Exkursion durchs Vulkanland

10. Juni 2018

Die Gleisdorfer Gäste am Rand des Steinbruches Gossendorf

Eine Gruppe Gleisdorfer Alpenvereinsmitglieder erlebten das Vulkanland von seiner explosiven Seite. Mag. Bernard Wieser führte die Gäste an einige Orte geologischer Geschichte und gab einen Einblick in die Nutzung und Gestaltung dieser Ressourcen durch die Menschen. Den ganzen Beitrag lesen »

Dachstuhlreinigung in Klöch

3. Februar 2018

Seit 2004 wird nun schon der Dachstuhl des Pfarrhofes in Klöch von Ehrenamtlichen der Berg- und Naturwacht Radkersburg und dem Blaurackenverein gereinigt. Auch diesmal waren wieder 6 Helfer bereit, den Guano der Fledermäuse aus dem vergangenen Jahr zu entfernen.  Unterstützt wurde die Aktion wieder durch Bgm. Dupona von der Marktgemeinde Klöch, dem die Fledermäuse ein wichtiges Anliegen sind. Den ganzen Beitrag lesen »

Raubrand

10. Dezember 2017

Franz Knittelfelder aus St. Stefan brennt für den Blaurackenverein

Heckenwein-Trester und Schwanzerlbirne wurden heuer für die Schnapsbrennerei eingemaischt. Tierschutzpreisträger Franz Knittelfelder aus St. Stefan hat sich ehrenamtlich bereit erklärt, die Maische zu brennen. Der Schwalbenschützer hat schon für Edelkoch Johann Lafer den Brand hergestellt, deshalb ist es umso erfreulicher, dass er unseren Verein unterstützt. Gemeinsam mit Alois Absenger haben wir die Maische angeliefert und mit Gerd Platl schon den ersten Raubränden beigewohnt. Wir freuen uns über die Veredelungsprodukte der alten Sorten und werden in Zukunft noch mehr seltene Brände erzeugen. Den ganzen Beitrag lesen »

Leinernte

17. September 2017

Heuer hat der Blaurackenverein das erste mal eine Fläche mit dem blaublühenden Öllein angebaut. Wir wollten damit einen neuen Farbtupfer in die Landschaft zaubern und haben es nicht aus wirtschaftlichen Überlegungen getan. Seit dem Weltkrieg ist der Anbau von Öllein, bzw. Flachs in der Steiermark verschwunden. Kunstfasern haben die Naturfasern ersetzt und die Ölleinsamen kommen aus anderen Gebieten Europas zu uns. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass die Technik zur Ölleinernte nicht ausgereift ist. Die Mähdrescher bleiben bei der Ernte oft stecken, weil die Flachsfasern nicht zerschnitten werden können. So haben wir uns entschlossen nach dem misslungen Ernteversuch eines Mähdreschers einen Teil der Fläche im traditionellen Stil zu beernten. Es wurden Flachsgarben gebunden und diese über eine Riffel auf dem Anhänger von Luis Absenger abgezogen. Die Samenkapseln wurden zertreten und die Samenhüllen durch Druckluft von den Samen getrennt. Übrig blieben einige Kilogramm Ölleinsamen, die nun trocknen. Es ist uns nun klar, warum die Flachsernte eine mühsame Vorgangsweise ist und noch mühsamer wird die Gewinnung der Flachsfasern. Wenn man heute ein Leinenhemd erwirbt, so bedenkt man die zahlreichen Arbeitstage nicht, die in diesem Hemd stecken. Die Kleidungsstücke kommen meist aus Billigstlohnländern mit Kinderarbeit zu uns. Rechnet man den händischen Aufwand, müßte ein Hemd, in Österreich produziert, an die € 1000,- kosten. Den ganzen Beitrag lesen »

Obst-Wein- und Gartenbauverein Graz-Waltendorf besucht Blaurackenverein

17. September 2017

Einen Tag im NATURA2000 Gebiet Südoststeirisches Hügelland verbrachten die Mitglieder des OWG zusammen mit Bernd Wieser vom Verein L.E.i.V. Die Artenschutzarbeit des Blaurackenvereines geht über den Blaurackenschutz weit hinaus. So werden Fledermäuse, andere Vogelarten, Amphibien aber vor allem Lebensräume geschützt, in denen sich allerlei Tiere und Pflanzen heimisch fühlen. Ein wesentlicher Beitrag zu diesen Schutzbestrebungen bilden die Streuobstwiesen, die regelmäßig mit neuen Bäumchen bepfanzt werden um die ausgefallenen alten Bäume zu ersetzen. Diese Pflanzungen wurden vorgestellt und besucht. Am Vormittag gab es eine Einführung in die Geologie des Gebietes und eine Visite des höchsten Punktes im Vulkanland, den Gipfel des Stradner Kogels. Inbegriffen war eine Pilzexkursion zum Gipfel. Beim Buschenschank Schober wurde eine kurze Stärkung eingenommen, bevor es zum Mittagessen in die Stainzer Stube zurück ging. Eine Schnaps- und Mostverkostung im Büro des Blaurackenvereines und die Vorstellung der Vereinsräumlichkeiten rundeten die Mittagpause ab. Am Nachmittag wurden die Weiderinder in Laasen besucht, die genauso neugierig auf die Besucher reagierten. Über Pichla und Deutsch-Haseldorf ging die Reise weiter zum Aussichtsturm nach Klöch, einer alten Wehrburg, die heute als Theaterbühne her hält. Der Blick in die Abgründe des Klöcher Basaltwerkes und in die Weiten des Murtales belohnte für den Aufstieg auf den Turm. Zum Abschluss gab es noch eine gut geführte Weinverkostung in der Klöcher Vinothek durch die neue Weinmeisterin Beatrix Lamprecht mit Spezialitäten aus dem Vulkanland kombiniert. Den ganzen Beitrag lesen »