1. Mai im ÖRZEG-Nationalpark

2. Mai 2019

Unsere Gruppe vom 1. Mai 2019

In Westungarn, direkt ans Südburgenland anschließend befindet sich der ÖRSEG-Nationalpark. ÖRSEG = Die Wache. Ein Waldgebiet, das im Norden von der sich mäandrierenden Raab begrenzt wird und sich im Süden an Slowenien anbindet. Ein wichtiges Trinkwasserreservoir für Ungarn und seit März 2002 Nationalpark. Außerdem ist es teilweise auch das Gebiet der slowenischen Minderheiten in Ungarn mit ca. 4000 ungarischen Slowenen. Für die Zustimmung zum Nationalpark forderte die Bevölkerung damals eine Anbindung an Slowenien. Diese wurde gewährt. Zwei Straßen wurden neu errichtet. Eine führt von Martinje nach Felsösölnök – Oberzeming, die andere nach Abatistvanfalva – St. Stefan, bzw. eine Verbindungsstraße von St. Stefan über Kötvölgy – Zweitäler nach Felsösölnök. Den ganzen Beitrag lesen »

Vom Grünen See zum Sattlerwirt

2. Mai 2016

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Der 1. Mai-Ausflug ist immer ein Highlight im Vereinsleben. Die Ziele sind Naturschutzgebiete in und um die Steiermark und es bedarf keiner weiteren Werbung um den Bus voll zu bekommen. Auch diesmal war der Andrang groß. Wir sind ja schon eine Familie, sagt Sepp Plaschg von der Steiermärkischen Landesbahn und er hat recht. Trotz angesagten Regens geht es zum Grünen See nach Tragöß. Die Erwartungen waren hoch, die Enttäuschung aufgrund der niedrigen Wasserführung des Sees doch sehr. Kein Schnee mehr im Winter, das nagt am schönsten Ausflugziel der Steiermark. Der Spaziergang durch den Wald und entlang der umliegenden Seen, mit Erläuterungen von Bernd Wieser zur Vegetation, Fisch- und Vogelwelt dieser Landschaft am Fuße des Hochschwab, Teil 1 des Tages, war doch interessant und brachte so Manchem neue Informationen. Das hier eigentlich ein Buchenwald schon aufgrund des Unterwuchses und der Höhenlage stehen sollte und nicht ein Fichten-Lärchen-Hochwald und das immer mehr atlantische Bachforellen in unsere Gewässer gesetzt werden und die heimische Donauforelle zurückgedrängt wird, war sicher nicht allen bekannt. Das Algenwachstum im Frühjahr, welches mit der Nährstoffaufarbeitung im See zusammenhängt und wiederum Teil des Kreislaufes ist und das die Farbe des Sees von der Abstoßungsreaktion der Armleuchteralgen im See kommt, war vielen nicht bewußt. Das Baldrian ebenso wie Katzenminze für Katzen eine berauschende Wirkung haben, hatten natürlich viele schon gehört und die Sichtung eines Trupps von Felsenschwalben war dann auch ein persönliches Highlight des Exkursionsleiters. Vor dem stärker werdenden Regen flüchtend, ging es in die Seeschank auf einen heißen Tee und zum Abtrocknen. Der Weg führte uns weiter nach St. Kathrein in den Hüttengraben Richtung Etmißl zum Bio-Gasthof Sattler (joachim.hartner@aon.at).  Den ganzen Beitrag lesen »

Im NATURA2000 Gebiet Pomurje

2. Mai 2014
Das Frauen Boot mit Heli

Das Frauen Boot mit Heli

Am 1. Mai fand ein Ausflug unseres Vereines auf die Mur in Slowenien statt. Der Verein Mura Rafting unter Organisation von Simon Balacic und seinem Vater empfing uns an der Babic Mühle bei Versej. Das alte Wasserrad auf den Floosen mit seinen Zahnrädern begeistert immer wieder. 2x ist die Mühle bereits abgebrannt aber niemals untergegangen. Der Mühlenstandort mußte jedoch aufgrund von Flusslaufveränderungen mehrmals gewechselt werden. Über 90 Mühlen gab es zu Spitzenzeiten auf der slowenischen Mur. Heute ist nur noch die Babic-Mühle aktiv. Einige weitere Mühlen sind nur noch zu Schauzwecken erhalten worden. Nach einer kurzen Auführung durch Bernd Wieser und einer Mühlenführung durch den 82jährigen Inhaber der Mühle (in 3. Generation seit 1927) konnten wir endlich nach einer kurzen Einweisung und den Sicherheitsformalitäten auf die Raftingboote steigen und den Fluss in all seiner Schönheit erleben. Das Hochwasser hatte die Au etwas überflutet, reichte aber nicht bis zur Dammkrone. Das Wasser floss schnell und so mußten wir kaum paddeln. Bei der Liebesinsel in Izakovci gingen wir erstmals an Land zu Kaffee und Gibanica, einer regionalen Süßspeise. Die Sonne lachte vom Himmel und auch die Gesichter der Mitfahrenden erhellten sich zunehmend. Simon erzählte uns die 2 verschiednene Erklärungen, warum es denn die Liebesinsel sei. Bei einer Erklärung hielten die Männen ihre Mädchen einige Zeitlang hier ohne Boote fest bis sie einwilligten. Einer anderen Geschichte nach hatte eine Gräfin eine Affäre mit ihrem Stallburschen. Das mußte aufgrund der Standesunterschiede geheim gehalten werden und so zog man sich hierher zurück. Heute ist die Insel ein beliebtes Ausflugsziel mit einer Brücke ans Festland verbunden. Eine Schaumühle, ein Gasthaus und einige wichtige Hinweise auf die Natur, auch ein Energiekraftpunkt befinden sich hier. Die anlegestelle für die Raftingboote sind nach natürlich obligat. Viele dieser Buchten verteilen sich auf der slowenischen Mur um wieder an Land zu gelangen. Dafür werden die Schotterinseln geschont, auf denen Flussregenpfeifer, Flussuferläufer, Gebirgsstelzen oder Stockenten brüten. Zwischendurch hörten wir den ersten heurigen Pirol und einen Halsbandschnäpper, verschiedene Spechte, Buchfinken, Stieglitze, Meisen und Amseln aus der Aue rufen. Den ganzen Beitrag lesen »

1. Mai-Ausflug

30. April 2011

Jedes Jahr am 1. Mai besuchen wir wieder Naturschutzgebiete in unserer Umgebung. Diesmal fahren wir mit dem Bus über Rechnitz zum Neusiedler See – Seewinkel. Um 07:30 Uhr ist Abfahrt in Stainz/Straden beim Gemeindeamt, um 07:50 Uhr in Mühldorf bei Sparmarkt.

Wir besuchen pannonische Trockenrasen rund um Rechnitz zur Pflanzenkunde und die Lacken im Seewinkel mit Schwergewicht auf Vogelbeobachtungen.