Pilzforschungen

12. August 2011

Nach langer Trockenheit und den Regenfällen in den letzten 3 Wochen ist es nun endlich soweit. Die Schwammerln zeigen ihre Fruchtkörper. Und nur an denen lassen sie sich unterscheiden. Da es allerdings 7500 Pilzarten in Österreich gibt, ist es kein leichtes Unterfangen jedem Pilz einen Namen zuzuordnen. Deshalb braucht man Experten, wie Detlef Prelicz, Helmut Aigner oder Gernot Friebes, die sich schon jahrelang mit der Materie auseinandersetzen. Pilze bilden übrigends eine eigene Gruppe von Lebewesen, neben den Tieren und Pflanzen. Es gibt Schlauch- und Ständerpilze. Die meisten kann man nur anhand von chemischen Reaktionen, Sporengröße oder Form ihrer Zellstrukturen erkennen. Doch gibt es auch häufige Arten, die man im Wald ansprechen kann, ohne sie unter das scharfe Glas zu legen. Für viele Menschen ist es geradezu ein Sport sich in der Materie auszukennen. Es gibt natürlich unzählig viel Literatur. Für Anfänger empfielt sich: Pareys Buch der Pilze: Marcel Bon; oder Der große Kosmos-Pilzführer von Laux. Beide Bücher sind illustriert und haben einen guten systematischen Zugang zum Thema Pilze. Der nächste Pilzkurs findet am Samstag, den 24. September beim Imker Rauch in Oedt bei Feldbach statt. Anmeldungen unter 0664-1919346 oder bei der Imkerei Alois Rauch. Den ganzen Beitrag lesen »