Ramsarwanderung an der Mur in Podturen – Kroatien

3. Februar 2020

Busgruppe aus der Steiermark

Bei Sonnenschein und warmen 15 °Celsius fand die diesjährige Ramsar Wanderung in dem kleinen Grenzort Podturen in Kroatien an der Mur ihren Ausgangspunkt. Über 700 Wanderer haben die Organisatoren sichtlich überrascht. Auch aus der Steiermark kamen fast 100 Teilnehmer. Schon während der Busfahrt erklärten Naturpark Direktorin Stanka Dessnik und LEiV-Geschäftsführer Mag. Bernard Wieser vom Internationalen Murschutzkomitee, warum dieser Tag so wichtig für uns Menschen ist. Der Klimawandel hängt weltweit auch mit dem Absinken der Oberflächen-nahen Grundwässer ab und wir haben in den letzten 150 Jahren diese Feuchtflächen weltweit um 85 % reduziert. Den ganzen Beitrag lesen »

Amazonas Europas – Biosphärenpark Grenzmur

3. Juli 2019

Gernot Frischenschlager interviewt die offiziellen Naturschutzstellen der fünf Anrainerstaaten des Amazonas Europas im Zehnerhaus in Bad Radkersburg zu den Zielsetzungen des Biosphärenparks

Ist der Biosphärenpark Grenzmur eine Chance für die Region? Der Wert dieser zweitgrößten Aulandschaft Österreichs liegt wohl aus wirtschaftlicher Sicht eindeutig im Tourismus. Schon im Frühjahr strömen die Menschen in den Auwald um den Bärlauch zu ernten, die Radfahrer und andere Erholungssuchende nutzen die Aue das ganze Jahr. Für die Radkersburger Therme ist es eine wichtige Ergänzung im touristischen Angebot. Das haben vor allem die Bürgermeister erkannt. Den ganzen Beitrag lesen »

Ramsarwanderung in Bad Radkersburg

6. Februar 2019

Wanderung über die Feldwege nach Laafeld

Zahlreiche Wanderer aus Slowenien, Österreich und Kroatien unterstützen die Anliegen des Murschutzkomitees nach einer Staufreien Grenzmur und einer Revitalisierung des Flusses. Bei schönstem Wetter konnte eine Strecke vom Zentrum der Thermenstadt bis zur Drauchenbachmündung und über das schöne Laafeld zurück erwandert werden. Am Start konnte Bürgermeister Heinrich Schmidlechner seiner Freude über den guten Besuch Ausdruck verleihen und gleichzeitig die Menschen zur Einweihungsfeier des Biosphären-Parks im Sommer im Rahmen des Strawanzer-Festes am 11. Juli einladen.

Murschutzkomitee mit Politiker

Für die Murschutzkomitee-Mitglieder Bertl Langer und Gerhard Kulmer wurden 2 Gedenkscheiben der Mur bei der Murbrücke übergeben.

Bgm. Schmidlechner und Organisator Bernd Wieser

Bürgermeister Schmidlechner übergab eine World-Water-Day-2019 Holzscheibe der Mur als Gruß an die Unterlieger! Bis zur Drauchenbachmündung geht es am Murufer entlang. Die Schneeglöckchen zeigen ihre weißen Blüten bereits und der Biber hält sich an den Weidenstämmen fein.

Abschluss am Hauptplatz bei Gulaschsuppe und Glühmost

Zum Abschluss der Wanderung gibt es noch eine feine Gulaschsuppe vom Metzgerwirt Christandl und Bio-Glühmost vom Blaurackenverein.

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Sterlet-Besatz an der Mur

1. Juni 2016
Hans und Ruperta Körtveljesi, Michael Breuss und Stojan Habjanic vom Murschutzkomitee

Hans und Ruperta Körtveljesi, Michael Breuss und Stojan Habjanic vom Murschutzkomitee

Seit einem Jahrhundert haben sich die Sterlets, die kleinste europäische Störart, immer weiter aus der Mur und Drau in Richtung Donau zurückgezogen. Nur selten trifft man einen dieser Knochenfische oberhalb der Mur-Drau-Mündung an. Der Grund ist neben der intensiven Befischung vor allem der Mangel an geeigneten Laichgründen. Der Sterlet schwimmt über 300 Kilometer Stromaufwärts um dann in frischen Schotterbänken abzulaichen. Damit ähnelt er in seiner Biologie dem Donaulachs, dem Huchen, der ebenfalls frische Schotterbänke zum Laichen benötigt. Seit einem Jahrhundert halten jedoch die Wasserkraftwerke diesen Schotter zurück und das wirkt sich auf die Verbreitung dieser Arten aus. Der Sterlet sucht im Winter tiefe Gewässereinstände auf und zieht ab April stromaufwärts. Er ernährt sich von Bodentieren, vorwiegend Wirbellosen, Schnecken, Würmern, Krebsen usw..

