Krötenzaun in Kirchberg bei den Waldteichen

18. März 2013

Die Kirchberger Waldteiche sind die Highlights der oststeirischen Amphibienbestände überhaupt. Verantwortlich dafür sind die seit über 300 Jahren bestehenden Teiche neben den umgebenden naturnahen Waldungen. Allein über die Petersdorfer Landesstraße wandern jährlich über 10.000 laichfähige Amphibien aus 13 Arten. Besonders wichtig ist neben den Kammmolch- und Laubfroschbeständen das Knoblauchkrötenvorkommen. Es ist eines von drei steirischen Laichgebieten dieser kleinen Krötenart. Die Knoblauchkröten graben sich in den schottrigen Untergrund der angrenzenden Wälder ein. Sie bevorzugen Teichnahe Wälder. Nun wurde jedoch von der Bezirksverwaltungsbehörde eine Waldfläche im Zentrum dieser Vorkommen zur Rodung freigegeben. Anstelle des naturnahen Waldbestandes soll nun ein 5 Hektar großer Acker rücken. Ein grundwasserführendes Gewässer neben der Landesstraße ist ebenfalls von der Rodung betroffen. Die Naturschützer, welche hier seit dem Jahr 1998 Amphibienzäune errichten und jährlich unzählige Stunden aufwenden, um die Bestände zu schützen sind tief endtäuscht von der Verwaltungsbehörde. Freillich, der Wald ist schon weg. Den ganzen Beitrag lesen »