Heu und Pellets

14. Februar 2013

Sehr große Aufmerksam erfuhren die 6 Initiatoren des Vereines Heu&Pellets aus dem Bezirk Südoststeiermark  (die Hälfte von ihnen auch Schweinebauern), bei einer von ihnen gestarteten Informationsveranstaltung für Schweineproduzenten. Günther Weiß, Obmann des Vereines berichtete über die Erfahrungen aus den vergangenen zwei Jahren. Die Produktion in der Anlage funktioniert bereits nahezu störungsfrei. Derzeit arbeite man in der Anlagenweiterentwicklung an der Erhöhung der Effizienz um das viel höhere Potential der Pelletspresse ausnützen zu können, und an einer Reduzierung der Staubanteile. Prinzipiell wäre eine Auslastung an 180 Tagen im Jahr möglich. Dieses Ziel muss aber erst durch die entsprechende Logistik (Einsatzpotential eines technisch versierten Anlagenführers, bzw. genügend qualitativ entsprechendes Rohmaterial) ermöglicht werden. Die Erhöhung der Anlagenkapazität – einerseits  durch Erhöhung des stündlichen Outputs von derzeit 600 – 700 kg auf 1000 kg/h und die Erhöhung der Produktionstage bringt eine angestrebte höhere Wirtschaftlichkeit und damit bessere Kostendeckung.

Zahlreiche Landwirte aus Nah und Fern waren gekommen um sich zu informieren und zum Teil auch um ihr Interesse an einer Produktionsmitgliedschaft im Verein zu deponieren.  Jedes Mitglied hat dann die Möglichkeit sein Heu in der Anlage unter Mithilfe und gegen eine Benützungsgebühr  in Pellets pressen zu lassen. Der Verein stellt die Anlage und den Anlagenführenden. So ist es Landwirten in der Region möglich auf betriebseigener regionaler Grundlage, hochwertige Rohfaser günstig zur Verfütterung im eigenen Betrieb zu verwenden. Um  fehlende Kapazitäten bei geringerer regionaler Heumenge zu  ergänzen, können auch Heizpellets aus Maisspindel und qualitativ schlechtem Heu hergestellt werden. Heuer wird je nach den logistischen Möglichkeiten eine Pelletsproduktion von 400 – 600 Tonnen angestrebt. Den ganzen Beitrag lesen »

Heupelletierung in allen Medien

25. März 2012

Pressekonferenz Halbenrain

Nach nunmehr 4 Jahren Laufzeit hat sich die Heupelletierung einen Namen gemacht. Das Naturschutzprojekt – Entsorgung von Heu aus Naturschutzwiesen mit Heupelletierung – wurde vom Verein L.E.i.V. und der Forschungsgeesellschaft Joanneum Research mit Hilfe der Naturschutzabteilung Steiermark ins Leben gerufen. Weil zahlreiche Betriebe die Grünlandbesirtschaftung aufgegeben haben galt es, eine Fläche von ca. 1200 ha Naturschutzwiesen in eine ordentliche und naturschutzgerechte Pflege zu überführen. Der Verein Lebende Erde im Vulkanalnd übernahm die Vorfinanzierung und finanzielle Abwicklung des Projektes. Dr. Andreas Breuss als Projektkoordinator ist es in weiterer Folge gelungen, einen Interessentenkreis aus der heimischen Schweinelandwirtschaft zu finden und den Nachfolgeverein Heu und Pellets zu gründen, dem die Anlage kostenlos übergeben wurde. Dort hat man nochmals investiert und die Anlage aufgestockt. Beim Tag der Offenen Tür in Halbenrain gab es nun eine Möglichkeit zur Besichtigung mit Führung durch die Betreiber Gemeinschaft. Günther Weiss, Obmann des Vereines Heu und Pellets, aus Hürth bei Halbenrain und seine Mitarbeiter gaben eine Pressekonferenz. Landesrat Dr. Gerhard Kurzmann, Abgeordneter zum Landtag Anton Gangl und Bauernbundpräsident Gerhard Wlodkowsky waren gekommen, um sich von der Heupelletierung ein Bild zu machen. Auch die Vertreter des Naturschutzes, Mag. Dietlind Proske, die Gebietsbetreuer der Europaschutzgebiete Dr. Andreas Breuss und Mag. Bernd Wieser und die Kammerfunktionäre Siegfried Klobasser und DI Alfred Kindler stellten sich zu diesem Anlass in Halbenrain ein. Über 200 Interessenten kamen, um sich die Anlage anzusehen. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen Naturschutzverein L.E.i.V. und Bauerngemeinschaft besteht in der Lieferung von Naturschutzheu für die Pelletierung. Den ganzen Beitrag lesen »