Flieg Schmetterling!

28. Juli 2012

Kleiner Weinschwärmer

Die letzten Tage im Juli sind in unserer Natur die Tage, wo die meisten Arten aktiv werden. Bei den meisten Schmetterlingsarten gibt es zwei oder mehrere Generationen, nur wenige vermehren sich nur einmal jährlich. Es bedarf ja auch der Pflanzen auf denen ihre Raupen fressen. Da liegt das Mehr auch mitten im Sommer. Rupert Fauster und Leo Kuzmits haben jedenfalls die Situation genutzt um nach den Arten zu sehen, die sich an den Meißlteichen und im Fissgraben bei Oedt aufhalten. Den ganzen Beitrag lesen »

Forschungsabend im Fissgraben

8. Juli 2012

Spanische Fahne - Panaxia dominula

Wieder einmal hat das Wetter gut gepaßt, damit ein Schmetterlingsleuchten durchgeführt werden konnte. Leo Kuzmits hat seine Leuchtschirme aufgestellt und zusammen mit Bernd wieser die Nachtkontrollen durchgeführt. Dabei gab es wieder zahlreiche Arten zu sehen. Der relativ hoch luftfeuchte Fissgraben mit seinen reichhaltigen Baumflora und einem gut ausgebildeten Unterwuchs hat genügend Nahrungspflanzen um eine artenreiche Insektenwelt hervorzubringen. Wichtig ist auch, dass es vor dem Leuchten zu einem Niederschlagsereignis gekommen ist. Denn dann schlüpfen die Schmetterlinge aus ihren Puppen. Den ganzen Beitrag lesen »

Forschungsabend an den Meißl-Teichen

1. Juli 2012

stehendes Tannen-Todholz

5 Forscher trafen sich um in der Umgebung von Feldbach nach Insekten zu forschen. Dazu benutzen sie mehrere Methoden. Tagsüber wird mit Keschern oder Klopfschirmen gearbeitet und die Vegetation abgestreift oder abgeklopft. Auch im Gewässer werden mit Wasserkeschern die Insekten herausgefangen. Für die Nacht werden Lockstofffallen und Bodenfallen errichtet. Außerdem wird mit verschiedenen Lichtfallen gearbeitet. Dazu gehören Schwarzlichtfallen und UV-Lichtfallen. Die Bestimmung erfolgt am Schirm oder wenn da nicht möglich im Labor. Dazu müssen die Insekten mit Exhaustern in einen Fangbehälter eingesogen werden. Die Forschungsergebnisse der letzten 15 Jahre haben gezeigt, dass es sich auszahlt, die Insekten zu untersuchen. In Zeiten des Klimawandels und der unbegrenzten Mobilität kommen immer mehr neue Arten nach Österreich und der Steiermark. Wie sehr sich diese Arten in unseren Ökosystemen ausbreiten muss unbedingt überwacht werden. Es könnte zu großen Schäden in menschlichen Kulturen kommen. Gleichzeitig können aber Schadausmaße von Schadarten besser eingeschätzt werden. Nicht immer ist die Chemische Keule notwendig. Oft regelt es die Natur selbst, man muß ihr nur genug Zeit lassen. Den ganzen Beitrag lesen »