Artenschutz-Unterricht beim Bezirksjägertag

7. März 2020

Eine Pflanze für 10 Insektenarten – wenn sie ausstirbt, trifft es auch die Insekten

Bernd Wieser konnte auch heuer wieder im Rahmen des Bezirksjägertages mit zahlreichen Schulklassen die Artenschutz-Projekte im Bezirk vermitteln. Wie wichtig die Rolle der Insekten in der Natur ist und was diese sosehr bedroht? Warum die letzten Blauracken Österreichs noch rund um Straden fliegen? Was die Berg& Naturwacht und die Schüler zur Rettung von Fledermäusen und Amphibien beitragen? Wie und wann die Amphibien-Arten laichen? Wann und warum die Amphibien wandern? Diese und viele weiteren Fragen beantwortete der Biologe. Und zum Schluss gab es auch noch ein Anfassen von Kröte, Frosch und Molch. Den ganzen Beitrag lesen »

Ausstellung bei Trophäenschau

10. März 2019

Die Käfersammlung sorgte für große Augen bei den Kindergartenkindern

Bernd Wieser hat für die Trophäenschau ein Ausstellung zu den Themen Insekten und Amphibien aufgebaut. Am Freitag vor dem Bezirksjägertag kamen die Schulen und Kindergärten aus dem Bezirk Südoststeiermark zu Besuch und wurden durch die unterschiedlichen Ausstellungen geführt.

Erstberührung mit Molchen

Dabei gab es viele Erstberührungen mit dem Thema Jagd und Wildtieren, Jagdhund, Jagdeinrichtungen, aber eben auch Schmetterlinge, Käfer, Blauracke und Amphibien. Den ganzen Beitrag lesen »

NMS Gnas – Vortrag über Amphibien

7. März 2016

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Die 2. Klassen der NMS Gnas werden heuer einen Amphibienzaun in Obergnas errichten. Zuvor jedoch gab es noch eine Einschulung zu den heimischen Amphibienarten von Mag. Bernard Wieser. Mit großem Interesse verfolgten die Schüler den Ausführungen über die Biologie und die Standortansprüche der Lebewesen. Nach dem Vortrag konnten die Kinder einen Blick auf die lebenden Tiere werfen, die von den Fangzäunen in Kirchberg mitgebracht wurden. Manche trauten sich sogar die Molche, Frösche und Kröten in die Hände zu nehmen. Den ganzen Beitrag lesen »

Frühling kommt bald!

10. März 2013

Jetzt geht es mit riesigen Schritten in den Frühling hinein. Die Sonne hatte schon einmal ihre volle Kraft entfaltet und zusammen mit einer Südströmung waren annähernd 20°C am Thermometer abzulesen. Frühlingshochwässer waren die Folge. Wenn man am Morgen die Fenster öffnet, wird man voll getroffen vom Vogelgezwitscher. Ein Blick in den Garten zeigt uns wieder einmal, dass der früheste Frühling in Österreich noch immer in der Südoststeiermark beginnt. Die Krokusblüte verzaubert die graue regennasse Bodenmasse, noch bevor das Grasgrün durchschimmert in einen bunten Teppich. Schneeglöckchen mußten heuer länger warten, doch jetzt sind sie allesamt hervorgesprossen. In den Murauen blüht es um die Wette. Frühlingsknotenblumen und Schneeglöckchen, Illyrischer Krokus und bald auch die anderen Frühlingsgeophyten, wie der Gelbstern, der Blaustern, das Scharbockskraut oder das Buschwindröschen. Die Eulenvögel balzen ebenso, wie die Spechte, die Kleiber, die Meisen, Ringeltauben, Eichelhäher, Buchfinken und wie sie alle heißen. Die Amphibien wandern schon. Die Krötenmännchen warten leider auf der Straße, wo sie einen günstigen Überblick auf die anwandernden Weibchen haben. Das kosten tausende das Leben. Wenn es jetzt abends regnet, dann bitte bleiben sie zu Hause um der Tiere willen.

Rettungsaktion für Jungfrösche

28. August 2012

 

Lebensrettend für hunderte von Teichfröschen war die Initiative von Klärwärter Engelbert Bliemel. Im Regenwasserauffangbecken der Kläranlage Bad Radkersburg/Radkersburg-Umgebung konnte er die Entwicklung von eingetragenem Froschlaich zu Kaulquappen beobachten und kontaktierte Natura 2000 Gebietsbetreuer Dr. Andreas Breuss. Bei der gemeinsamen Besichtigung entschieden sie den Entwicklungsgang der Kaulquappen zu Jungfröschen abzuwarten, und diesen dann eine Ausstiegsmöglichkeit aus dem 4,5 m tiefen Klärbecken zu bieten. Als das völlig unbeschattete Klärbecken von hunderten Jungfröschen nur so brodelte wurde unter Mithilfe von Philipp Drexler von der FF Altneudörfl zur Tat geschritten. Mit dem MTFA und Bootsanhänger wurde eine überlange Ziegelrutsche herangeschafft und in das Klärbecken gehievt. Um den rettenden Aufstieg attraktiver zu gestalten wurde die Rutsche noch über einen Schlauch mit Wasser berieselt. – Nur die zu hunderten am Rand der steilen Beckenwand kauernden Jungfrösche nahmen die Aufstiegshilfe nicht an. Den ganzen Beitrag lesen »