Blauracken-Kalender

29. November 2018

Der erste Blaurackenkalender ist da und wurde mit großem Publikum im Haus der Vulkane vorgestellt. 13 Seiten mit Fotografien von Oliver Gebhard, Andreas Tiefenbach, Alois Absenger, Michael Tiefenbach und Alois Bresnik wurden vom Maler Alois Bresnik als Vorlagen für Aquarelle genutzt. Der Künstler aus Pölten bei Klöch lebt inmitten einer Naturlandschaft und lies sich diesmal von Naturmotiven für seine Arbeit leiten. Die Originalbilder wurden von Stradnern Unternehemern und 2 Mitgliedsgemeinden des Blaurackenvereines gekauft und somit auch die Kosten für die Kalenderproduktion gedeckt. Der Reinerlös kommt den Artenschutzprojekten des Vereines LEiV zu Gute. Karl Lenz hat diese, großteils neuen Partner für den Verein geworben und viele von ihnen sind auch gekommen um ihre Bilder zu übernehmen. Die Anwesenheit und Dankesreden von LAbg. Franz Fartek und Bgm. Gerhard Konrad zeigen die Bedeutung der Tätigkeiten des Blaurackenvereines. Mag. Bernard Wieser konnte in seinem Vortrag über die abgebildeten Arten die Gefährdungsursachen einschränken und bittet die Anwesenden um Mithilfe in der Meinungsbildung. Schon jetzt sind große Schritte getan. Der Verein bewirtschaftet 300 Wiesen und ist der größte Bio Grünlandbetrieb in der Region.

NATURA2000 macht Schule

9. Juni 2017

Der Blaurackenverein finanziert aus eigenen Mitteln 5 Biologen, die mit den Neuen Mittelschulen Projekttage zum Thema NATURA2000 durchführen. Nachdem kaum Akzente in Richtung NATURA2000 Bildung gesetzt werden schien es uns umso notwendiger etwas für die Bildung der nächsten Generation beizutragen. Immerhin hängt von der heutigen Jugend die Landbewirtschaftung der Zukunft ab. Von 10 Neuen Mittelschulen nehmen 320 Schüler, vornehmlich die der Biologieklassen im heurigen Jahr teil. Die ersten Einsätze unserer Biologen fanden schon am 10. und 12. Mai in Hohenbrugg an der Raab mit 40 Schülerinnen und Schülern der NMS Fehring statt mit den Naturpädagogen Andreas Tiefenbach und Gudrun Kaufmann.

„Von Schlangen und anderem „grauslichen Getier“

Nach einem kurzen Spaziergang vom Gemeindezentrum Hohenbrugg zum Naturschutzgebiet „Hohenbrugger Altarme“ erfuhren die Kinder zur Einleitung viel Wissenswertes über heimische Schlangen und Echsen. Vor allem das Aussehen und die Lebensweise der in der Südoststeiermark beheimateten Natternarten wurde den Kindern näher gebracht.  Warum es im Raabtal keine Giftschlangen gibt und wie man richtig reagiert wenn man – natürlich nicht in der Oststeiermark – von einer Kreuzotter oder Hornotter gebissen wird, wurde ebenso erklärt, wie die Frage warum denn eine Blindschleiche keine Schlange (und auch keine Eidechse) ist. Welche Schlangen Eier legen und welche lebende Jungen gebären (wie zum Beispiel die Schlingnatter). Den ganzen Beitrag lesen »

Geflügelter Patient

13. Oktober 2016

 

Der Uhu knackt mit dem Schnabel und sortiert seine Umgebung

Der Uhu knackt mit dem Schnabel und sortiert seine Umgebung – Frau Gmeiner und Andreas

Vor wenigen Tagen kam ein Anruf von Familie Gmeiner aus St. Anna am Aigen. Ein großer Vogel liegt auf der Terrasse. Der Jäger war schon da und hat nachgesehen. Er kann da nichts machen. Also sind Andreas Tiefenbach und ich aufgebrochen und haben uns das Tier geholt. Auf der Terrasse liegt ein ausgewachsener Uhu. Die Beine des Uhus bewegten sich nicht, aber die Flügel sind noch intakt. Am Schnabel sieht man Blutreste, aber er schaut noch ganz hell in die Kamera und knackt mit dem Schnabel, dass es eine Freude ist. Eine Bleivergiftung vermutet Andreas. Die größeren Vögel haben eine sehr starke Magensäure. Wenn sie angeschossenes Wild verspeisen, dann lößt die Magensäure das Blei. Es greift die Nervenzellen im Körper an und lößt Lähmungen in den Beinen aus. Zumindest wird das bei Adlern und Wasservögeln immer wieder beobachtet. Das ist zumindest eine Vermutung. Wir fuhren zum Tierarzt nach Fehring. Dr. Eder untersuchte den Uhu kann aber keine gröberen Verletzungen finden. Er rief die Wildtierkunde in Wien an. Die konnten aber nicht helfen. Also musste der Vogel zu den Profis. Andreas brachte ihn nach Kornberg in die Greifvogelstation von Herbert Völkl. Wir warteten dann, ob er es überleben wird. Schon einen Tag später erfahren wir, dass der Uhu wieder friesst und sitzen kann. Es war höchstwahrscheinlich doch ein Zusammenstoß mit einem Fahrzeug. Dadurch ist die Wirbelsäule gestaucht worden. Dem Uhu geht es verhältnismäßig gut. In wenigen Tagen sollte er wieder fliegen können. Den ganzen Beitrag lesen »