Ergebnisorientierter Naturschutzplan

26. September 2016
Untersuchung einer Magerwiese in Stainz bei Straden

Untersuchung einer Magerwiese in Stainz bei Straden

Die neue Förderung im ÖPUL gibt Betrieben neue Möglichkeiten. Unser Betrieb wird von dieser Art der Naturschutzförderung profitieren. Zum Einen, weil wir wissen, was auf unseren Flächen (Wiesen) wächst, bzw. auf neu angelegten Wiesenflächen wachsen soll, zum Anderen, weil unsere Arbeit nicht nur den Wiesenkräutern und Wiesengräsern einen Lebensraum bietet, sondern auch mit all den Insekten, Säugetieren und Vogelarten, die einen intakten Lebensraum brauchen, abgestimmt ist. Georg Derbuch und Brigitte Neubauer besuchten unseren Betrieb und untersuchten unsere Wiesen auf die Projekttauglichkeit.

Schaffung von Landschaftselementen auf 16 ha Fläche in den letzten 15 Jahren

Schaffung von Landschaftselementen auf 16 ha Fläche in den letzten 15 Jahren

Von Seiten der Gutachter gab es schließlich nur Lob für unsere bisher geleistete Arbeit. Immerhin leben über 500 Pflanzenarten auf unseren Wiesen und im Umfeld tummeln sich noch zahlreiche gefährdete Tierarten. Zum Beispiel ist die gefährdete Sumpfschrecke auf unseren Pachtflächen in Kronnersdorf eine weit verbreitete Art und die Lauchschrecke wird zur Zielart unserer zweimähdigen Talmähwiesen. Aber es geht auch um ein Gleichgewicht bei den Problemkräutern Herbstzeitlose, Berufkraut oder Drüsiges Springkraut. Die Neophyten müssen vor allem entlang der Flüsse im Auge behalten werden. Doch durch die Mahd wird ein Vordringen sowieso verhindert. Nur das Mulchen fördert die Neophyten. Frühere Mähtermine können die, für das Vieh giftige Herbstzeitlose zurückdrängen. Durch das Heuen und wegen des Siloverzichtes sind unsere Flächen so artenreich geworden. Den ganzen Beitrag lesen »