Pilzkurs im Fisswald

21. September 2015

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Über 800 Pilzarten konnten im Fisswald bisher festgestellt werden und immer wieder kommen neue Arten hinzu. An die 300 Arten sind für Speisezwecke geeignet. Es ist also Zeit genauer hinzuschauen und wiederholt mit einem Pilzkurs die Menschen in die Geheimnisse der Pilzkunde einzuweihen. Die häufigste Frage: Ist dieser Pilz essbar? Das läßt sich nur dann für sich selbst beantworten, wenn man die giftigen Pilze gut kennt. Deshalb wurde bei der Imkerei Rauch eine Ausstellung über Gift- und Speisepilze, über die 10 häufigsten Pilze des Fisswaldes und über die typischen Lebensraumvertreter errichtet. Die Funde, die bei der Pilzexkursion gemacht wurden, ergänzten die Ausstellung. Zu guter letzt wurden einige, den meisten unbekannte Pilze gebraten und verkostet. Z. B.: Schiefknolliger Champignon, Buchen-Schleimrübling, Eichen-Rotkappe, Amethyst-Pfifferling, Herbst-Rotfußröhrling und Krause Glucke. Trotz trockener Witterung wurden über 50 Arten gefunden. Den ganzen Beitrag lesen »

Stainzer Singkreis trifft Klänge der Natur

23. September 2013

Schon seit längerem war ein Ausflug mit der Gleichenberger Bahn geplant. Der Stainzer Singkreis und Bernd Wieser hatten sich zu einer Fahrt mit der Bahn verabredet um den Klängen der Natur zu lauschen, einem Projekt zwischen L.E.i.V.-Verein und Gleichenberger Landesbahn. Dabei sitzt man im Zug, fährt durch eine zauberhafte frühherbstliche Landschaft und lauscht drinnen, was sich draußen tut. Ökologische Säulen der Region, wie die Raab und Attraktionen, die man entlang des Flusses anradeln oder anlaufen kann, das Schwärmen der Fledermäuse der Zug der Störche nach Südafrika, die Erholungsfunktion des Fiswaldes für die Feldbacher Bevölkerung und die Genese des Waldes sowie die Rolle der Pilze im Wald, der Wald als Bewahrer unseres Trinkwassers und vieles mehr sind Themen, die in den Klängen der Natur Platz finden.

Die Fahrt führte nach Gleichenberg und zurück nach Feldbach. Weil gerade eine Pilzausstellung aufgebaut wurde, besuchte man die Imkerei Rauch in Oedt. Dort gab es einen Vortrag über die 100 gefundenen Arten von Bernd Wieser. Ein wunderschöner Tag und gute Laune begleiteten die Sänger und schließlich landeten alle beim neuen Buschenschank Dunkl in Nägelsdorf. Dort wurde gefeiert und gesungen bis zur Sperrstunde! Den ganzen Beitrag lesen »

Pilzkurs beim Verein Lebende Erde im Vulkanland

23. September 2013

Wieder ein gelungener Pilzkurs in Oedt beim Imker Rauch. Heinz Prelicz erklärt Johann Schleich vom Vulkan-TV die Pilze der Region. Tatkräftige Unterstützung fanden die beiden Pilzkundler Heinz Prelicz und Bernd Wieser durch über 20 Interessierte, die ihre Funde zur Ausstellung nach Oedt brachten. Es konnten über 100 Arten festgestellt werden. Zudem gab es eine fette Ausbeute an essbaren Exemplaren. Diese wurden zur Verkostung zubereitet. Elisabeth und Matthias Kleinmeier halfen in der Pilzküche. Familie Rauch versorgte die Pilzfreunde mit Essen und Trinken. Den ganzen Beitrag lesen »

Schwammerlkurs am 22. September

6. September 2012

Um 10:00 Uhr beginnt beim Imkerhof Rauch in Oedt bei Feldbach der diesjährige Schwammerlkurs des Blaurackenvereines L.E.i.V. Detlef Heinz Prelicz und Bernard Wieser führen die Interessenten in den Fisswald bei Reiting und zeigen die häufigsten heimischen Speise- und Giftpilze. Eine Verkostung und eine Pilzausstellung runden die Veranstaltung ab.

Anmeldung beim Imkerhof Rauch in 8330 Feldbach, Oedt 49, Tel.: 03152 – 6834; Email: imkerei.alois.rauch@gmx.net;  www.imkerei-rauch.at

 

Von Krausen Glucken und Hexeneiern

24. September 2011

Stinkmorchel - Phallus impudicus - Hexeneier werden in Salzwasser gekocht

 

Trotz einer Woche ohne Regen und 25 °C fanden 65 Pilzarten den Weg in die Körbchen ihrer Sammler. Man muß eben die feuchteren Gräben aufsuchen, wenn sich auf den Südhängen nichts mehr zeigt. Heinz Detlef Prelicz und Bernard Wieser hielten auch heuer wieder einen Pilzkurs in Oedt bei Feldbach ab. Mit dabei waren über 20 Pilzfreunde aus Feldbach und Umgebung. Sogar aus Wien und Jennersdorf im Burgenland waren sie gekommen um näheres zu erfahren. Die Bedeutung der Pilze in unserer Umwelt, die Aufteilung in ihre Funktionen und die Unterscheidung der großen Gruppen innerhalb der Pilze standen am Programm, bevor es zum Suchen in die Wildnis des Fiswaldes ging. Nach drei Stunden kehrten sie wieder zurück und wurden beim Imker-Bauernhof Rauch in Oedt bewirtet. Eine Ausstellung und die Verkostung einiger Arten standen dann noch am Programm. Die Highlights dieser Verkostung im heurigen Jahr waren: Leberreischling – Fistulina hepatica, Anis-Egerling – Agaricus essetii und Feld-Champignon – Agaricus campestris, Stinkmorchel-Hexenei – Phallus impudicus, Schwarzblauender Röhrling – Boletus pulverulentus, Wurzelschleim-Rübling – Xerula radicata, Rötel-Ritterling – Laccaria laccata, Rotstiel-Röhrling – Xerocomus chrysenteron, Grauer Scheidling – Amanita vaginata, einige Täublingsarten – Russula heterophylla, cyanoxantha, vesca, virescens, Perlpilz – Amanita rubescens, Krause Glucke – Sparassis crispa, Duftender Eierschwamm – Cantharellus friesii, Semmelstoppelpilz – Hydnum repandum und weitere Arten. Alles in allem gute Speisepilze, wenn auch nicht alltäglich. Das Wissen um die Kenntnis und den Genuss unserer häufigsten Waldpilze ist bei den meistens Menschen schon sehr verkümmert. Vor der industriellen Revolution waren Mischpilzgerichte an der Tagesordnung in heimischen Haushalten. Den ganzen Beitrag lesen »