Mur-Landschaften

8. Mai 2016
Die Akteure vonli. Elias Dorner, Reinhard Padiner, Andreja Slamersek, Maria Groppenberger, Sr. Ruth Lackner, Hannelore Nenning, X, Bernard Wieser, Julia Bauernfeind, Anton Vukan, Sonja Bezjak, x, x

Die Akteure von li. n. re.: Elias Dorner, Reinhard Padinger, Andreja Slamersek, Maria Groppenberger, Sr. Ruth Lackner, Hannelore Nenning, XX, Bernard Wieser, Julia Bauernfeind, Anton Vukan, Sonja Bezjak, XX

Die Österreichischen Nationalparkmaler, das Museum Norosti – Museum des Wahnsinns, das Internationale Murschutzkomitee, der WWF – Slovenja und die Stadtgemeinde Mureck organisierten die Ausstellung und Vernissage Murlandschaft. Anwesende Künstler Hannelore Nenning, Sr. Ruth Lackner, Julia Bauernfeind und Maria Groppenberger (Organisation), Museum Dr. Sonja Bezjak, Elias Dorner und Reinhard Padinger, Murschutzkomitee Mag. Bernard Wieser, WWF Andreja Slamersek, Stadtgemeinde Mureck Bgm. Anton Vukan.

Maria Groppenberger und Manfred Nenning vor den Bildern von der Murmündung in die Drau bei Legrad

Maria Groppenberger und Manfred Nenning vor den Bildern von der Murmündung in die Drau bei Legrad

Die Ausstellung Mur-Landschaften der Österreichischen Nationalparkmaler zeigen die momentanen Impressionen eines dynamischen Flusses ohne Wehre als Zentrum der Gesellschaft mit einem kritischen Blick in Richtung Zukunft. Das Museum Norosti in Trate (Schloss Obermureck) stellte seine Räumlichkeiten zur Verfügung und zeigt zwischen 7. und 17. Mai von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr täglich diese sehr gelungene und umfangreiche Bilderserie vom Murursprung in den Hohen Tauern im Lungau bis zur Mündung in die Drau bei Legrad in der kroatischen Gespanschaft Medimurje mit zahlreichen Bildern von der Grenzmur. Eine Videobotschaft von Bernd Lötsch ergänzt die Ausstellung ebenso, wie eine Argumentationsreihe von Bernard Wieser und eine Ausstellung vom WWF. Den ganzen Beitrag lesen »

Der Weg der Mur auf Bildern

8. April 2016

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Das Österreichische Bundeskanzleramt und die Botschaft der Republik Kroatien stellten den Österreichischen Nationalparkmalern und dem Internationalen Murschutzkomitee das Palais Porcia im 1. Wiener Bezirk für eine Ausstellung zur Verfügung. Hannelore Nenning und Susanne Steinbacher haben zusammen mit ihren Kollegen aus ganz Österreich eine umfassende Ausstellung über ein Jahr lang vorbereitet und dazu Exkursionen mit Hilfe regionaler NGO`s auf der Mur  vom Lungau über die Österreichisch-Slowenische Grenzmur bis ins Medjimurje Gebiet zur Mündung in die Drau bei Legrad durchgeführt. Zur Vernissage waren über 150 Gäste gekommen. Dr. Manfred Matzka begrüßte im Namen des Bundeskanzleramtes und wies auf eine jahrelange Tadition mit Hannelore Nenning und den NationalparkmalerInnen hin, Dr. Zdenka Weber freute sich im Namen der Botschaft der Republik Kroatien, dass Österreichische Künstler in Österreich auch die Schönheiten der Nachbarländer präsentieren, Mag. Sinisa Golub, Naturparkdirektor in Medjimurje und kroatischer Sprecher des Murschutzkomitees hingegen hob die Schönheit der Murauen in Kroatien hervor, die Drau wäre ja in ihrem Flusslauf durch die Wasserkraftwerke total zerstört worden und nun habe man nur noch dieses Flussjuwel. Viele Menschen kommen, um das noch zu erleben. Schließlich hielt Univ. Prof. Dr. Bernd Lötsch, der auch lange Jahre das Naturhistorische Museum in Wien leitete, eine Laudatio auf die Kunst der NationalparkmalerInnen, mit welchen ihn schon seit 1991 gemeinsame Projekte zu den Österreichischen Naturjuwelen verbinden. Er lies seinen Ärger über die Märchen der Wasserkraft-Energieversorger freien Lauf, weil man die Menschen in Österreich für blöd verkauft. Auch wenn man unter Waffengewalt die restlichen Flussläufe Österreichs verbauen würde, würde dies zu keiner Entspannung am Energiemarkt führen und sicher nicht dazu beitragen die erforderlichen Zuwachsraten zu decken. Vielmehr würde man die letzten Natursehenswürdigkeiten Österreichs zerstören. „Danke Wasserkraft“, die Werbung der beiden ORF-Blödler Stermann & Grissemann für den Verbund, sei ein Hohn auf die Wunden der Natur. Der anhaltende Applaus war ein Zeichen für die negative Einstellung der anwesenden Zuhörerschaft zur Wasserkraft. Matija Posavec eröffnete schließlich im Name der Gespanschaft Medjimurje die Ausstellung und das Buffet. Den ganzen Beitrag lesen »

Vernissage für die Mur

9. Juli 2013

 

Elisabeth Arlt (li) und Maria Groppenberger (re)

Im Pavelhaus, in Laafeld bei Bad Radkersburg zeigten die Künstler der Nationalparkmaler, einer Gruppe akademischer, realistischer Maler ihre Impressionen im Zusammenhang mit der gestalterischen Kraft des Murflusses. Elisabeth Arlt, künstlerische Leiterin und Susanne Weitlaner vom Pavelhaus haben zusammen mit Maria Groppenberger aus Weiz diese Vernissage organisiert. 9 MalerInnen haben ausgestellt. Die excellente musikalische Begleitung kam von Igmar Jenner und Borut Mori. Bürgermeister Heinrich Schmidlechner, Gemeinde Radkersburg-Umgebung betonte seine Verbundenheit mit dem Murfluss und ist überzeugt davon, dass die Chancen für die regionale Entwicklung bei einem ständig fließenden Gewässers größer sind, als im Staubereich zu stehen. Er verwies auf die kürzlich durchgeführt internationale Murbootsfahrt, bei der allein aus seiner Gemeinde schon über 70 Bürger teilgenommen haben und auf die geplante Revitalisierung der Kutschenitza, einem Grenzbach zu Slowenien.  Naturschutzpräsident Univ.-Doz. Dr. Johannes Gepp schilderte seine Erfahrungen am Murfluss von der Quelle bis zu Mündung in die Drau und seinen Kampf um Schutzgebiete und Flächenankauf. 300 Mio Schneeglöckchen blühen etwa in der Aue und mehr als eine Milliarde Lerchenspornblüten werden vom geschützten Auwaldapollofalter angesteuert. Wo heute Kraftwerke stehen ist es aus mit dieser Artenvielfalt. Zur Vernissage waren über 150 Personen gekommen. Das Pavelhaus ist Kulturträger für die slowenische Minderheit in der Südoststeiermark und verbindendes Glied zwischen den beiden Völkern. Die Veranstaltung hat wesentlichen Beitrag zum Schutz der frei fließenden Mur geleistet. Sie wurde vom ORF und dem Slowenischen Rundfunk aufgezeichnet. Am darauf folgenden Tag haben über 35 Personen an einem Mur-Rafting mit Murexperte und Fernsehdirektor Simon Balacic teilgenommen. Den ganzen Beitrag lesen »