Bilder von der Ramsarwanderung 2016 in Mureck

1. Februar 2016

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Eindrucksvolle Ramsarwanderung in Mureck

31. Januar 2016

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Wer da war, der hat wieder einmal gespürt, dass die Zivilgesellschaft an der Grenzmur lebt. Die Vereine L.E.i.V., Wahnsinn an der Mur und Alpenverein – Sektion Mureck haben sich in der Vorbereitung dieser traditionellen Wanderung viel Mühe gegeben und ihren über 400 Gästen aus 4 Staaten eine gute Übersicht über die Einflüsse der Wasserkraft auf die Grenzmur verschafft. Ein gravierendes Problem ist der Schottermangel im Fluss, der seit dem Bau von Wasserkraftwerken an den Murzubringern und in der Mur und seit den übertriebenen Maßnahmen in der Wildwasserverbauung ein Defizit von beinahe 3 Meter Auflagenhöhe aufweist. Dies bedeutet, dass im Grenzmurbereich über 5,6 Mio m³ Schotter fehlt. Vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung (für das Grenzmurgebiet sind +5°C und mehr zu erwarten) sind die landwirtschaftlichen Böden extrem von der Austrocknung bedroht. Jetzt fällt auch noch das Grundwasser in Folge der Absenkung des Flusses ab und den Humusauflagen fehlt das Bodenwasser. Das bedeutet die Freilegung von im Boden gebundenen Kohlenstoff in großen Mengen. Wenn kein Humus mehr da ist, kann auch kein Regenwasser mehr gespeichert werden. Die Verwüstung der landwirtschaftlichen Flächen steht unmittelbar bevor. Auch der Auwald stirbt. Einige Baumarten haben ebenfalls große Schwierigkeiten, zum Grundwasser vorzudringen. Eschen, Erlen, Weiden, Pappeln, Ulmen sterben dahin und Neophyten übernehmen den Waldboden. Insgesamt ist der Schaden schon bei einer halben Milliarde Euro (200 Mio allein für den Schotter im Murfluss). Jedes Jahr kommen Kosten bzw. Erntemindererträge von 17-20 Mio Euro hinzu. Das betrifft nur das Österreichische Grenzmurgebiet. Den ganzen Beitrag lesen »