Korbflechter erhalten die Kulturlandschaft

14. Januar 2012

Leopold Riedrich schult die neuen Korbflechter ein

Das Korbflechten ist ein aktiver Beitrag zum Schutz unserer traditionellen Kulturlandschaft. Immer mehr Menschen suchen nach einer Bedeutung, einer Identität. Das gewohnte Umfeld hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Nachteil verändert. Die Welt wird immer schnelllebiger. Ein Segen, dass altbewährte Beschäftigungen, die handwerkliches Geschick benötigen, die tägliche Hektik vergessen lassen. Die meditative Seite des Korbflechtens und Besenbindens, einer zeitlosen Beschäftigung, kuriert die Seele vom täglichen Stress. Die Korbflechtergemeinschaften, die überall im Vulkanland entstehen, werden immer größer. Das benötigte Material wird schön langsam knapp. Also ist es wieder an der Zeit neue Korbweiden zu pflanzen. Diese brauchen viel Sonne und mehr oder weniger gut durchfeuchtete Böden.

Kursleiter Leopold Riedrich, Obmann der Korbflechter unterrichtet die neuen Korbflechter in der Kunst des Weidenflechtens. Es gibt aber auch aktive Strohkorbflechter, die ihre Kunst weitergeben und das benötigte Material und Werkzeug mitbringen. Also vorbeischauen, wenn am nächsten Freitag wieder geflochten wird. Im Haus der Vulkane in Stainz/Straden.

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