Neues von der Grenzmur

14. April 2013

Die Natur schlägt zurück. Nach dem heurigen feucht-kalten Winter gibt es auch einige erfreuliche Nachrichten aus dem Unteren Murtal. Alois Absenger, Spitzenfotograph aus St. Peter am Ottersbach bereitet gerade eine Geschichte über die Rückkehr des Bibers ins Untere Murtal vor. Bertl Langer hat schon seit einiger Zeit neue Verbissspuren bei Gosdorf in der Aufweitung entdeckt. Dort fühlt sich der Biber scheinbar Biberwohl. Nun hat sich Alois Absenger auf die Lauer gelegt und siehe da, es hat sich gelohnt! Den ganzen Beitrag lesen »

Nistkastenaktion für Blauracken in Kroatien

30. März 2013

Darko Grlica stattete dem Blaurackenverein L.E.i.V. in Stainz bei Straden einen Kurzbesuch ab und nahm Nistkästen für den Aufbau einer Blaurackenpopulation in Kroatien mit. Nach 20 Jahren tut sich nun endlich wieder was in Kroatien und diese Entwicklung möchten wir mittragen, weil der Zuzug unserer Vögel über dieses Gebiet stattfinden könnte. Zumindest liegen die ehemaligen Brutgebiete in Montenegro, Kroatien, Slowenien und Österreich auf einer Linie und einige davon werden seit 2-3 Jahren wieder bebrütet. Darko Grlica ist Vogel- und Fischspezialist und in ganz Kroatien als Forscher für verschiedene große europäische Umweltschutzorganisationen tätig. Sein Hauptgebiet ist die Fürsorge für den äußerst seltenen Saker- oder Würg-Falken, der in Kroatien einige wenige Brutplätze besitzt. Eine umfangreiche Aufgabe, für die er keine Unterstützung des Staates erhält. Er kartiert auch jährlich die Brutvögel der großen Flüsse Drau und Save und zeigt jede Veränderung der Menschen an den Flüssen auf. Außerdem beteiligt er sich an der Erforschung der endemischen Fischarten des kroatischen Karsts und der Hauptflüsse des Landes. Über das Biosphärenprojekt Mur-Drau-Donau haben sich Darko Grlica und Bernd Wieser kennen gelernt und arbeiten seitdem zusammen. Nun gibt es Unterstützung, auch in finanzieller Hinsicht für das neue Brutgebiet. Den ganzen Beitrag lesen »

Von Bären und Schafen

1. Juli 2012

Da haben wir endlich einen Bären, der von alleine eingewandert ist und sich ein Bärenmädchen sucht, das er wahrscheinlich hier in Österreich nicht finden wird und schon gibt es wieder Probleme. Der Bär, der normalerweise zu einem überwiegenden Prozentsatz von pflanzlicher Kost lebt, kommt auf eine Alm und findet dort … Schafe. Und weil gerade niemand etwas dagegen hat, macht er sich an die leichte Beute heran. Die Schafe haben in ihrem bisherigen Leben noch niemals mit so einem Tier Kontakt gehabt. Auch mit anderen Räubern kennen sie sich nicht aus, denn in Österreich ist ja so ein Raubzeugs nicht erwünscht. Und weil es da normalerweise keine Räuber gibt, haben sich wohl auch die Bauern gedacht, dass da ja eh nix passieren kann. Denn sonst wäre da ja auch ein Schäfer und ein Schäferhund auf der Alm. Aber das zahlt sich ja bei diesen Schafpreisen nicht aus. Deshalb verzichtet man auf die Sicherheit zugunsten des Profits. Den ganzen Beitrag lesen »