere wandern jetzt zu den Teichen um dort zu laichen. Dabei müssen sie gefährliche Straßen überqueren. Gäbe es nicht den Einsatz von Ehrenamtlichen und Schülern, die Bestände der Tiere wäre längst zusammengeschmolzen. Alois Taferl und seine Helfer, Robert Moitzi und die Schüler der NMS Paldau, haben schon im Vorjahr, so auch heuer wieder Hand angelegt und über 1 Kilometer Zaun errichtet. weiterlesen »

5. März 2017

Die beiden Naturschutz Lebenswerkpreise 2017 gingen an Oskar Tiefenbach vor allem für sein Engagement für die heimischen Fließgewässer im Rahmen der Aktion Mein m² Raabtal und an Karl Lenz, der sich als Obmann des Blaurackenvereines in vielfältigen Aufgaben ausgezeichnet hat. Beide Preisträger sind schon Jahrzehnte im Naturschutz engagiert. Filmbeitrag:

Franz Knittelfelder aus St. Stefan im Rosental hat für sein Schwalbenprojekt (Schwalbenhof) den Artenschutzpreis 2017 des Vereines L.E.i.V. erhalten. Bei der ARTE NOAH – Kunst hilft Tieren in Not – Tierschutzpreisverleihung im Feldbacher Zentrum wurden insgesamt 11 Preise vergeben. Einen Anerkennungspreis für Artenschutz ging an Karl Pein, Jäger aus Pertlstein für seine Auffangstation verletzter Wildvögel und sein naturschützerisches Engagement in seinem Jagdgebiet.

In der Kategorie Landwirtschaftliche Nutztierhaltung wurden die beiden Vulkanland Weiderind-Bauern Franz Tschiggerl und Reinhard Wango aus Tieschen mit dem Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Die Preise wurden über die Regionen Südburgenland und Südoststeiermark vergeben. Der Verein ARTE NOAH mit Sitz im Südburgenland und einer Zweigstelle in Feldbach hat Werke von bekannten Künstlern an die Preisträger weitergegeben. Die 5 Hauptpreise wurden mit „Der Freude“, einer Metallskulptur von Ludwig Haas aus Neumarkt ausgezeichnet. Dazu gab es noch Geldpreise in der Höhe von € 9000,- für 7 Preisträger und Anerkennungsurkunden samt gemalenen Kunstwerken für alle ins Finale gekommenen Preisträger. Die Vergabe wurde von der politischen Prominenz der Regionen begleitet. Bgm. Josef Ober von der Stadt Feldbach übernahm die Schirmherrschaft und die Ausrichtung der Preisverleihung im Zentrum.

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