Landesbahn_L.E.i.V.-Projekt Klänge der Natur gedeiht

10. Mai 2012

Zwischen den Steirischen Landesbahnen und dem Verein L.E.i.V. gibt es eine touristische und biologische Partnerschaft. Die einen haben das Biotop täglich in Gebrauch und die anderen wissen den natürlichen Wert zu schätzen und zu vermarkten. Josef Plaschg ist der Regionalleiter der Gleichenberger Bahn. Diese führt von Feldbach nach Bad Gleichenberg und durchstreift dabei wunderschöne geschützte Kulturlandschaften. Er hat das Projekt vorangetrieben, sodass es in kürzester Zeit verwirklicht werden konnte. Europaschutz-Gebietsbetreuer Bernd Wieser hingegen kennt die Vorzüge der verschiedenen Boden- und Klimaverhältnisse, die die Bahnstrecke in die Landschaft gezaubert hat. Biotop aus zweiter Hand nennt man das, oder Natur aus zweiter Hand. Die Lichtungen in den Wäldern, die trockenen Gesteinstrassen der Bahn, die kräuterreichen Böschungen in den Acker- und Wiesengebieten, ja sogar die Oberleitungen stellen für die Natur Strukturen zur Verfügung. Viele Vögel nutzen diese als Singwarte.

Der Fahrgast hat bisher das Naturspektakel von seinem Sitzplatz aus zwar gesehen, jedoch nicht zuhören können. Das soll sich nun ändern. Mit einem Filmteam rund um Regisseur Oli Haas aus Feldbach werden die Naturgeräusche aufgenommen und mit erklärenden Worten im Zug zu hören sein. Der Lokführer entscheidet und sorgt für das Abspielen einzelner Klangsequenzen wärend der Bahnfahrt. Die Arbeiten rund um die Verwirklichung dieses Projektes werden dokumentarisch festgehalten und in Form eine Kurzfilmes zu sehen sein. Ein Werbefilm wird ebenfalls mitgedreht. Dafür gibt es auch schon reservierte Fernsehplätze. Helfen soll das alles nicht nur der Bahn sondern auch dem Europaschutzgebiet und der Akzeptanz gegenüber den Naturerhaltungsbestrebungen von den hier wohnenden Menschen.

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