Das Lüften der Augeheimnisse

13. November 2011

haben sich viele nicht entgehen lassen. Und so traf man sich zum Herbstgenuss – Ausflug des Vereines L.E.i.V. in Weitersfeld an der Mur. Die Murfähre wurde in Betrieb gesetzt und auf slowenischer Seite gab es Kaffee und Tee von Ana Hrncic im Gasthaus Brod na Muri. Der Reif trotzte noch überall der aufsteigenden Sonne und die Mur dampfte in der kalten Morgenluft. Wir wußten, dass um diese späte Jahreszeit kaum jemand die Murfähre benutzt. Das Murwasser steht sehr niedrig, der Nachschub aus den Alpen läßt auf sich warten.

Mit dem Bus fahren wir nach Mureck zum Schwimmbad, wo Michael Breuss, Autor des Buches „Die Murecker Au“, auf uns wartet. Er erzählt uns vom Werden des Auerlebnisweges rund um die Murecker Schiffsmühle und besticht mit seinen Informationen über die Vergangenheit des Flusses und den Menschen an seinen Ufern. Jetzt wo wir an die Ufer der Mur treten, strahlt die Sonne bereits kräftig vom Himmel. Wir besuchen die Murmühle und Michael erklärt uns, wie eine Initiative es geschafft hat, diese Mühle wieder zum Leben zu erwecken. Aber auch davon, wie die Mühle sank und was man dagegen unternahm. Eine Kräftigung und warme Getränke bei der Murmühle und schon zieht es uns weiter zur Muraufweitung nach Gosdorf, wo Bertl Langer uns schon mit Kastanien, Schwarztee und selbst gemachten Buchteln erwartet. Den ganzen Beitrag lesen »

Reinigungskräfte gesucht?

5. Februar 2011

Nur mit Atemmasken kann man den Guano entsorgen

600 Kilogramm Guano – das ist das Ergebnis der Reinigungsaktion in der Klöcher Fledermauswochenstube im Pfarrhof. Kein Wunder, denn hier ziehen im Frühling und Sommer über 600 Weibchen ihre Jungen auf und diese lernen im Dachstuhl das fliegen. Die Berg und Naturwächter der Ortseinsatzstelle Radkersburg-Umgebung, unter der Leitung von Max Fochtmann, gehören zu den Fleisigsten ihrer Art und haben mit Hilfe der beiden Gebietsbetreuer Johann Pfeiler aus Radkersburg und Bernd Wieser aus Feldbach in einigen gemeinsamen Arbeitsstunden den Dachboden des Pfarrhofes gesäubert. Ein Umstand über den sich auch die Wirtschafterin des Pfarrhofes, Frau Gschaar freuen darf. Der wertvolle Guano wurde unter den Arbeitskräften aufgeteilt. In ihm steckt ein sehr wertvoller Dünger (Phosphate und Kalium). Den ganzen Beitrag lesen »

Zu Gast in Huda Luknja

4. Februar 2011

Wo überwintern unsere Fledermäuse?

In Huda Luknja – der Schrecklichen Höhle in der Nähe von Marburg, 70 Kilometer entfernt von ihrer Wochenstube in Klöch. Auf Einladung von Primoz Presetnik und Monika Podgorelec besuchte eine Abordnung des Vereines L.E.i.V. und steirische Fledermausspezialisten die außergewöhnliche Karsthöhle im Pohorje-Gebirge. 1000e Fledermäuse, darunter die seltenste Art Österreichs, die Langflügelfledermaus, bewohnen die Höhle während der Wintermonate. Von den seltenen Arten sind da Mopsfledermaus, Kleine Hufeisennase, Große Hufeisennnase zu nennen, weshalb die Höhle unter ständiger Beobachtung der Fledermausforscher steht.

Entdeckt wurde die Höhle während eines Straßenbauprojektes von Kärnten nach Celje. Das es auch einen weiteren Eingang zur Höhle gibt, wurde erst viel später, nach dem 2. Weltkrieg, klar. Das Fuchsloch auf der gegenüberliegenden Bergseite liegt sehr versteckt. Über 200 m weit muß man auf dem Bauch hineinkriechen, bevor sich eine große Halle auftut, in der die Fledermäuse abhängen. Wichtig ist, dass die Luftfeuchtigkeit stimmt, damit sie nicht austrocknen. Im warmen Frühjahr erwärmt sich der Berg und die Höhlen, sodass sie aufwachen und in ihre Sommerquartiere und Wochenstuben fliegen.

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