Internationaler Besuch im Blaurackenland

30. September 2013

Großes Interesse zeigten eine internationale Abordnung des Grünen Bandes (Green Belt) und eine slowenische Delegation von DOPPS-Birdlife und Ministerium, bzw. Universität Laibach an den Arbeiten von Gebietsbetreuer Bernard Wieser und dem Blaurackenverein im NATURA2000-Gebiet Südoststeirisches Hügelland. Meistens werden NATURA2000 Gebiet zentral verwaltet und haben oft nicht das nötige Feedback aus der Bevölkerung. Hier ist es sicher anders. Der Grund dafür liegt in der jahrelangen Betreuung der Landwirte und Grundbesitzer durch eine regionale Ansprechperson. Gebietsbetreuer Bernard Wieser ist stolz auf 700 Mitglieder im Blaurackenverein, die meisten wohnhaft im NATURA2000-Gebiet. Die Menschen sehnen sich nach einer intakten Umwelt und das hilft uns hier bei unserer Arbeit mit Blauracke und co. Der Schwund unter den Landwirten ist jedoch nicht aufzuhalten. Über 80% der jetzt noch offiziell angeführten Bauern sind nicht mehr aktiv. Wir pachten die Wiesen, um sie vor dem Umbruch zu bewahren. Dadurch ist es aber auch möglich, sehr Management bezogen zu arbeiten. Für die Eigenfinanzierung wurde ein Netzwerk an regionalen Partnern aufgebaut. In Slowenien will man nun Pilotgebiete forcieren, in denen die Managementaufgaben ebenfalls regional bewältigt werden sollen. Dazu gab es eine Retoureinladung von Damjian Denac an Bernard Wieser. Den ganzen Beitrag lesen »

GreenNet-Treffen in Slowenien und Österreich

5. April 2012

Experten aus Slowenien und Österreich trafen sich um für die Revitalisierung des Grenzgewässers Kutschenitza die notwendigen Daten zusammen zu tragen. Das Projekt, welches vom Steirischen Naturschutzbund durch Obmann Johannes Gepp und vom Naturpark Goricko durch Stanka Desnik sowie von beiden Landesregierungen und deren Wasserbauexperten befördert wird hat gute Chancen in den nächsten Jahren umgesetzt zu werden. Ende der 80er Jahre war die Kutschenitza einer der letzten Bäche, der im Zuge einer Grenzregulierung begradigt wurde. Doch die Entwässerungsmaßnahmen brachten nur Trockenheit ins Land und so hat der Bach wieder gute Chancen ein verlängertes Bachbett zurückzugewinnen. Die fehlenden Unterlagen werden nun über ein GreenNet-Projekt kartiert und in Planungsgrundlagen überführt. Am 18. und 19. April sind gemeinsame Begehungen geplant an denen auch die 6 Bürgermeister der Anrainergemeinden teilnehmen werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Wandern für die Mur – Ramsartag 2011

30. Januar 2011

Zum 40. Jubiläum beginnen über 700 Kroaten, Slowenen und Österreicher den Ramsartag in Krizovec – Kroatien. Mihaela Mesaric vom Priroda-Medjimurska-Naturpark hat eingeladen und organisierte zum 1. Mal in Kroatien diese Wanderung. Unterstützt von Tabrih – Slowenien und L.E.i.V. – Steiermark kamen heuer so viele, wie schon lange nicht mehr. Das Thema Fluss zieht nach wie vor viele an.

Aus Graz und Leibnitz, aus Mureck, Halbenrain und Radkersburg, aus Feldbach, Gleichenberg, Kapfenstein, Neuhaus und Stainz/Straden sind über 160 Steirer mit 4 Bussen angereist. Bernd Wieser vom Blaurackenverein L.E.i.V.  hatte viele Helfer, unter anderem die Hotel-Lounge LAVA-INN in Feldbach mit Mario und Magdalena Hofer, Gerti Hödl aus Kapfenstein, Helene Wimmer von Naturschutzbund in Graz, Familie Hans und Ruperta Körtveljesi aus Mureck und viele Mitarbeiter des Murschutzkomitees.

Nach einem kurzen Aufenthalt an der slowenisch-kroatischen Grenze ging unverzüglich zum Ausgangspunkt nach Krizovec wo die Organisatoren schon auf uns warteten. Der Slowenische Nationalsender und mehrere Regionalsender aus der Region berichteten vom Ereignis. Nach den Statements zum Thema Fluss und Natur, Schutz der Auwälder und Schutz vor Verbauung begab man sich auf den Marsch durch die landwirtschaftliche Region um Krizovec. Im Tagebau wird hier noch Braunkohle geschürft. Auch einige Schotterwerke sieht man entlang des Flusses. Über einen Dammsprung geht es hinunter zu einem der größten Muraltarme. Dann entlang des Flusses bis zu einem größeren Feuchtgebiet mit alten jedoch bereits verbrachenden Wiesenflächen. Unterwegs werden Freundschaften geschlossen. Zum Abschluss findet man sich zum Weingulasch zusammen, das aufgrund des großen Ansturmes von Wanderern etwas länger benötigt hat um fertig zu werden. Für uns Österreicher war es wieder ein schöner Wandertag mit vielen neuen Impressionen. Nächstes Jahr wird wieder zwischen Slowenien und Österreich gewandert. Den ganzen Beitrag lesen »