Ein Tag in Aigen

3. Juni 2013

 

Einige Eichen haben es schon geschafft

Die schönsten Wiesen des Vulkanlandes und vielleicht auch der Steiermark findet man in Aigen bei St. Anna. Dort nahe dem Grenzübergang gedeihen noch zahlreiche Arten, weil sie noch nicht, wie anders wo, durch die moderne Landwirtschaft verdrängt wurden. Die meisten Wiesen befinden sich im Besitz des Steirischen Naturschutzbundes nachdem die Feldbacher Bezirksgruppe sich die letzten beiden Jahrzehnte für den Ankauf stark gemacht hatte. Aber auch das NATURA2000 Management sieht den Ankauf und die weitere schonende Bewirtschaftung von sehr wertvollen Wiesen vor und so wurden auch über diese Schiene einige Hektare angekauft. Wir haben uns auch entschieden, die ehemaligen Landschaftsbäume wieder zu pflanzen. So wurden in Aigen über das Eichenprogramm an die 40 neue Standorte für Eichen geschaffen. Einige Male im Jahr muss man nachsehen und pflegen. Dr. Andreas Breuss und Mag. Bernard Wieser haben bei der Visite gleich die Stützpfeiler ausgetauscht und neues Schutzmaterial über die Eichen gezogen. Zu sehr setzen die Rehböcke den Eichen zu. Die Wiesen stehen in Vollblüte und es ist jedes Jahr schön, diese Pracht zu bewundern. Eine Lehrerexkursion mit Mag. Georg Derbuch und Mag. Harald Komposch und eine Untersuchung der Wiederbesiedlung einer ehemaligen Ackerfläche durch Mag. Phillip Sengl aus St. Anna lockerten die Arbeiten auf. Auch der Bezirksnaturschutzbeauftragte Mag. Johann Pfeiler kam zum Helfen vorbei. Den ganzen Beitrag lesen »

Pflegeeinsatz auf den Trockenrasen in Aigen

20. November 2012

L.E.i.V. – Mitarbeiter und ÖNB-Geschäftsführer Markus Ehrenpaar beim Mähen

Die Aigener Trockenrasen stellen die wertvollsten, weil artenreichsten Wiesen in der Steiermark. Auf ihnen gedeihen ungefähr 20 Pflanzenarten, die hier ihre letzten Refugien haben. Über das land Steiermark und dem Steirischen Naturschutzbund ist es gelungen diese Flächen vor Jahren anzukaufen und zu sichern, nachdem die Grünlandbewirtschaftung in der Gemeinde St. Anna am Aigen fast zu Gänze aufgegeben wurde. Die wenigen verbliebenen Grünlandbauern sind mit der Pflege zahlreicher Wiesen am Limit. So mußten nun Ehrenamtliche ausrücken um die Biotope im grenznahen Bereich zu Slowenien zu mähen und das Mähgut von den Flächen zu entsorgen. Auch die einzelstehenden Eichen wurden von lästiger Konkurrenz befreit. Zudem wurde die, im Vorjahr angelegte Eichenallee neben der Grenzstraße und auf den Naturschutzbundflächen im Schuffergraben nachgepflanzt, weil der trockene Winter einige Eichen verdursten lies. Den ganzen Beitrag lesen »

Toter Mäusebussard an der Kutschenitza in Aigen

17. November 2012

Der Vogel wurde an der Grenze gefunden. Eine Woche zuvor wurde auf slowenischer Seite gejagd.

Immer wieder werden geschützte Greifvögel gejagd oder verfangen sich in Fallen, die längst nicht mehr erlaubt sind. Als Konkurrenz der Jäger sind Greifvögel im Allgemeinen nicht gern gesehen. Nach einer gesamteuropäischen Studie ist der Rückgang der Vogelarten zu über 69 % der Arten ein Verschulden der Jagd. Schaden für die Landwirte besteht schon lange nicht mehr, spätestens ab dem Zeitpunkt, wo sich die allgemeine Tierhaltung rund um den Bauernhof aufgehört hat und man keine Hühner mehr im Freien sieht, welche eventuell von einem Habicht geschlagen werden könnten. Jetzt zur Zugvogelzeit durchqueren noch zahlreiche Mäusebussarde die Region auf ihren Wegen nach Süden. Nur ein Drittel des Sommerbestandes verbleibt auch über die harten Wintermonate im Brutgebiet. Man spricht von einem Teilzieher. Den ganzen Beitrag lesen »

Durch die Mur-Au mit Andi Breuss und dem ORF

5. Juli 2012

Einen schönen Beitrag über die Prentlauen an der Mur bei Bad Radkersburg und ihre Funktionen sendete der ORF am Dienstag, dem 3. Juli. Gebietsbetreuer Dr. Andreas Breuss führte eine Schulklasse aus Bad Radkersburg entlang der Mur, ihrer Altarme und durch den Auwaldtschungel. Am Donnerstag gab es eine Führung mit der Volksschule Trautmannsdorf in die Gosdorfer Murauen. Aufgrund der Hitze nahm man ein Fußbad im Saßbach.

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30 Jahre Jubiläumsfeier vom Ökobüro Kofler

12. Mai 2012

Hugo Kofler aus Pernegg an der Mur war einer der ersten in Österreich, der ein Büro für ökologische Begleitplanung von Großprojekten eröffnete. Mit Arbeiten über Wildmonitoring, Schulfilmen und Wildtierschauen begann er vor 30 Jahren sein Tun. Mit Begleitplanung für Restwasserdotierung bei Wasserkraft und Umweltverträglichkeit von Straßenverkehr, Berg- und Flussbau und erste Standartfestlegungen in diesen Bereichen stellte das Büro einen Grundstein heutiger sachlicher Begutachtungsverfahren auf. Durch den EU-Beitritt Österreichs expandierte sein Unternehmen und die Mitarbeiterzahl. Nun nach 30 Jahren hat das Büro 17 Mitarbeiter, zumeist Biologen aber auch Graphiker und Büroangestellte, die viele Fachbereiche abdecken. Hugo Kofler hat immer über die Grenzen hinaus mit Fachleuten zusammengearbeitet. Seine Bürophilosophie „Wir müssen unsere geistigen Fähigkeiten und technischen Möglichkeiten einsetzen zum Wohle des Menschen und zum verträglichen Umgang mit der Natur“. Den ganzen Beitrag lesen »