Wasserläufe

15. April 2012

Der Wasserkreislauf der Erde besteht aus der Verdunstung, dem Wolkentransport, dem Abregnen oder Kondensieren und dem Abfluss.

Bei der Verdunstung entsteht eine Abkühlung der Umgebung. Die Wassertröpfchen bilden sich bei genügend Luftfeuchtigkeit. Durch die Winde angetrieben schieben sich die Wolken über das Festland, wo sie durch Gebirge aufgestaut werden und Wolkentürme bilden. Das Wasser stürzt talwärts und spült die Felsen aus. Die Steine werden mitgenommen und zerkleinert. Die Gebirge werden abgetragen. Der Abtrag bildet Sedimentlandschaften, welche selbst von Flüssen durchzogen werden. Je stärker das Gefälle desto größer sind die Gesteinskörner. Im Gebirge werden Felsen und große Steine befördert, im Mittellauf kleine Steine und Kiesel, im Flachland werden nur noch Sande und Tone transportiert. Unterschiedlich dichte Sedimente bilden wasserdurchlässige- und undurchlässige Schichten. Es entstehen Grundwasserhorizonte, welche unabhängig voneinander existieren können. Ein Großteil der Erdbevölkerung bezieht aus diesen Grundwasserschichten das Trinkwasser. Bohrt man durch die Schichten, z. B: bei der Nutzung von Erdwärme oder der Gewinnung von Bodenschätzen, vermischen sich die Wasserresservoire. So gelangen auch Verunreinigungen in das Grundwasser. Wasser wird aber auch als Eis oder gepresster Schnee abgelagert. Diese Gletscher sind ebenfalls in Bewegung. Sie fließen langsam aber stätig. Auch die Gletscher bilden Trinkwasserresserven. Fossile Wasserresserven liegen in unterschiedlichen Tiefen. Durch die Annäherung zum Erdkern erwärmen sich die Wasserresservoire. Sie lösen Mineralien und erzeugen Wasserdampf, der in den Erdkrusten gefangen ist. Den ganzen Beitrag lesen »