Obsternte

29. September 2017

Viel Obst gibt es heuer auch wieder nicht. Doch zusammen mit 7 freiwilligen Helfern haben wir es geschafft, einen halben Kipper voll Äpfel zu sammeln. Unser heuriger Apfelsaft ist gesichert. Einen Tipp noch für Obstbäume in Gärten. Die Obstraupe vorgestellt von der Arche Noah. Den ganzen Beitrag lesen »

Bat-Night in Klöch

4. Juni 2016

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Die Klöcher Fledermäuse gaben sich alle Mühe um die schaulustigen Gäste der Bat-Night zu beeindrucken. Das nächtliche Schauspiel des gemeinsamen Ausfliegens erinnert an BBC-Dokumentationen über große Fledermaushöhlen in den Tropen. Nur mit dem Unterschied, dass man diesmal live dabei war. Die Fledermäuse jagten zwischen den Teilnehmern der Bat-Night durch und kümmerten sich nicht weiter um die Menschen. Wir gehören halt nicht in ihr Beuteschema. Aus dem Dachstuhl hörte man das Zwitschern der über 1500 Fledermäuse. Obwohl man die Fledermäuse wärend ihrer Flugeinlagen kaum hört, mit Außnahme des Flügelgeräusches funktioniert das Echeolot im Hochfrequenzbereich, gibt es in der Wochenstube eine Verständigung durch Soziallaute. Und beim Ausfliegen sind diese Laute besonders deutlich zu hören. Da verabschieden sich die Mütter von ihren Jungen um sie bei der Rückkehr im Morgengrauen wiederzufinden. Über uns zogen sie dann in Richtung Wald von dannen.

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In der Vinothek gab es Vorträge über die Methoden zur Fledermauserhebung. Primoz Presetnik stellte alle gängigen Varianten der Suche nach den Säugetieren vor. Auch deren Biologie kam nicht zu kurz. Oliver Gebhard gab eine Übersicht über die besonderen Arten Langflügelfledermaus, Große Hufeisennase und Großes Mausohr. Auch die Forderung nach dem Schutz dieser Arten, die inzwischen schon in ganz Mitteleuroa zu echten Raritäten werden, galt es auszudrücken. Eine Diskussion über die immer stärker werdende Freizeitnutzung beim Klettern und das Feuer machen vor oder in den Höhlen zeigte die heutigen Bedrohungsbilder, neben den verstärkten Einsätzen von Insektiziden in der Landwirtschaft und im privaten Bereich. Bernd Wieser erklärte das Natura2000-Netzwerk und seine Aufgaben im Bereich der Fledermäuse. Dass die Arbeit mit den Kindern ein Schlüssel zum erfolgreichen Schutz dieser Arten sein kann und dass man sich dieser Arbeit in Zukunft noch mehr widmen möchte, war Inhalt seines Vortrages. Die Steirische Naturparkakademie mit Karoline Kreimer-Hartmann und der Verein Lebende Erde im Vulkanland mit Bernd Wieser arbeiten für diese Veranstaltung jedes Jahr eng zusammen. Den ganzen Beitrag lesen »

Unterricht in der NMS-Fehring

17. März 2016

VortragAmphibienschulung 048

Ungefähr 100 Schüler der 2. Klassen der NMS Fehring bekamen einen Vortrag über die Amphibienarten und ihre Bedürfnisse zu hören. Mag. Bernard Wieser stellte die einzelnen Arten und ihre Lebensraumansprüche vor und zeigte die Gefahrenquellen auf, die wir Menschen den Tieren verursachen. Am Ende des Vortrages gab es dann noch die Möglichkeit auf Tuchfühlung zu den unbekannten Wesen zu gehen. Einige Tiere verschiedener Arten hatte Mag. Wieser mitgebracht und einige Kinder nahmen diese auch in die Hände. Den ganzen Beitrag lesen »

Amphibienzaun in Gossendorf

17. März 2016

VortragAmphibienschulung 041

Mit Hilfe der Volksschule Gossendorf und der Lebenshilfe Feldbach wurde nun auch in Gossendorf erstmals ein Amphibienschutzzaun errichtet. Zuvor gab es aber noch einen Unterricht über die Lebensweise der Amphibien und über die heimischen Arten. VS-Dir. Brigitte Ganster und ihre Schüler freuten sich über die Abwechslung an der Schule. 5 freiwillige Helfer errichteten zusammen mit Mag. Bernd Wieser und dem Gemeindebediensteten Reinhard Schober den Zaun in der Nähe des Kulturhauses. Den ganzen Beitrag lesen »

Erdig

9. März 2016

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Wenn wir in der Erde graben, erfahren wir etwas, dass uns sonst verborgen bleibt. Es ist unsere Verbundenheit mit dem Boden. Also ist es kein Wunder, wenn die Erdarbeiten den Kindern gefallen. Das beginnt schon beim Sandburgen bauen, eigene Flüsse schaffen, oder überhaupt ein Gelände zu modellieren. Diesmal standen die Erdarbeiten im Dienste eines Artenschutzprojektes. Genauer gesagt, es wurde ein ebener Untergrund für einen Amphibienzaun in eine Böschung gegraben. Eben, damit der Zaun keine Falten wirft und die wandernden Amphibien in die Fangkübel umlenkt. Diese werden dann in den nächsten Tagen regelmäßig geleert und die Tiere auf die andere Seite der Straße gebracht. Das Graben war schwere Arbeit und umso stolzer waren die Gnaser Schüler über ihr Werk. Den ganzen Beitrag lesen »