Landeplätze für die Blauracken

2. April 2016

VortragDSC_8268

Zu den 1200 künstlich errichteten Ansitzwarten im Blauracken-Brutgebiet rund um Straden, Tieschen und St. Anna/Aigen kommen nun wieder 100 neu hinzu. Der Grund dafür liegt wohl darin, dass die alten Stangen brechen oder von den Ackergeräten gerammt worden waren und nun wieder neu aufgestellt werden mußten. Auch die Ansitzleitungen müssen nachgespannt werden. Das alles erfordert tagelange Arbeit der Vereins-Mitarbeiter. Doch hat diese Arbeit schon in der Vergangenheit Früchte getragen. Von den Sitzwarten profitieren neben den Blauracken auch andere Sitzwartenjäger, wie die Turmfalken, Schwarzkehlchen oder Neuntöter. Die Sitzwarten sind ein Ersatz für ehemalige Landschaftsbäume. Die Grenzbäume haben schon lange ausgedient. Das Nachpflanzen solcher Bäume ist äußerst schwierig. Sie sind den großen Geräten im Wege und werden nicht geduldet. Den ganzen Beitrag lesen »

Ansitzwarten für Blauracken und co.

16. April 2014
Ansitzstangen mit Eisenfuß zur leichteren Handhabung

Ansitzstangen mit Eisenfuß zur leichteren Handhabung

Die Aufbereitung des Brutgeländes mit Ansitzwarten ist eine Spezialität des Blaurackengebietes in der Südoststeiermark. Bei der Internationalen Tagung in Warschau stellte sich heraus, dass wir die einzigen in europa sind, die diese Technik ausüben. Gerade deshalb rief dies großes Interesse hervor. Zu Hause angekommen wurden nun auch alle neuen Pachtflächen in Wieden, Kronnersdorf, Marktl, Hof und Sulzbach mit solchen 4 m hohen Ansitzstangen ausgestattet. Sebastian Leitgeb und Alois Absenger haben 60 Stangen vorbereitet. 10 davon haben wir uns für mobile Einsätze in möglichen neuen Brutarealen aufbehalten. Heute ist übrigends die erste Blauracke gesichtet worden. Den ganzen Beitrag lesen »

Ansitzstangenaktion

7. März 2014

 

Sitzstangen-Transport

Sitzstangen-Transport

Die Sitzkrücken ersetzen in unserer Landschaft die einzelstehenden Landschaftselemente, sprich Bäume oder Sträucher, die den großen Maschinen im Wege sind. Vogelarten, wie Neuntöter, Blauracke, Schwarzkehlchen oder Turmfalke nutzen die Ansitzwarten zum Jagdflug. Unter den Stangen findet man nicht selten Gewölle (hervorgewürgte unverrdauliche Speisereste) der verschiedenen Arten, die Aufschlüsse über die Nahrung der Vögel bieten. Grundsätzlich werden die Stangen an die Feldstücksränder gestellt und haben einen Abstand zu den Verkehrswegen und zu dichteren Waldbeständen, wo Gefahr lauern könnte. Wenn genug Ansitzstangen vorhanden sind, kann eine Blaurackenfamilie in Ruhe und mit guter Übersicht einen Ried bejagen und den Jungvögel die Jagd lernen. Seit 2000 betreut der Blaurackenverein 1200 Ansitzwarten im Europaschutzgebiet.

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