Mit der Schule in die Natur

2. Juli 2015

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Renate Lorenzer von der Berg- und Naturwacht Bad Gleichenberg und ihre MitstreiterInnen haben sich zum Ziel gesetzt die Berg- und Naturwacht und ihre Aufgaben den Schulern des Bezirkes näher zu bringen. Beim Thema Naturschutzgebiete wurde Mag. Bernard Wieser eingebunden um mit der Volksschule Lödersdorf einen Vormittag lang die Ziele des Natura2000 Gebietes zu besuchen und zu erforschen. Man traf sich also in Karbach um eine Busrunde zu den Blauracken zu machen und tatsächlich konnten auch 2 Blauracken von den Kindern und Lehrern beobachtet werden. Wieser erklärte die Schutzmaßnahmen, von den Nistkästen über die Ansitzwarten, die Streifenmahd und die Erhaltung von Wiesenflächen für diesen in Österreich vom Aussterben bedrohten Vogel. Den ganzen Beitrag lesen »

Amphibienzaun in Kirchberg

1. März 2015

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So sicher wie noch nie wurde diesmal der Zaun am Kirchberger Waldteich Richtung Schönberg gebaut. Nicht nur für die Sicherheit der Kröten wurde gesorgt, auch die Freiwilligen, die die Zäune errichtet hatten wurden durch umfangreiche Maßnahmen gesichert. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Warntafeln, Warnwesten halfen gegen den dichten Verkehr am Sonntag. Neben der Zaunanlage wurden auch die Straßenränder vom Müll befreit. Im hinteren Petersdorfer Tal düften einige Umweltsünder zu Hause sein. Säckeweise Müll liegt hier neben der Straße und das ist keine Durchzugsstraße. Vielen Dank der Berg & Naturwacht und den L.E.i.V.-Mitgliedern, auch an die Gemeinde Kirchberg, die die Freiwilligen auf ein Essen eingeladen hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Naturschutzgebiet Hohenbrugg-Schiefer

19. Dezember 2014

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Über 30 Jahre ist es her, als die ersten Maßnahmen in Richtung Naturschutzgebiet gesetzt wurden. Die Altarme in Hohenbrugg und Schiefer bei Fehring wurden von Bund und Österreichischer Naturschutzjugend gekauft, ein Ableitungsssystem wurde entwickelt und in den frühen 90er Jahren erstmals eine Fischaufstiegshilfe an der Raab etabliert. 2,5 Kilometer lang sind die Reste der alten Raab und noch immer mit Wasser befüllt. Der Kroppibach und der Grenzbach fließen aus dem Süden zu und speisen die Altarme. Eine Verbindung zur Raab wurde offen gehalten.

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Im Fluss wurde jedoch ein Wasserkraftwerk gebaut. Durch den Rückstau fiel auch der obere Altarm wieder unter Wasser. Die bereits angewachsenen Bäume starben ab und es entwickelte sich ein urtümliches Bild, das den Vergleich zu tropischen Flusssystemen nicht scheuen mußte.

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Doch die meisten anderen Altarme der Raab erleideten ein anderes Schicksal. Jahrzehntelang dienten sie als Müllkippen, wurden schließlich zugeschüttet und zu Ackerflächen umfunktioniert. Anfang der 80er Jahre dann kippte das Flusssystem und die ersten Naturschutz-Bewegungen entstanden. Die verbliebenen Altarme wurden unter Schutz gestellt, das Ablagern hatte ein Ende. Kläranlagen entstanden und die Gewässergüte stieg. Gleichzeitig intensivierte sich die Landwirtschaft und erneut drohte das Flusssystem zusammen zu brechen. Mitte der 90er Jahre dann entstand eine neue Bewegung. Aus „Rettet die Raab“ wurde die „Raabtal-Enquete“ und schließlich die Aktion „Mein m² Raabtal“. Seit 1999 wurden Spenden gesammelt, Kunstauktionen und Konzerte organisiert, ein Kanu-Event mit Versteigerung durchgeführt, Pickerln und Raabkalender verkauft. Mit den inzwischen über 250.000 gesammelten Euros und Zuschüssen aus Bundesmitteln und der Wasserverbände wurden weitere 14 ha Grund hinzugekauft und in eine, das Gewässer schützende Naturlandschaft verwandelt. Die Bevölkerung orientiert sich an diesem selbst geschaffenen Naturschutzgebiet, welches nun auch amtlich verordnet wurde. Der Raabtal-Radweg führt hier durch, eine Tschartakke entstand und Naturschutzfeste wurden gefeiert. Eine neue Fischaufstiegshilfe wurde angelegt. Der Raabtaler fühlt sich hier wieder wohl.

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Heute konnten Fehringer Berg- und Naturwächter unter der Leitung von Anton Pfundner und Mitglieder der Aktion Mein m² Raabtal das Naturschutzgebiet mit Naturschutztafeln kennzeichnen.

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Bezirkstag der Berg- und Naturwacht in Jagerberg

24. März 2014
Mag. Alois Meier lobt die neuen Bergwächter an

Mag. Alois Meier lobt die neuen Bergwächter an

Ortseinsatzleiter Mag. Resch und sein Team haben einen ausgezeichneten Bezirkstag organisiert. Nicht nur viele Ehrengäste waren erschienen, auch von den 180 Berg- und Naturwächtern fehlten nur wenige. Eine Führung durch ein Schluchtbiotop mit zahlreichen Frühlingsblühern bei Jagerberg ging der Veranstaltung voraus. Bezirksleiter Werner Meier begrüßte die Gäste und seine Bergwächter und gab einen Überblick über die Leistung seiner 12 Ortseinsatzstellen. Dies war ja die letzte Bezirkstagung ohne die Radkersburger Berg- und Naturwacht, die zeitgleich nur wenige Kilometer entfernt in Deutsch-Goritz ihre letzte Bezirkstagung abhielt. Nach dem Kassabericht, den Grußworten der Landesstelle. den Ehrungen altgedienter Bergwächter und den Aufgaben für 2014 kamen auch die Gäste zu Wort. LAbg. Ober lobte das Engagemen und verwies auf die Boden- und Waldcharta, die auch von den Berg- und Naturwächtern mitgetragen werden sollen. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch einen Vortrag von Mag. Bernard Wieser zum Naturführer Steirisches Vulkanland und von LAbg. Ober für jeden Bergwächter ein Gratisexemplar versprochen. Den ganzen Beitrag lesen »

Einsatz in Klöch

8. Februar 2014

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Nicht sehr viele Aktivgruppen im Bereich Naturschutz gibt es bei uns. Es kommt auch immer darauf an, wer da die anderen begeistern kann. Der Berg- und Naturwacht Radkersburg-Umgebung steht mit Max Fochtmann ein Naturschützer vor, dem dies immer wieder gelingt. Klein ist unsere Truppe, aber verlässlich. So arbeitet man im Bereich des Artenschutzes genauso, wie im Überwachungsbereich von Naturschutzgebieten. Die Fledermausaktion in Klöch steht auf der jährlichen to do -Liste, genau so wie die Amphibienschutzaktion im Rotlehmbodenbereich, die Aufsicht auf die Schneeglöckchen-Vorkommen in der MurAue, Nistkastenaktion für Wiedehopf und co.. Bernd Wieser vom Blaurackenverein freut sich über diese initiativen Menschen der Ortsgruppe Radkersburg-Umgebung. Den ganzen Beitrag lesen »