Ackern für Naturschutz

19. Oktober 2011

Obwohl es nicht in unserem primären Interesse liegt, müssen wir die auf Äckern angelegten Wiesenflächen zeitweise wieder als Ackerflächen nutzen. Wir machen es nicht in konventioneller Art sondern auf biologischer Basis. Das heißt, dass nach dem Umbruch keine Spitzmittel zum Einsatz kommen, eventuelle Beikrautprobleme werden mit mechanischer Art – Striegeln gelöst und nach dem Ernten der Frucht wird eine Ackerbrache die Bodengesundung beschleunigen. Quer durch die Brutgebiete werden solche Bioäcker nun von Biobauer Josef Eibler aus Manning neu angelegt.

Ackerbrachen waren seit jeher Teil unserer Kulturlandschaft. Seit sie verschwunden sind, weil man mit künstlichen Düngerstoffen die Ackerfrüchte auch erzeugen kann, ist auch das in ihnen lebende Brache-Biopotential verschwunden. Durch Düngung und Spritzmittel wurde der natürliche Humusaufbau in seinen Grundfesten erschüttert. Nur noch wenige Bakterienstämme und ressistent gewordene Pilze, Mikrofauna und Neophyten beherrschen heute die Ackerböden. Diese Beobachtung kann man auf Bioäckern nicht machen. Bald stellt sich hier wieder reichlich Leben ein. Es entsteht über eine längere Zeit hinaus auch ein toller Jagdplatz für die Blauracke. Hasen und Fasanen tummeln sich zu Hauf. Wir bieten allen Interessenten die Möglichkeit, ihre Ackerflächen biologisch zu bewirtschaften. Den ganzen Beitrag lesen »