Unsere Wiesen sind Lebensräume

7. Juni 2017

Vorsicht: Langer Text

Seit 20 Jahren werden einige unserer Pachtflächen schon von uns bewirtschaftet. Es ist an der Zeit nach zu sehen, was sich alles in den Wiesen verbirgt und es ist spannend. 274 Flächen werden zurzeit von uns bewirtschaftet. Um einen Überblick über die Pflanzenwelt zu bekommen, reicht es nicht aus, nur einmal nach ihnen zu suchen. Man muss schon über die ganze Vegetationszeit, also von März bis Oktober hinschauen und jedesmal wird man fündig werden. Wir wollten also nichts versäumen und so haben wir schon sehr zeitig begonnen nach den Pflanzen zu suchen. Zuerst erscheinen die Frühlingsgeophyten – meist Waldpflanzen, die auch auf schattigen Wiesen wachsen:

                         Illyrischer Krokus

Illyrischer Krokus, Buschwindröschen, Lungenkraut, Lerchensporne, Frühlingsknotenblume, Heckennieswurz usw. Dazu die Frühlingsgräser: Wiesenfuchsschwanz, Ruchgras, Frühlings-Segge, Wiesen-Simse. Überhaupt sind die Sauergräser eher früher als die Süßgräser dran. Im März sind auch schon die Hummelköniginnen unterwegs:

Die seltene Grashummel findet man auch auf unseren Wiesen

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Die Mahd und das Tierleid

16. Juni 2015
Rehkitz duckt sich instinktiv ab

Rehkitz duckt sich instinktiv ab

Jedes Jahr sterben auf Österreichs Wiesen unzählige Tiere durch die Mähwerke der Bauern. Die Mahd ist ein zeitabhängiges Ernteverfahren, das sich in den letzten Jahrzehnten durch den steigenden Maschineneinsatz und immer größer werdende Mähflächen verändert hat. Die Geschwindigkeit mit denen die Traktoren nun die Wiesen mähen ist eine andere geworden. Die Schwaden der Scheibenmähwerke werden immer breiter. Die Rücksicht auf Tiere im Gras sinkt zunehmend. Auch der Abstand des Landwirtes zum Boden steigt durch immer größere Traktoren. Den ganzen Beitrag lesen »