Preise für das Lebenswerk und den Artenschutz

5. März 2017

Die beiden Naturschutz Lebenswerkpreise 2017 gingen an Oskar Tiefenbach vor allem für sein Engagement für die heimischen Fließgewässer im Rahmen der Aktion Mein m² Raabtal und an Karl Lenz, der sich als Obmann des Blaurackenvereines in vielfältigen Aufgaben ausgezeichnet hat. Beide Preisträger sind schon Jahrzehnte im Naturschutz engagiert. Filmbeitrag:

Franz Knittelfelder aus St. Stefan im Rosental hat für sein Schwalbenprojekt (Schwalbenhof) den Artenschutzpreis 2017 des Vereines L.E.i.V. erhalten. Bei der ARTE NOAH – Kunst hilft Tieren in Not – Tierschutzpreisverleihung im Feldbacher Zentrum wurden insgesamt 11 Preise vergeben. Einen Anerkennungspreis für Artenschutz ging an Karl Pein, Jäger aus Pertlstein für seine Auffangstation verletzter Wildvögel und sein naturschützerisches Engagement in seinem Jagdgebiet.

In der Kategorie Landwirtschaftliche Nutztierhaltung wurden die beiden Vulkanland Weiderind-Bauern Franz Tschiggerl und Reinhard Wango aus Tieschen mit dem Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Die Preise wurden über die Regionen Südburgenland und Südoststeiermark vergeben. Der Verein ARTE NOAH mit Sitz im Südburgenland und einer Zweigstelle in Feldbach hat Werke von bekannten Künstlern an die Preisträger weitergegeben. Die 5 Hauptpreise wurden mit „Der Freude“, einer Metallskulptur von Ludwig Haas aus Neumarkt ausgezeichnet. Dazu gab es noch Geldpreise in der Höhe von € 9000,- für 7 Preisträger und Anerkennungsurkunden samt gemalenen Kunstwerken für alle ins Finale gekommenen Preisträger. Die Vergabe wurde von der politischen Prominenz der Regionen begleitet. Bgm. Josef Ober von der Stadt Feldbach übernahm die Schirmherrschaft und die Ausrichtung der Preisverleihung im Zentrum.

Den ganzen Beitrag lesen »

Vulkanland Weiderind – endlich

16. März 2015
Projektpartner Tschiggerl, Scherr, Tschiggerl, Christandl, Wango

Projektpartner Tschiggerl, Scherr, Tschiggerl, Christandl, Wango

7 Jahre hat es gedauert, bis aus einem Projekt ein Vollwertprodukt gewachsen ist. Im Blauracken Brutgebiet von Laasen und Jörgen gab es Anfang des 21. Jhdt. eine Zusammenlegung. Daraus entstanden sind ettliche Grünlandflächen, die im Artenschutzprojekt Blauracke eine wichtige Rolle spielen. Um diese Flächen in der Bewirtschaftung zu halten wurden immer wieder Landwirte gesucht, die die Pflegemaßnahmen durchführten. Nach einigen Jahren, speziell 2007 fanden wir Reinhard Wango, der seinen Job in einer Spenglerei an den Nagel gehängt hatte um sich wieder voll auf seine Rinder zu konzentrieren. Mit Angusrindern und Fleckvieh fuhr Wango zwei Betriebszweige. Mutterkuhhaltung und Milchkühe. Die Wiesenflächen wurden großteils zu Weideflächen um den Tieren Auslauf und artgerechte Haltung zu gewährleisten. Schon bald waren die Weiderinder inmitten des Talgebietes eine Attraktion. Hier im Maisland Weiderinder zu halten, dass tut schon das seine. 30 ha Weidefläche waren geschaffen worden und einige Projektpartner zum Mittun eingeladen. Doch erst jetzt haben sich die Richtigen gefunden. Mit Franz Tschiggerl aus Jörgen und Alois Scherr aus Radochen gründete Reinhard Wango den Verein Vulkanland Weiderind. Die Rinder werden gemeinsam vermarktet, über den Verein und das Fleisch den Kunden zugestellt. Mit Armin Christandl aus Bad Radkersburg und Martina Tschiggerl aus Tieschen haben sich auch zwei Fleischhauer gefunden, die das Weiderind aufarbeiten, reifen lassen und verkaufen. Und damit hat das regionale Rind endlich seinen fixen Platz in der heimischen Küche bekommen. Kein anonymes Fleisch aus dem Handel, sondern direkt vom Bauern geliefert, das ist nun Sache. Wesentlich beteiligt ist auch der Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlandes, der hier Entwicklungsarbeit leistete. Und wo bekommt man das gute Fleisch: Bei Reinhard Wango 0664-3637206 Den ganzen Beitrag lesen »