Nistkastenaktion für die Zwergohreule

23. April 2016
Besprechung mit Familie Haas in Merkendorf

Besprechung mit Familie Haas in Merkendorf

Seit Anfang April sind die Zwergohreulen zurück im Brutgebiet. Meldungen kommen aus allen Teilen des NATURA2000-Gebietes, auch wenn davon auszugehen ist, dass einige der kleinen Eulen nur am Durchzug sind, ist mit einer weiteren guten Brutsaison zu rechnen. Ein Faktor dabei ist sicher die Klimaerwärmung und die Ansieldung der Vögel in nördlicheren Gebieten. Wer häufig in Kroatien urlaubt, der kennt die Rufe der Eulen in den Abendstunden oder am frühen Morgen. Jetzt kommt ein Stück Urlaubsfeeling zu uns. Unsere extensiv genutzten Streuobstgärten in Siedlungsnähe kommen den Zwergohreulen entgegen. Aber auch andere Streuobstgarten-Besitzer haben sich bereit erklärt, die Ansiedlung der Eulen zu unterstützen. Bei den Streuobstkursen haben wir 15 neue Partner bekommen. Diesen Partnern haben wir nun die Nistkästen gebracht und meist gemeinsam auf geeigneten Bäumen errichtet. Den ganzen Beitrag lesen »

15 neue Partner für die Zwergohreulen

16. April 2016

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Bei den heurigen Streuobst-Schnittkursen haben sich neue Partner für das Zwergohreulen-Projekt von Karl Satzer und dem Blaurackenverein gemeldet. Heute haben wir einen Teil davon aufgesucht und mit L.E.i.V.-Nistkästen versorgt. Bruno Klimbacher sorgt sich in Klöch um diese seltenen Vögel und wird um die Schule 2 Nistkästen errichten. 2 Betriebe in Merkendorf und 5 Betriebe in Hofstätten, bzw. Trautmannsdorf wurden ebenfalls aufgesucht. Herr Schober lies einen Kasten auf seinem Kirschbaum errichten. Karl Satzer und Bernd Wieser betreuen die Grundbesitzer und die Zwergohreulen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kleine Eule ganz groß im Kommen?

23. März 2014

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Die Zwergohreule (Otus scops) ist eine Bewohnerin extensiv genutzter Streuobstlagen. Wir zählen zu den drei bis vier Brutgebieten Österreichs, wo dieser seltene nachtaktive Vogel noch vorkommt. Im angrenzenden Slowenien hat die Zwergohreule groß an Terrain verloren. Ein Rückgang von über 200 auf unter 50 Brutpaaren in den letzten 10 Jahren zeigt auch im Naturpark Goricko von der Aufgabe der Landwirtschaft außerhalb der Gunstlagen. Michael Tiefenbach hat nun ein Verbesserungsprojekt der Brutsituation und das Monitoring der Art vom Naturschutzreferat des Landes in Auftrag bekommen. Wir haben ihn in der Herstellung von Nistkästen nach Kärntner Vorbild und mit Streuobstgärten aus unseren Pachtgründen unterstützen können. Insgesamt wurden 10 neue Nistkästen im Europaschutzgebiet errichtet. Den ganzen Beitrag lesen »