Heu – Ertrag und Naturschutz

9. Juni 2014
Heumahd im Südoststeirischen Hügelland

Heumahd im Steirischen Vulkanland

Jetzt sind die Temperaturen endlich soweit. Wenn die einen in den Freibädern abtauchen, beginnt bei den Grünlandbauern erst so richtig die Arbeit. An die 100 Aktive gibt es noch im Europaschutzgebiet Südoststeiermark und an die 4000 ha Grünland. Manche Wiesen wurden schon für Silage gemäht. Dazu braucht es keine hohen Temperaturen. Das angetrocknete Gras wird aufgerollt und mit Plastikhüllen luftdicht verpackt. In dieser Hülle gärt das Gras und es bildet sich die Silage, die nach einigen Wochen den Tieren verfüttert werden kann. Man spart sich einen großen Teil der Heuarbeit, die Nachteile liegen jedoch auch auf der Hand. Wenn man nicht sauber arbeitet, kommt es zur bakteriellen Verunreinigung, die bis in die Milch hinein nachweisbar ist. Die Gräser und Kräuter können nicht abreifen und aussamen und verschwinden aus den Wiesenflächen. Die natürlichen Interaktionen zwischen belebter Umwelt und Wiese finden kaum mehr statt. Den ganzen Beitrag lesen »