Climate Crimes

12. April 2013

Ulrich Eichelmann vom WWF bereiste die Welt und zeigt in diesem Film die Missstände bei der Grünen Energie auf. Was uns vorgegauckelt wird, ist mit enormen Umweltzerstörungen verbunden. Der Ökostrom, für den wir um so viel mehr bezahlen müssen, ist in Wahrheit dafür verantwortlich, dass Wasserkraftwerke Methangas aus ihren Staubecken in die Athmosphäre entlassen, welches bis zu einem 11fachen CO² Äquivalent eines Kohlekraftwerks mit der gleichen Leistung entspricht. Dies anhand eines Beispiels aus Südamerika. Zudem gingen dort 100 Fischarten für immer verloren. Außerdem müßten zigtausende Einheimische ihre Heimat verlassen, was anhand der Indogenen Völker in Südamerika, der Perser im Euphrat-Tigris-Delta oder der Kurden im türkischen Hasankeyf. Sie verlieren ihre Identität, ihre Geschichte und ihre Lebensgrundlage, weil sich irgendjemand die Wasserrechte für ein Wasserkraftwerk sichert. Diese Privatisierungswelle der Gewässer läuft auch hier in Österreich. Normalerweise gehören die Flüsse allen und plötzlich gehören sie jemanden alleine!!

Keine Rücksicht nimmt die Biogasindustrie auf natürliche Ressourcen. Ihre Effizienz ist nicht deckungsreif. D. h. man muss mehr Energie reinstecken als rauskommt. Funktionieren tut dies mit Hilfe der Ökostromförderung. Deutschland ist Biogasweltmeister und hält trotz schlechter Bilanzen an diesem Umweltverbrechen fest. In Österreich ist man natürlich dabei. Kleine bäuerliche Betriebe sterben weg, weil sie mit den Pachtpreisen der geförderten Biogasindustrie nicht mithalten können. Dabei sei Biogas im urspünglichen Sinn gar nicht so (Gas aus Lebensmittel Mais) gedacht gewesen (sondern Gas aus Rindermist) und sogar WWF und die Grünen hätten diese Form der Energiegewinnung vor 20 Jahren unterstützt. Palmöl ist der Umweltzerstörer schelchthin. In Indonesien werden jährlich 2 Mio Hektar klimaregulierender Regenwald abgeholzt (Fläche der Steiermark+) um dort die Palmen anzupflanzen. Unser nächster Verwandte im Tierreich, der Orang-Utan, verliert seine Lebensgrundlage. Jährlich gehen 5 % der Orang-Utan-Bestände verloren.