Besuch von Minister Dr. Johannes Remmel aus Nordrhein-Westfalen

8. August 2011

Der Umweltminister Dr. Johannes Remmel aus NRW kam mit einer Delegation aus Wirtschafts-, Umwelt- und Regionalentwicklungsexperten um sich das Vulkanland anzusehen. Hier wurde er von Landtagsabgeordneten Josef Ober herzlichst empfangen. Ein Teil seines Programmes war die Besichtigung des Europaschutzgebietes Südoststeirisches Hügelland und vor allem der Blauracken, welche sich auch bereitwillig dem hohen Besuch zeigten. Dr. Remmel interessierte sich sehr für die Gebietsbetreuungsaufgaben und die Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen mit der heimischen Bevölkerung.

In NRW grenzt man an die Industriehochburgen des Ruhrgebietes (Köln, Dortmund) an. Dementsprechend ist auch NRW industriell geprägt. Die Industrieanlagen ziehen die jungen Leute vom Land an und sorgen für die Ausdünnung in der Landwirtschaft. Es gibt nur noch 0,75 bis 1,0 Personen/ha (Im Vergleich Vulkanland ca. 1,0 Personen/ha). NRW wächst zu. Man hat den höchsten Waldanteil in Deutschland. Die Nachteile zu nutzen ist die Devise. Die Holzwirtschaft und nachgeschalteten Zweige der Verarbeitung funktionieren ausgezeichnet. In der Vermarktung ab Hof und der Qualifizierung von Lebensmittel ist man jedoch ein Stiefkind der Industrie und Liefergemeinschaften. Will man sich verselbständigen, so ist man allein gelassen und darf auch nicht mehr zurück in den sicheren Absatz von z. B.: Milch- und Molkereiprodukten. Weinanbau ist aufgrund der zu feuchten Niederschlagslage fast nicht vorhanden. Ein Großteil des hügeligen NRW wird neben dem Wald mit Grünland und Ackerwirtschaft genutzt. Den ganzen Beitrag lesen »