Amphibienzaun in Saaz und Pöllau

8. März 2021

Rege Beteiligung der Nachbarschaft am Amphibienschutzzaun Saaz und Pöllau

Dank des Einsatzes von James Taferl haben sich zahlreiche Nachbarn der Saazer Teiche und Berg-& Naturwächter von Paldau und Feldbach an der Errichtung von 1 Kilometer Amphibienschutzzaun in Pöllau und Saaz beteiligt. Auch zwei Rückwanderstrecken mit über 400 m wurden gesichert. Den ganzen Beitrag lesen »

Blauracken-Tag

11. Juli 2014

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Gerade noch rechtzeitig, bevor die jungen Blauracken ausfliegen wurde zusammen mit der Naturparkakademie ein Blaurackentag in Stainz bei Straden abgehalten. Nachdem das Wetter nicht ganz mitspielen wollte, zog man die Vorträge der Exkursion vor. Bernd Wieser, Geschäftsführer von L.E.i.V., dem Blaurackenverein erklärte, wie es zum Blaurackenprojekt kam, welche Aufgaben der Blaurackenverein erfüllt und wie die Gebietsbetreuung im Europaschutzgebiet abläuft. Karoline Kreimer-Hartmann stellt die Naturparkakademie vor. Ihre Aufgabe ist die lokale Koordination von Veranstaltungen zu Naturthemen. Michael Tiefenbach ist seit Beginn dabei und hat unzählige Daten zu den Blauracken gesammelt. Mit raffinierten Methoden hat er die Lebensweise der Blauracken untersucht und stellt einige dieser Ergebnisse dem interessierten Publikum vor. Durch die Langzeitberingung ist die Altersstruktur bei den Vögel erforscht. Der älteste Vogel im Gebiet ist demnach 8 Jahre alt. Die Bereitschaft zur Brut beginnt schon im ersten Jahr. Die Rückkehrrate der Blauracken steigt wieder an. Die Todesursachen im Brutgebiet sind zu 65 % dem Verkehr zuzuordnen, nur 25 % entfallen auf natürliche Feinde der Rest auf Krankheiten und andere Ursachen. 16 tote Vögel wurden seit Beginn der Untersuchung im Brutgebiet gefunden. Auch zu den Schutzmaßnahmen im Gebiet wird Michael Tiefenbach ausführlich. Die Nistkästen waren einer 10jährigen Entwicklung unterzogen, bis man zu den idealen Maßen für Einflugloch und Tiefe, und zum ganzheitlichen Schutz gegen Marder gefunden hatte. Mit Geolokatoren konnte die genaue Zugroute eines Vogels dargestellt werden. Die Vögel sind im Brutgebiet von ca. Mitte bis Ende April bis September. Danach überwinterte ein markierter Vogel im Grenzgebiet von Botswana zu Namibia, wo er am 21. Dezember eintraf, blieb dort für 3 Monate und kehrte relativ rasch wieder ins Brutgebiet zurück. Das Mittelmeer und die Sahara wurden zügig überflogen. Dann folgten kurze Verschnaufpausen. Diese fundamentalen Erkenntnisse schließen Lücken und Fragestellungen zu den Zugwegen. Denn da fallen die meisten Vögel der Poppulation aus. Den ganzen Beitrag lesen »

Wiesentransplantation im Zusammenlegungsgebiet Halbenrain

3. Mai 2012

Eine Grundzusammenlegung größeren Ausmaßes gibt es für Landwirte gewöhnlich nur einmal im Leben. Deshalb sind diese Verbesserungen der Wirtschaftlichkeit am Feld Sache der Agrarbezirksbehörde und nicht einzelner Abteilungen des Landes. Sind Schutzgebiete betroffen, werden auf die Schutzgüter besonders Rücksicht genommen. Durch die Zusammenlegung gehen nicht nur die Kleinteiligkeit der Landschaft verloren und damit auch die Verbindungslinien für die Wildtiere und Pflanzen, es kommt auch zur Verringerung der Biotopflächen im Ganzen. Deshalb werden ein Mindestmaß an Fläche als Biotope gesichert um den in dieser Landschaft vorkommenden Arten ein Überleben zu ermöglichen. Fläche allein genügt aber nicht. Es muss auch der Bewuchs dieser Fläche mit den geeigneten Pflanzen möglich sein. Das Wiesen von einer Fläche abgehoben werden und samt Humus auf die nächste Fläche aufgetragen werden ist relativ neu und sehr aufwendig. Aber es lohnt! Wie hier in Halbenrain, sieht man bereits die Erfolge. Die Narzissenwiese wurde nicht umgebrochen. Die Narzissen konnten durch die Transplantation überleben. Verantwortlich für das Projekt ist Ulf  Jost, Biologe der ABB. Beim Projekt mitgewirkt haben Gebietsbetreuer Andreas Breuss und Bezirksnaturschutzbeauftragter Johann Pfeiler. Den ganzen Beitrag lesen »

Amphibienzaun in Kirchberg an der Raab

2. März 2012

Seit heute steht in Richtung Petersdorf neben den Kirchberger Teichen ein 500 m langer Amphibienzaun. Die Straßenmeisterei Feldbach- West lieferte das Zaunmaterial an. Die freiwilligen Helfer Stefan Köck, Thomas Wieser, Hubertus Rothermann und ein Mitarbeiter der Gemeinde Kirchberg haben in Hochleistung diesen Zaun errichtet. Es waren schon die ersten Kröten- und Molchleichen auf den Straßen. Das heurige Frühjahr schlägt schon wieder alle Rekorde. Am Kirchberger Zaun werden jährlich über 5000 laichfähige Tiere in Kübelfallen gefangen und zu den Teichen gebracht. Trotz aller Schutzmaßnahmen ist ein Rückgang der Tiere auf 30 % des Bestandes von 1998 (Beginn der Untersuchungen) zu beobachten. Es fehlt an einer fixen Einrichtung entlang dieser mittlerweile sehr stark befahrenen Straße. Auch eine Waldrodung im Zentrum der Sommerlebensräume zugunsten eines Maisackers wird angestrebt. Den ganzen Beitrag lesen »