Biotopverbesserung

11. Februar 2020

Seit Jahren entwickelt der Blaurackenverein einige naturnahe Biotope im Blaurackengebiet. Dazu zählt das Rückhaltebiotop in Neusetz, eine Naturhecke in Stainz oder das Ausgleichsbiotop für die Wilhelmsdorfer Kläranlage. Jetzt nachdem sich die Biotope einige Jahre lang gut entwickelt haben, sind einige Nisthilfen in die heckenförmigen Biotope eingebaut worden. Den ganzen Beitrag lesen »

Biotoparbeiten im Kläranlagen-Teich

24. Oktober 2011

Im Jahr 2006 wurde der Ersatzbiotop bei der Zentralkläranlage in Wilhelmsdorf gebaggert. Was damals niemand wußte, dass unterhalb des altarmförmigen Teiches eine dicke Drainage verlegt wurde. Anfangs hoffte man, durch Sättigung des Teichbodens eine Verdichtung her zu stellen, doch das Wasser verschwand immer wieder. Deshalb mußte nun eine Radikalmaßnahme durchgeführt werden. Nach Zuwarten (der Teich mußte zuerst abtrocknen) wurde nun ein Bagger bestellt, der die Drainagen im Boder zerstörte. Immerhin haben diese ja keine Funktion mehr und das Kläranlagengelände wird ohnehin anderswärtig entwässert. Die Kosten trägt unser Verein.

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Feuchtwiesenmahd und Forschung

10. Oktober 2011

Am Ende der Mähsaison werden die speziellen Biotope vom Blauracken Verein L.E.i.V. bewirtschaftet. Die Feuchtwiesen und ihre Lebewesen haben einen eigenen Rhytmus und ihr Aufwuchs wurde seit jeher als Einstreu in die Stallungen verwendet. (Daher kommt auch der Name Streuwiese – nicht zu verwechseln mit den Streuobstwiesen, welche ihren Namen durch die verstreute Lage im Gelände erhielten.) Das scharfkantige Heu der Sauergräser eignet sich nicht zum Verzehr durch das Vieh, aber es dient der Anreicherung der Düngermenge aus dem Stall. Dieser Dünger wurde wiederum auf die Wirtschaftsflächen der Kleinbauern (Keuschler) verteilt.

Da wir keine spezielle Verwendung mehr für diese Art Einstreu haben, kompostieren wir den Aufwuchs im Freiland. Diese Kompoststreifen dienen wiederum der Tierwelt als zusätzliches Nahrungsbiotop. Auch unsere Blauracken jagen sehr gerne in diesen Kompoststreifen. In den Feuchtwiesen leben zudem relativ große Insektenarten. Dazu gehören z. B.: Strauchschrecken, Sumpfschrecken, Zartschrecken, Goldschrecken oder Wolfsspinnen. Auch ihre Biomasse beträgt oft ein Vielfaches der normalen Wirtschaftswiesen, in denen wir zum Beispiel einige Vertreter der kleineren Grashüpfer oder die Listspinne als Massentiere beobachten können. Diese Ergebnisse erbrachten entomologische Untersuchungen von Altgrasstreifen und Referenzflächen aus dem Vorjahr und heuer. Den ganzen Beitrag lesen »

Schilfernte in Marktl

10. Februar 2011

5 Mitarbeiter und Freiwillige des Vereines haben sich mit viel Fleiss über die Schilffläche in Marktl hergemacht. Diese war durch den nassen Winterschnee zusammengebrochen und stand nun nicht mehr für die Brutvögel zur Verfügung. Alle Jahre darf/muss ein Drittel der Fläche abgeerntet werden, damit neues Schilf wieder Platz bietet für zahllose Zugvögel, brütende Schilfrohrsänger und Fasane, Hasensassen und Rehkitze. Eine Quelle versorgt die Tiere mit frischem Wasser. Auf der anschließenden Wiese haben wir Sitzstangen für die Nahrungsaufnahme der im Gebiet brütenden Blauracken errichtet. Seit 2004 pflegen wir nun schon dieses Biotop mit erheblichem Aufwand, doch es ist jedes Jahr eine Freude zu sehen, wie sehr diese Fläche den Tieren nützt. Den ganzen Beitrag lesen »