WWF-Balkangruppe mit heimischen Fischern

WWF-Balkangruppe mit heimischen Fischern

WWF und Moja Mura (Slowenisches Murschutzkomitee) haben nun zusammen eine Freilassungsaktion unterhalb des letzten Murkraftwerks bei Spielfeld in Cersak durchgeführt. Sterlets wurden aus einer deutschen Donau-Nachzucht in Slowenien weitergezüchtet. Nun wurden 30 3jährige Sterlets freigelassen. Die Tiere sind markiert worden. Fischer auf beiden Seiten der Mur sollen die Fänge ihren Fischereiverbänden melden und möglichst wieder freilassen. Man will dadurch mehr über die Anpassung der Tiere erfahren. Erst mit 5-11 Jahren werden die Tiere geschlechtsreif. Die Aktion richtet sich aber auch gegen den geplanten Kraftwerksbau an der Mur. Es sind 8 Kraftwerke im Grenzmurabschnitt und auf rein slowenischen Boden geplant. Die Mur ist noch der wertvollste slowenische Fluss und es gibt tausende Fischer, die ihren Fluss erhalten wollen. Die durchgeführten millionenteuren Aufweitungsmaßnahmen des österreichischen Wasserbaus haben nicht zuletzt auch mit Hilfe des letzten Hochwassers geeignete Lebensbedingungen für den Sterlet hergestellt. Den ganzen Beitrag lesen »

Mur-Landschaften

8. Mai 2016
Die Akteure vonli. Elias Dorner, Reinhard Padiner, Andreja Slamersek, Maria Groppenberger, Sr. Ruth Lackner, Hannelore Nenning, X, Bernard Wieser, Julia Bauernfeind, Anton Vukan, Sonja Bezjak, x, x

Die Akteure von li. n. re.: Elias Dorner, Reinhard Padinger, Andreja Slamersek, Maria Groppenberger, Sr. Ruth Lackner, Hannelore Nenning, XX, Bernard Wieser, Julia Bauernfeind, Anton Vukan, Sonja Bezjak, XX

Die Österreichischen Nationalparkmaler, das Museum Norosti – Museum des Wahnsinns, das Internationale Murschutzkomitee, der WWF – Slovenja und die Stadtgemeinde Mureck organisierten die Ausstellung und Vernissage Murlandschaft. Anwesende Künstler Hannelore Nenning, Sr. Ruth Lackner, Julia Bauernfeind und Maria Groppenberger (Organisation), Museum Dr. Sonja Bezjak, Elias Dorner und Reinhard Padinger, Murschutzkomitee Mag. Bernard Wieser, WWF Andreja Slamersek, Stadtgemeinde Mureck Bgm. Anton Vukan.

Maria Groppenberger und Manfred Nenning vor den Bildern von der Murmündung in die Drau bei Legrad

Maria Groppenberger und Manfred Nenning vor den Bildern von der Murmündung in die Drau bei Legrad

Die Ausstellung Mur-Landschaften der Österreichischen Nationalparkmaler zeigen die momentanen Impressionen eines dynamischen Flusses ohne Wehre als Zentrum der Gesellschaft mit einem kritischen Blick in Richtung Zukunft. Das Museum Norosti in Trate (Schloss Obermureck) stellte seine Räumlichkeiten zur Verfügung und zeigt zwischen 7. und 17. Mai von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr täglich diese sehr gelungene und umfangreiche Bilderserie vom Murursprung in den Hohen Tauern im Lungau bis zur Mündung in die Drau bei Legrad in der kroatischen Gespanschaft Medimurje mit zahlreichen Bildern von der Grenzmur. Eine Videobotschaft von Bernd Lötsch ergänzt die Ausstellung ebenso, wie eine Argumentationsreihe von Bernard Wieser und eine Ausstellung vom WWF. Den ganzen Beitrag lesen »