Im Frühling durch den Nationalpark Lobau

14. April 2016

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Wenn man das Glück hat, Einheimische zu kennen, dann erfährt man auch einiges über die schönsten Plätze in den Donauauen. Der Nationalpark hat nur wenige Zugänge. Vom Zentrum in Mühlleitn marschieren wir in die Aue entlang dem Kühwerter Wasser, einem Seitenarm der Donau, der bei Hochwasser in den Fluss eingebunden ist durch Auwald und Heissländer. Das sind die schon weit vom Grundwasser entfernten Trockengebiete in der Aue, meist auf Sandboden. Hier findet man sehr schöne Trockenrasen mit Orchideen oder Buschländer mit Dorngehölzen, die einen Übergang zu den Eichenwäldern bilden. Ein wares Vogelparadies ist das.

Gut 9300 ha groß ist dieser Nationalpark der IUCN_Kategorie II. 65 % davon sind Auwald, 15% Wiesen und 20% Wasserflächen. Die Dynamik im Flussgeschehen soll hier natürlich stattfinden können und damit das Leben aller Wesen dieser dynamischen Lebensräume sichern. Nach gut 20 Jahren ist der Seeadler zurückgekehrt und mit ihm zahlreiche andere Arten, haben sich natürliche Pflanzengesellschaften gebildet und wieder dem natürlichen Zustand genähert. Eine sehr gut gestaltete Homepage informiert über die Lobau. Den ganzen Beitrag lesen »

Mur- Drau- Donau- Biospheren-Reservat – 2. Meeting

14. Juni 2012

Das Coordinationboard von Osjek

Das zweite Treffen der Verhandlungsteilnehmer von 5 Anrainerstaaten fand diesmal in Osjek – Zlatna Greda (Goldenes Gartenbeet) statt. Je 3 Abgesandte der Mitgliedsstaaten und ca. 50 Beobachter sowie die Organisatoren des WWF sorgten für einen Fortschritt und gemeinsam für Motivation aller. Bereits 2 Staaten Kroatien und Ungarn haben den Prozess der „Men and Biosphere“ – Prozedur begonnen. Für eine Überraschung sorgte Serbien, welche ihre genannten Gebiete sogar noch etwas ausdehnten. Auch die Qualität der Nennungen stieg. So hat man sich innehalb der Staaten bereits Gedanken um die Ausweisung der Kerngebiete gemacht. In Ungarn wurde bereits ein Abbauverbot von Schotter an der Drau erlassen. Österreich, bzw. die Steiermark ist zwar nur mit einem kleinen Gebiet an der Mur vertreten, möchte aber die Umrisse des Landschaftsschutzgebietes 37 einbringen, welche bis zu der Würmeiszeitlichen Terasse reicht und den Königsberg miteinschließt. In Slowenien folgt nun die Nennung des NATURA2000 Gebietes Grenzmur, welche in Österreich schon längst stattgefunden hat. Es gibt hier aber noch immer Bestrebungen mitten in den Verlauf des Gebietes  östlich von Bad Radkersburg ein Wasserkraftwerk zu platzieren. Solange diese Idee nicht vom Tisch ist, wird es wohl kein Biospheren Reservat geben können.

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