Schwarze Sulm – Schaden ist angerichtet

9. August 2013

Johannes Gepp (ÖNB) mit Bernd Lötsch (z.B.: WWF) sowie Gerhard Heilingbrunner (UDV) an der Schwarzen Sulm bei den Aktivisten

Die geplante und genehmigte Errichtung eines Wasserkraftwerkes mit 12 km Ableitung im Europaschutzgebiet Schwarze Sulm in der Weststeiermark hält uns und viele Aktivisten derzeit ziemlich in Schwung:

–       Zwei Gespräche mit Umweltminister Berlakovich

–       Demos vor dem Büro unseres Landeshauptmannes Mag. Voves

–       Besetzung der Baustellen

–       Weitere Erkundung vorkommender EU-Schutzgüter wie Steinkrebs, Spanische Flagge und Neunaugen.

Einige Lichtblicke: Lötsch und Heilingbrunner haben uns besucht und wir hatten große Presse. Vor allem der beigefügte Brief aller österreichischen Umweltanwaltschaften gibt uns Hoffnung. Schlimmstenfalls wird trotz Widerstand gebaut und Brüssel verbietet in einigen Jahren das Projekt…!? Gegebenenfalls brauchen wir Steirer absehbar auch eure österreichweite Unterstützung.  Es grüßt aus einem der längsten unberührten Schluchtwälder Europas – der Schwarzen Sulm

euer

 Hannes Gepp

GreenNet-Treffen in Slowenien und Österreich

5. April 2012

Experten aus Slowenien und Österreich trafen sich um für die Revitalisierung des Grenzgewässers Kutschenitza die notwendigen Daten zusammen zu tragen. Das Projekt, welches vom Steirischen Naturschutzbund durch Obmann Johannes Gepp und vom Naturpark Goricko durch Stanka Desnik sowie von beiden Landesregierungen und deren Wasserbauexperten befördert wird hat gute Chancen in den nächsten Jahren umgesetzt zu werden. Ende der 80er Jahre war die Kutschenitza einer der letzten Bäche, der im Zuge einer Grenzregulierung begradigt wurde. Doch die Entwässerungsmaßnahmen brachten nur Trockenheit ins Land und so hat der Bach wieder gute Chancen ein verlängertes Bachbett zurückzugewinnen. Die fehlenden Unterlagen werden nun über ein GreenNet-Projekt kartiert und in Planungsgrundlagen überführt. Am 18. und 19. April sind gemeinsame Begehungen geplant an denen auch die 6 Bürgermeister der Anrainergemeinden teilnehmen werden. Den ganzen Beitrag lesen »