Wasserkraft an der Grenzmur – abgelehnt!

17. Mai 2013

Da haben sich die Bemühungen nun doch endlich ausgezahlt. Die Arbeit des Murschutzkomitees und der steirischen Grünen hat nun endlich Früchte getragen. Während wir vor Ort unsere Lokalpolitiker bearbeitet haben und auf die Chance eines Biospherengebietes hingewiesen haben, auch in Wien beim Landwirtschafts-Ministerium waren und die Beamtenschaft informierten haben über die geplanten slowenischen Wasserkraftwerke  an der Mur, haben die steirischen Grünen und auch die österreichischen Grünen mehrere Male Anträge in den Landtag, bzw. in das Parlament eingebracht, was schließlich Früchte trug. Nun hat der Steirische Landtag beschlossen, gegen die slowenischen Pläne Einspruch über die Möglichkeit der ESPOO-Konvention zu machen. Jetzt sind die Regierungsmitglieder am Zug. Wir erwarten uns von LH Voves und LHStv. Schützenhöfer den Plänen in Slowenien eine klare Absage zu erteilen. Auch für das Zukunftsprojekt Sulm – Anschluss an das Gebirge – Pforte des Biospherenparks Mur-Drau-Donau – hoffen wir nun endlich auf ein Einlenken der Politik und die Zurücknahme der Genehmigungen. Hier würde man die Türen weit aufstoßen in Richtung Zukunft. Wasser ist und soll ein Allgemeingut bleiben, dass sich nicht einige wenige Wohlhabende unter den Nagel reisen dürfen. Im übrigen melden slowenische Forscher, dass sich die Sohleneintiefung der Mur nun doch stabilisiert hat, was auf die Aufweitungen auf österreichischer Seite zurück zu führen sei. Unsere Landwirtschaft kann aufatmen und auch die Trinkwasserresserven im Murtal könnten sich wieder erholen.