Blauracken-Kalender

29. November 2018

Der erste Blaurackenkalender ist da und wurde mit großem Publikum im Haus der Vulkane vorgestellt. 13 Seiten mit Fotografien von Oliver Gebhard, Andreas Tiefenbach, Alois Absenger, Michael Tiefenbach und Alois Bresnik wurden vom Maler Alois Bresnik als Vorlagen für Aquarelle genutzt. Der Künstler aus Pölten bei Klöch lebt inmitten einer Naturlandschaft und lies sich diesmal von Naturmotiven für seine Arbeit leiten. Die Originalbilder wurden von Stradnern Unternehemern und 2 Mitgliedsgemeinden des Blaurackenvereines gekauft und somit auch die Kosten für die Kalenderproduktion gedeckt. Der Reinerlös kommt den Artenschutzprojekten des Vereines LEiV zu Gute. Karl Lenz hat diese, großteils neuen Partner für den Verein geworben und viele von ihnen sind auch gekommen um ihre Bilder zu übernehmen. Die Anwesenheit und Dankesreden von LAbg. Franz Fartek und Bgm. Gerhard Konrad zeigen die Bedeutung der Tätigkeiten des Blaurackenvereines. Mag. Bernard Wieser konnte in seinem Vortrag über die abgebildeten Arten die Gefährdungsursachen einschränken und bittet die Anwesenden um Mithilfe in der Meinungsbildung. Schon jetzt sind große Schritte getan. Der Verein bewirtschaftet 300 Wiesen und ist der größte Bio Grünlandbetrieb in der Region.

Jubiläum 10. BAT-NIGHT in Klöch

25. Juni 2018

Renate Laller erhält die Urkunde Fledermaus willkommen von KffÖ-Obmann Klaus Krainer

Eine Jubiläumsausgabe (10. Mal) der erfolgreichen BAT-Night fand am 16. Juni in der Klöcher Vinothek statt.

Die Österreichische Fledermaus-Hilfs-Organisation KffÖ nahm dies zum Anlass, die verdienten Fledermausschützer, den Verein LEiV, Mag. Bernd Wieser, die Berg & Naturwacht Bad Radkersburg und die Pastoralassistentin Renate Laller sowie den Quartiergeber, die Römisch-Katholische Kirche, Dechanat St. Peter am Ottersbach mit dem Preis „Fledermaus willkommen“ auszuzeichnen. Die Plakette weist Gebäude aus, in denen die Fledermauswochenstuben geschützt werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Dem Biber auf der Spur

20. Juni 2017

Im Rahmen der Aktion NATURA2000 macht Schule des Blaurackenvereines L.E.i.V. werden Schüler der Neuen Mittelschulen mit Bezug zu den heimischen NATURA2000 Gebieten von ausgebildeten Naturpädagogen in die Naturräume des Bezirkes entführt. Dort gibt es dann Forschungsarbeit zum Fühlen und Erleben.

Oliver Gebhard ist Zoologe aus Graz und Säugetierspezialist. Mit den Schülern der NMS Fehring erkundete er die Raab bei Hohenbrugg auf Biber- und Fischotterspuren. Die Fährten wurden mit Gibsabdrucken ausgehärtet. Jeder Schüler konnte solch einen Abdruck mit nach Hause nehmen. Alle Spuren (Fährten und Fraßspuren) wurden zusammengetragen und eine Karte mit den Bewegungsmustern der Säuger erstellt. Am Ende gab es auch noch ein Biberfell zum Anfassen.

BAT-NIGHT in Klöch

11. Juni 2017

2 hervorragende Vortragende, Oliver Gebhard (re) aus Graz und Primoz Presetnik (mi) aus Laibach haben gestern bei der Bat-Night in Klöch das Neueste aus der Fledermausforschung weltweit und auch regional vorgetragen. Es ist ein Glück, dass es diese Vernetzung zwischen Forschern und Naturschützern gibt und die Zusammenarbeit hat schon Tradition. Der Grund dafür war ursprünglich die Erweiterung des Klöcher Steinbruches, bei der die Bevölkerung eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangte und Primoz Presetnik den Teil der Fledermäuse erforschte. Seit 2004 gibt es eine gedeihliche Zusammenarbeit im Rahmen der Aktion Beserlgeld für Fledermäuse. Es wurden über 100 private Wochenstuben ausgesucht und die Leute beraten. Mit der Pfarre gibt es ein Übereinkommen, dass die Pflege des Pfarrhofes Klöch von Freiwilligen der Berg- und Naturwacht und vom Blaurackenverein übernommen wird und im Gegenzug niemand Umbauarbeiten oder Sonstiges im Dachstuhl durchführt, was für die mittlerweile größte steirische Wochenstube mit schon fast 3000 Fledermäusen vom erheblichen Nachteil wäre. Auch Bürgermeister Dupona ist eingebunden und freut sich über diese Natur-Attraktion im eigenen Dorf. Den ganzen Beitrag lesen »

Bat-Night in Klöch

4. Juni 2016

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Die Klöcher Fledermäuse gaben sich alle Mühe um die schaulustigen Gäste der Bat-Night zu beeindrucken. Das nächtliche Schauspiel des gemeinsamen Ausfliegens erinnert an BBC-Dokumentationen über große Fledermaushöhlen in den Tropen. Nur mit dem Unterschied, dass man diesmal live dabei war. Die Fledermäuse jagten zwischen den Teilnehmern der Bat-Night durch und kümmerten sich nicht weiter um die Menschen. Wir gehören halt nicht in ihr Beuteschema. Aus dem Dachstuhl hörte man das Zwitschern der über 1500 Fledermäuse. Obwohl man die Fledermäuse wärend ihrer Flugeinlagen kaum hört, mit Außnahme des Flügelgeräusches funktioniert das Echeolot im Hochfrequenzbereich, gibt es in der Wochenstube eine Verständigung durch Soziallaute. Und beim Ausfliegen sind diese Laute besonders deutlich zu hören. Da verabschieden sich die Mütter von ihren Jungen um sie bei der Rückkehr im Morgengrauen wiederzufinden. Über uns zogen sie dann in Richtung Wald von dannen.

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In der Vinothek gab es Vorträge über die Methoden zur Fledermauserhebung. Primoz Presetnik stellte alle gängigen Varianten der Suche nach den Säugetieren vor. Auch deren Biologie kam nicht zu kurz. Oliver Gebhard gab eine Übersicht über die besonderen Arten Langflügelfledermaus, Große Hufeisennase und Großes Mausohr. Auch die Forderung nach dem Schutz dieser Arten, die inzwischen schon in ganz Mitteleuroa zu echten Raritäten werden, galt es auszudrücken. Eine Diskussion über die immer stärker werdende Freizeitnutzung beim Klettern und das Feuer machen vor oder in den Höhlen zeigte die heutigen Bedrohungsbilder, neben den verstärkten Einsätzen von Insektiziden in der Landwirtschaft und im privaten Bereich. Bernd Wieser erklärte das Natura2000-Netzwerk und seine Aufgaben im Bereich der Fledermäuse. Dass die Arbeit mit den Kindern ein Schlüssel zum erfolgreichen Schutz dieser Arten sein kann und dass man sich dieser Arbeit in Zukunft noch mehr widmen möchte, war Inhalt seines Vortrages. Die Steirische Naturparkakademie mit Karoline Kreimer-Hartmann und der Verein Lebende Erde im Vulkanland mit Bernd Wieser arbeiten für diese Veranstaltung jedes Jahr eng zusammen. Den ganzen Beitrag lesen »