Slowenische Mur wird Biosphärengebiet

21. Oktober 2016
Der Zusammenfluss von Mur und Drau bei Legrad an der kroatisch-ungarischen Grenze

Der Zusammenfluss von Mur und Drau bei Legrad an der kroatisch-ungarischen Grenze

Nachdem Kroatien und Ungarn mit dem Biosphärengebiet Mur-Drau-Donau die längste Fliesswasserstrecke ohne Wehranlage in das UNESCO-System Biosphärenreservat eingebracht haben, hat auch Serbien und Slowenien einen Antrag an die UNESCO gestellt. Die slowenische Regierung hat dies diese Woche veranlaßt. Nun wird die Aufnahme geprüft. In Österreich, bzw. der Steiermark sind wir leider noch weit entfernt von diesem Prädikat. Der Plan war urspünglich die Mur bis ins Gebirge anzuschließen, damit wenigstens ein durchgehendes Gewässer zwischen Alpen und Schwarzen Meer existiert, wo alle Fische ungehindert wandern können. Dazu müßte jedoch auch die Sulm in diesen Verbund eingebunden werden. Das Mur-Stück bis Spielfeld ist noch frei von Verbauungen.

Das österreichische Murschutzkomitee wird sich weiterhin dafür einsetzen!