Internationaler Sensen-Mähwettbewerb in Selo bei Morawske Toplice

18. Mai 2014

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Die wackeren Freunde des Blaurackenvereines nahmen auf Einladung der slowenischen Kollegen an einem internationalen Sensen-Mähwettbewerb im idyllischen Selo teil. Selo ist mit einer frühmittelalterlichen Kirche aus dem 11. Jhdt. ausgestattet und gehört wohl zu den ersten kirchlichen Niederlassungen in der gesamten weiteren Umgebung. Altmeister Hans Kern und Bertl Langer führten ihre jüngeren Mitstreiter in die Sensenschlacht. Das die Konkurrenz groß ist, war schon nach den ersten Kinderbewerben klar. Teilnehmer aus Slowakai, Ungarn, Serbien, Kroatien, Bosnien, Montenegro, Slowenien und Österreich (Burgenland und Steiermark) zeigten ihre Künste im Bereich der ebenmäßigen Grasfrisuren. Wir haben uns gut geschlagen und sind ca. 6. im Mannschaftsbewerb geworden. Wobei man natürlich dazu sagen muss, dass dieser Bewerb schon seit Jahrzehnten läuft und wir das erste Mal teilgenommen haben. Den ganzen Beitrag lesen »

Internationaler Besuch im Blaurackenland

30. September 2013

Großes Interesse zeigten eine internationale Abordnung des Grünen Bandes (Green Belt) und eine slowenische Delegation von DOPPS-Birdlife und Ministerium, bzw. Universität Laibach an den Arbeiten von Gebietsbetreuer Bernard Wieser und dem Blaurackenverein im NATURA2000-Gebiet Südoststeirisches Hügelland. Meistens werden NATURA2000 Gebiet zentral verwaltet und haben oft nicht das nötige Feedback aus der Bevölkerung. Hier ist es sicher anders. Der Grund dafür liegt in der jahrelangen Betreuung der Landwirte und Grundbesitzer durch eine regionale Ansprechperson. Gebietsbetreuer Bernard Wieser ist stolz auf 700 Mitglieder im Blaurackenverein, die meisten wohnhaft im NATURA2000-Gebiet. Die Menschen sehnen sich nach einer intakten Umwelt und das hilft uns hier bei unserer Arbeit mit Blauracke und co. Der Schwund unter den Landwirten ist jedoch nicht aufzuhalten. Über 80% der jetzt noch offiziell angeführten Bauern sind nicht mehr aktiv. Wir pachten die Wiesen, um sie vor dem Umbruch zu bewahren. Dadurch ist es aber auch möglich, sehr Management bezogen zu arbeiten. Für die Eigenfinanzierung wurde ein Netzwerk an regionalen Partnern aufgebaut. In Slowenien will man nun Pilotgebiete forcieren, in denen die Managementaufgaben ebenfalls regional bewältigt werden sollen. Dazu gab es eine Retoureinladung von Damjian Denac an Bernard Wieser. Den ganzen Beitrag lesen »

Vortrag von Damijan Denac über die Fortschritte beim 5-Staaten Biospherenpark Donau-Drau-Mur

18. Januar 2013

Die öffentliche Bibliothek von Murska Sobotha war der Veranstaltungsort für diese umfassende Darstellung des Gewässersystems von Mur, Drau und Donau des Präsidenten von DOPPS-BIRDLIFE Slowenien. Damijan Denac tritt gemeinsam mit einigen anderen Forschern in die Fußstapfen von Martin Schneider-Jacoby. Mit seinem Vortrag über die mögliche Entwicklung des Biospherenpark zeigt er aber auch gleichzeitig Defizite und mögliche Gefahren für den wertvollen Naturraum auf. Schon mehrmals habe ich über den 800.000 ha großen geplanten Biospherenpark geschrieben. Jeder, der sich näher mit der Materie auseinandersetzt, bekommt ein wenig Erfurcht vor der Größe des Projektes und Angst vor der möglichen fortsetzenden Zerstörung dieses einzigartigen Biotopverbundes zwischen Pannonien, Balkan und Alpen. Immer wieder werden neue Regulierungsmaßnahmen angedacht, Schotterbaggerungen durchgeführt, die dem Fluß seine Basis nehmen oder Flußkraftwerke geplant, welche alles Wandern im und am Fluss unterbinden und die Flusslandschaft auf 100 Kilometer Länge negativ beeinflussen. Die slowenischen Naturschützer wünschen sich Unterstützung in diesen Fragen vom österreichischen Staat. Doch hier hält man sich zurück, weil auf anderer Seite bilaterale Absprachen existieren, die den slowenischen Wasserkraftbetreibern Nichteinmischung gewährleisten und im Gegenzug dafür österreichischen Firmen Aufträge an den neuen Wasserkraftwerken. Den ganzen Beitrag lesen »