Durch die Mur-Au mit Andi Breuss und dem ORF

5. Juli 2012

Einen schönen Beitrag über die Prentlauen an der Mur bei Bad Radkersburg und ihre Funktionen sendete der ORF am Dienstag, dem 3. Juli. Gebietsbetreuer Dr. Andreas Breuss führte eine Schulklasse aus Bad Radkersburg entlang der Mur, ihrer Altarme und durch den Auwaldtschungel. Am Donnerstag gab es eine Führung mit der Volksschule Trautmannsdorf in die Gosdorfer Murauen. Aufgrund der Hitze nahm man ein Fußbad im Saßbach.

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Am Grünen Band

23. April 2012

Die Kutschenitza ist der slowenisch/österreichische Grenzfluss zwischen Rogasovci und St. Anna/Aigen bzw. Bad Radkersburg und Cankova. Ein Team von slowenischen und österreichischen Naturschützern sammelt Daten zur Revitalisierung des vor 30 Jahren extrem verbauten Grenzbaches. Man traf sich an 2 Tagen und erkundete den Bachlauf nach Möglichkeiten einer biologischen Verbesserung. Immerhin ist die Kutschenitza der einzige Zubringerbach der Mur indem sich noch Elritzen tummeln. Der Biber hat sich inzwischen ein gutes Stück am Bach gesichert und nachdem mehrere Naturschutzgebiete entlang des Baches verlaufen, hat er auch höchste Priorität. Die Bürgermeister der 6 Anrainergemeinden wurden inzwischen informiert und in das Projekt eingebunden. Kurz vor der Mündung in Sicheldorf hat man aber eine weitere Entdeckung gemacht. Eine Quelle, die den Ursprung des Baches Mokos (ung. für Eichhörnchen) markiert. Dieser Bach wurde erstmals urkundlich im Jahre 1354 erwähnt, ganau gesagt am 29. Juli. Die Präzission dieses Datums für diesen kleinen Bach lies die Delegation schmunzeln. Der meist trockene Abschnitt dieses Mini-Gewässers würde sich gut eignen um den Lauf der Kutschenitza um viele Kilometer zu verlängern.

GreenNet-Treffen in Slowenien und Österreich

5. April 2012

Experten aus Slowenien und Österreich trafen sich um für die Revitalisierung des Grenzgewässers Kutschenitza die notwendigen Daten zusammen zu tragen. Das Projekt, welches vom Steirischen Naturschutzbund durch Obmann Johannes Gepp und vom Naturpark Goricko durch Stanka Desnik sowie von beiden Landesregierungen und deren Wasserbauexperten befördert wird hat gute Chancen in den nächsten Jahren umgesetzt zu werden. Ende der 80er Jahre war die Kutschenitza einer der letzten Bäche, der im Zuge einer Grenzregulierung begradigt wurde. Doch die Entwässerungsmaßnahmen brachten nur Trockenheit ins Land und so hat der Bach wieder gute Chancen ein verlängertes Bachbett zurückzugewinnen. Die fehlenden Unterlagen werden nun über ein GreenNet-Projekt kartiert und in Planungsgrundlagen überführt. Am 18. und 19. April sind gemeinsame Begehungen geplant an denen auch die 6 Bürgermeister der Anrainergemeinden teilnehmen werden. Den ganzen Beitrag lesen »