Ameisenuntersuchungen 2020 abgeschlossen

5. Dezember 2020

Bei den Ameisenuntersuchungen ging es um das bisher in Forschungsarbeiten kaum beachtete Insekten-Biomassepotential in Grünlandflächen. Auf ausgewählten Versuchsflächen mit hoher Biodiversität (vorwiegend Halbtrockenrasen, aber auch Tal-Magerwiesen) sollten über die Völkerdichten von allen vorkommenden Ameisenarten die Insekten-Biomasse einer Wiese ermittelt werden, bzw. Grundlagendaten dafür gefunden werden. Herbert Wagner lieferte dazu eine für unsere Region fundamentale Erststudie.

So kommen wir auf Werte von 50 bis 160 Kilogramm Ameisen/ha. Erst dadurch wird deutlich, welche Bedeutung alte ungedüngte Wiesen für die Nahrungsketten darstellen.

 

Heißer Winter, kaltes Frühjahr

2. April 2020

Streuobstblüte im Vulkanland

Das Wetter spielt verrückt. Heuer 2020 konnten wir Klimaphänomene beobachten, wie es sie schon lange nicht mehr gegeben hat. Auf einen extrem warmen Februar folgte ein eiskalter März. Das hatte damit zu tun, dass atlantische Hochdruckgebiete polare Kaltluft aus der Nordpol Region lösten und diese dann in Richtung Europa floss. Was bedeutete das für unsere Tier- und Pflanzenwelt? Den ganzen Beitrag lesen »

Artenschutz-Unterricht beim Bezirksjägertag

7. März 2020

Eine Pflanze für 10 Insektenarten – wenn sie ausstirbt, trifft es auch die Insekten

Bernd Wieser konnte auch heuer wieder im Rahmen des Bezirksjägertages mit zahlreichen Schulklassen die Artenschutz-Projekte im Bezirk vermitteln. Wie wichtig die Rolle der Insekten in der Natur ist und was diese sosehr bedroht? Warum die letzten Blauracken Österreichs noch rund um Straden fliegen? Was die Berg& Naturwacht und die Schüler zur Rettung von Fledermäusen und Amphibien beitragen? Wie und wann die Amphibien-Arten laichen? Wann und warum die Amphibien wandern? Diese und viele weiteren Fragen beantwortete der Biologe. Und zum Schluss gab es auch noch ein Anfassen von Kröte, Frosch und Molch. Den ganzen Beitrag lesen »

Ausstellung bei Trophäenschau

10. März 2019

Die Käfersammlung sorgte für große Augen bei den Kindergartenkindern

Bernd Wieser hat für die Trophäenschau ein Ausstellung zu den Themen Insekten und Amphibien aufgebaut. Am Freitag vor dem Bezirksjägertag kamen die Schulen und Kindergärten aus dem Bezirk Südoststeiermark zu Besuch und wurden durch die unterschiedlichen Ausstellungen geführt.

Erstberührung mit Molchen

Dabei gab es viele Erstberührungen mit dem Thema Jagd und Wildtieren, Jagdhund, Jagdeinrichtungen, aber eben auch Schmetterlinge, Käfer, Blauracke und Amphibien. Den ganzen Beitrag lesen »

Forschungsabend an den Meißl-Teichen

1. Juli 2012

stehendes Tannen-Todholz

5 Forscher trafen sich um in der Umgebung von Feldbach nach Insekten zu forschen. Dazu benutzen sie mehrere Methoden. Tagsüber wird mit Keschern oder Klopfschirmen gearbeitet und die Vegetation abgestreift oder abgeklopft. Auch im Gewässer werden mit Wasserkeschern die Insekten herausgefangen. Für die Nacht werden Lockstofffallen und Bodenfallen errichtet. Außerdem wird mit verschiedenen Lichtfallen gearbeitet. Dazu gehören Schwarzlichtfallen und UV-Lichtfallen. Die Bestimmung erfolgt am Schirm oder wenn da nicht möglich im Labor. Dazu müssen die Insekten mit Exhaustern in einen Fangbehälter eingesogen werden. Die Forschungsergebnisse der letzten 15 Jahre haben gezeigt, dass es sich auszahlt, die Insekten zu untersuchen. In Zeiten des Klimawandels und der unbegrenzten Mobilität kommen immer mehr neue Arten nach Österreich und der Steiermark. Wie sehr sich diese Arten in unseren Ökosystemen ausbreiten muss unbedingt überwacht werden. Es könnte zu großen Schäden in menschlichen Kulturen kommen. Gleichzeitig können aber Schadausmaße von Schadarten besser eingeschätzt werden. Nicht immer ist die Chemische Keule notwendig. Oft regelt es die Natur selbst, man muß ihr nur genug Zeit lassen. Den ganzen Beitrag lesen »