Obst-Wein- und Gartenbauverein Graz-Waltendorf besucht Blaurackenverein

17. September 2017

Einen Tag im NATURA2000 Gebiet Südoststeirisches Hügelland verbrachten die Mitglieder des OWG zusammen mit Bernd Wieser vom Verein L.E.i.V. Die Artenschutzarbeit des Blaurackenvereines geht über den Blaurackenschutz weit hinaus. So werden Fledermäuse, andere Vogelarten, Amphibien aber vor allem Lebensräume geschützt, in denen sich allerlei Tiere und Pflanzen heimisch fühlen. Ein wesentlicher Beitrag zu diesen Schutzbestrebungen bilden die Streuobstwiesen, die regelmäßig mit neuen Bäumchen bepfanzt werden um die ausgefallenen alten Bäume zu ersetzen. Diese Pflanzungen wurden vorgestellt und besucht. Am Vormittag gab es eine Einführung in die Geologie des Gebietes und eine Visite des höchsten Punktes im Vulkanland, den Gipfel des Stradner Kogels. Inbegriffen war eine Pilzexkursion zum Gipfel. Beim Buschenschank Schober wurde eine kurze Stärkung eingenommen, bevor es zum Mittagessen in die Stainzer Stube zurück ging. Eine Schnaps- und Mostverkostung im Büro des Blaurackenvereines und die Vorstellung der Vereinsräumlichkeiten rundeten die Mittagpause ab. Am Nachmittag wurden die Weiderinder in Laasen besucht, die genauso neugierig auf die Besucher reagierten. Über Pichla und Deutsch-Haseldorf ging die Reise weiter zum Aussichtsturm nach Klöch, einer alten Wehrburg, die heute als Theaterbühne her hält. Der Blick in die Abgründe des Klöcher Basaltwerkes und in die Weiten des Murtales belohnte für den Aufstieg auf den Turm. Zum Abschluss gab es noch eine gut geführte Weinverkostung in der Klöcher Vinothek durch die neue Weinmeisterin Beatrix Lamprecht mit Spezialitäten aus dem Vulkanland kombiniert. Den ganzen Beitrag lesen »

Bat-Night in Klöch

4. Juni 2016

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Die Klöcher Fledermäuse gaben sich alle Mühe um die schaulustigen Gäste der Bat-Night zu beeindrucken. Das nächtliche Schauspiel des gemeinsamen Ausfliegens erinnert an BBC-Dokumentationen über große Fledermaushöhlen in den Tropen. Nur mit dem Unterschied, dass man diesmal live dabei war. Die Fledermäuse jagten zwischen den Teilnehmern der Bat-Night durch und kümmerten sich nicht weiter um die Menschen. Wir gehören halt nicht in ihr Beuteschema. Aus dem Dachstuhl hörte man das Zwitschern der über 1500 Fledermäuse. Obwohl man die Fledermäuse wärend ihrer Flugeinlagen kaum hört, mit Außnahme des Flügelgeräusches funktioniert das Echeolot im Hochfrequenzbereich, gibt es in der Wochenstube eine Verständigung durch Soziallaute. Und beim Ausfliegen sind diese Laute besonders deutlich zu hören. Da verabschieden sich die Mütter von ihren Jungen um sie bei der Rückkehr im Morgengrauen wiederzufinden. Über uns zogen sie dann in Richtung Wald von dannen.

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In der Vinothek gab es Vorträge über die Methoden zur Fledermauserhebung. Primoz Presetnik stellte alle gängigen Varianten der Suche nach den Säugetieren vor. Auch deren Biologie kam nicht zu kurz. Oliver Gebhard gab eine Übersicht über die besonderen Arten Langflügelfledermaus, Große Hufeisennase und Großes Mausohr. Auch die Forderung nach dem Schutz dieser Arten, die inzwischen schon in ganz Mitteleuroa zu echten Raritäten werden, galt es auszudrücken. Eine Diskussion über die immer stärker werdende Freizeitnutzung beim Klettern und das Feuer machen vor oder in den Höhlen zeigte die heutigen Bedrohungsbilder, neben den verstärkten Einsätzen von Insektiziden in der Landwirtschaft und im privaten Bereich. Bernd Wieser erklärte das Natura2000-Netzwerk und seine Aufgaben im Bereich der Fledermäuse. Dass die Arbeit mit den Kindern ein Schlüssel zum erfolgreichen Schutz dieser Arten sein kann und dass man sich dieser Arbeit in Zukunft noch mehr widmen möchte, war Inhalt seines Vortrages. Die Steirische Naturparkakademie mit Karoline Kreimer-Hartmann und der Verein Lebende Erde im Vulkanland mit Bernd Wieser arbeiten für diese Veranstaltung jedes Jahr eng zusammen. Den ganzen Beitrag lesen »